Heaven 2.0: Benchmark von Unigine mit extremer Tessellation

Techdemo für DirectX-11 mit deutlichen Anleihen bei 3DMark

Kurz vor dem Marktstart von Nvidias GTX 480 hat Unigine die Version 2.0 seines Techdemos "Heaven" mit eingebautem Benchmark veröffentlicht. Die Tessellation von DirectX-11 lässt sich damit auf extreme Werte setzen, was selbst High-End-Karten bremst. Zahlreiche neue Objekte der Szenen erinnern stark an den 3DMark.

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Das russische Team des Unternehmens Unigine hatte sein Programm "Heaven 1.0" im Oktober 2009 veröffentlicht, seitdem gilt es als Paradeanwendung für DirectX-11 und dessen wichtigste Neuerung, die Tessellation. Voraussetzung für die damit sehr detaillierten und realitätsnah unregelmäßigen Objekte wie Pflastersteine und Dachziegel sind Windows 7 oder Vista und eine Grafikkarte mit DirectX-11-Funktionen. Diese bietet bisher nur AMD mit der Serie Radeon HD 5000 an, Nvidia will am kommenden Wochenende nachziehen.

Auf anderen Grafikkarten ab der Serie Geforce 7 oder Radeon HD 2000 oder unter Windows XP läuft Heaven zwar auch, dann aber nur höchstens mit Funktionen nach DirectX-10. Schon damit ist die Qualität der Darstellungen beeindruckend, erst mit einem System, das Tessellation beherrscht, zeigt Heaven aber, was mit künftigen Spielen möglich wird.

Während in der ersten Version die Tessellation vor allem bei Objekten wie Pflastersteinen und Dachziegeln deutlich sichtbar war, hat Unigine mit Heaven 2.0 die Funktion auch auf andere Elemente angewandt. An einer Insel des Fantasy-Dorfs, in dem Heaven spielt, ist ein Luftschiff angedockt. Dessen Bestandteile, insbesondere der Motor der Propeller, verändern sich stark, wenn der Tessellationsfaktor erhöht wird.

Jenes Luftschiff ähnelt sehr stark einem Gefährt, das auch in 3DMark05 und 3DMark06 zu finden war. Ob die Entwickler von Futuremark und Unigine hier ihre 3D-Modelle ausgetauscht haben, ist nicht bekannt. Wie auch bei 3DMark ist das Luftschiff bewaffnet, auch sonst hat Unigine die bisher friedliche Atmosphäre des Heaven-Dorfes aufgegeben: Eine kleine Festung voller Kanonen ist ein weiteres neues Element.

In dieser Festung gibt es auch dunkle Gänge mit Fackeln, die einen fast kreisrunden, wabernden Schattenwurf zeigen - nicht unbedingt realistisch. Auf den Testsystemen von Golem.de mit AMD-Grafikkarten änderten auch DirectX-11 oder Version 10 sowie das Ausschalten der volumetrischen Schatten an diesen Fehlern nichts.

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Freddy der Dritte 25. Mär 2010

Die meisten Mühlen drehen sich immer nur in eine Richtung und eben diese ist hier falsch...

nie (Golem.de) 25. Mär 2010

Wir haben das auch im Side-by-Side-Vergleich schon gezeigt: http://www.golem.de/0912...

BearKnuckle 25. Mär 2010

Ich würde jetzt, mal abgesehen von der recht scharfen Kante, behaupten, dass der ein...

BearKnuckle 25. Mär 2010

Du hast ja mal überhaupt keine Checkung von Magie!

KEINEDETAILS 25. Mär 2010

Die Texturen der Felsen sind ja so dermaßen schlecht aufgelöst! Heutzutage kann man schon...

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