Anzeige
Gerd Billen, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband
Gerd Billen, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband

Verbraucherzentrale: Regierung muss Abofallen sofort stoppen

Aigner soll nicht auf EU-Lösung warten

Privaten Haushalten entsteht durch Abofallen im Internet jährlich ein Millionenschaden. Die Verbraucherzentrale fordert deshalb die Regierung auf, ihr Versprechen zu halten und eine Bestätigungslösung einzuführen.

Anzeige

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) zum sofortigen Handeln gegen Abofallen im Internet aufgefordert. "Schwarz-Gelb hat versprochen, gegen die Onlinemafia vorzugehen. Verbraucherministerin Aigner muss dafür sorgen, dass die Koalition ihr Versprechen für eine Bestätigungslösung jetzt auch umsetzt", so Vorstand Gerd Billen. Gegenwärtig findet in Straßburg eine Konferenz des Europarates zur Computerkriminalität statt.

Um die schnelle Ausbreitung von Kostenfallen im Internet zu stoppen, fordert der vzbv strengere Gesetze. Kostenpflichtige Verträge sollten vom Nutzer über ein gut sichtbares Feld immer separat bestätigt werden müssen.

Das Warten auf eine EU-weite Regelung der Verbraucherrechte zu Abofallen sei verkehrt, sagte Billen. EU-Kommissarin Viviane Reding habe erklärt, dass keine Generallösung, sondern eine "gezielte Harmonisierung" des Rechts geplant sei, bei der in bestimmten Bereichen weiterhin nationale Regelungen möglich wären. "Wir haben es in Deutschland mit einem spezifischen Problem zu tun, für das so schnell wie möglich eine spezifische Lösung gefunden werden muss. Verbraucher dürfen im Internet nicht länger mafiösen Banden ausgesetzt sein", fordert Billen. In Frankreich gebe es bereits eine Bestätigungslösung für Onlineverträge, Kostenfallen seien dort deshalb kein Thema mehr.

Durch untergeschobene Abos bei vermeintlich kostenlosen Hausaufgabenhilfen, Kochrezeptplattformen und Softwaredownloads entstünde jährlich ein Schaden im mehrstelligen Millionenbereich für private Haushalte, rechnet Billen. Opfer der Abofallen würden mit einschüchternden Drohbriefen überzogen. Nicht wenige zahlten dann aus Angst nach haltlosen Forderungen. Obwohl die Verbraucherzentralen die Verfahren gegen unseriöse Onlineanbieter seit Jahren gewönnen, nehme Abzocke weiter zu. Betreiber der Kostenfallen machten mit geringem Aufwand schnell neue Plattformen auf.


eye home zur Startseite
GMX Bescheisst... 29. Jul 2010

Vorsicht bei GMX und ihrem kostenlosen "Probeabo". Ohne zu bestätigen (den Vorgang sogar...

M_Kessel 26. Mär 2010

Dan versuch mal bei der GEZ, dem Eintreiber der staatlichen Rundfunkgebühren, digital zu...

Wasisbrowser 24. Mär 2010

Wenn eine ehemalige Bundesjustiministerin nicht weiß, was ein Browser ist, wie soll sie...

lendmic 23. Mär 2010

Man sollte sich lieber mal um die abzocker der ÖR kümmern! Neuerdings bedanken die sich...

Kommentieren



Anzeige

  1. Deputy Business System Owner BPM/PM Tool (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  2. Product and Media Data Expert (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  3. Featureteamleiter im Bereich Video (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Java / JEE Entwickler (m/w)
    ckc group, Region Braunschweig/Wolfsburg

Detailsuche



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: Battlefield 1 [PC & Konsole]
    54,98€/64,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. TIPP: Ubisoft Blockbuster Sale
    (u. a. The Division 29,97€, Far Cry Primal 29,97€, Anno 2205 24,97€, Assassin's Creed...
  3. GRATIS: Battlefield 4: Final Stand-DLC und Medal of Honor Pacific Assault

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Lebensmittel-Lieferdienst

    Amazon Fresh soll doch in Deutschland starten

  2. Buglas

    Verband kritisiert Rückzug der Telekom bei Fiber To The Home

  3. Apple Store

    Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen

  4. Mitsubishi MRJ90 und MRJ70

    Japans Regionaljet ist erst der Anfang

  5. Keysweeper

    FBI warnt vor Spion in USB-Ladegerät

  6. IBM-Markenkooperation

    Warum Watson in die Sesamstraße zieht

  7. Elektromobilität

    Portalbus soll Staus überfahren

  8. Vor dem Oneplus-Three-Start

    Oneplus senkt Preise seiner Smartphones

  9. Mobilfunk

    Vodafone führt Wi-Fi-Calling in Deutschland ein

  10. Xbox Scorpio

    Schneller als Playstation Neo und mit Rift-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  2. Project Spark Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Xiaomi Mi5 im Test: Das fast perfekte Top-Smartphone
Xiaomi Mi5 im Test
Das fast perfekte Top-Smartphone
  1. YI 4K Xiaomi greift mit 4K-Actionkamera GoPro an

Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen
  2. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  3. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom

  1. Re: Visionen

    Dino13 | 14:25

  2. Re: "Vectoring ist Glasfaser"

    bombinho | 14:25

  3. Re: Statistik?

    ChriDDel | 14:22

  4. und nicht halbewgs "aktuelle" Nexus Geräte

    x-beliebig | 14:21

  5. Re: Der Schwenk auf x86...

    Spiritogre | 14:20


  1. 13:39

  2. 12:47

  3. 12:30

  4. 12:04

  5. 12:03

  6. 11:30

  7. 10:55

  8. 10:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel