Welt mit Waffenhändlern und leichten Mädchen

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Einen großen Teil der Faszination von Metro 2033 macht die glaubwürdige, stimmige Welt aus, die der Spieler auf seinem Abenteuer erkundet. In den gesicherten Zufluchtstätten der Menschen leben dicht gedrängt allerlei seltsame Gestalten, vom schrägen Waffenhändler bis zum (allzu) leichten Mädchen. Er kippt sich mit rauschebärtigen alten Russen einen hinter die Binde, dazu erklingen melancholische Melodien durch die Räume. Dialoge, Sprachausgabe und die Aufbereitung der - teils sehr dramatischen - Zwischensequenzen sind durchgehend erstklassig.

Metro 2033 kostet für Xbox 360 rund 55 und für Windows-PC rund 40 Euro; für Xbox 360 ist kurz nach Veröffentlichung ein Patch erschienen, der einige deutliche Verbesserungen für die Steuerung mitbringt. Auf PC benötigt das Programm laut Hersteller mindestens eine Dual-Core-CPU, empfohlen wird ein Chip mit mindestens 3 GHz oder ein Quad-Core-Prozessor. Der Hauptspeicher muss mindestens 1 GByte und sollte mindestens 2 GByte groß sein, auf der Festplatte belegen die Dateien rund 7 GByte. Die Grafikkarte muss DirectX 9 und Shader Model 3 beherrschen. Das Programm unterstützt auch DirectX 11 mit einigen zusätzlichen Features. Beispielsweise sorgt Tessellation dafür, dass einige sonst eckige oder gerade Kanten rund gebogen sind.

Als Kopierschutz kommt auf Windows-PC der Onlinedienst Steam zum Einsatz: Wie schon bei einer Reihe anderer Titel muss das Spiel fest mit einem Mitgliedsaccount verknüpft werden. Metro 2033 erscheint hierzulande ohne Schnitte mit englischer, russischer und deutscher Sprachausgabe und wahlweise Untertiteln in diesen drei Sprachen; die meisten deutschen Stimmen haben einen gut gemachten, an Kinorussen erinnernden Akzent. Die USK hat das Programm ab 18 Jahren freigegeben. Metro 2033 verfügt nicht über Mehrspielermodi.

Fazit

Computerspieler, die Wert auf eine toll erzählte Geschichte und ein ebenso stimmiges wie unverbrauchtes Szenario legen, kommen mit Metro 2033 voll auf ihre Kosten. Selten gibt es in Spielen derart ausgefeilte Dialoge, so gruselig in Szene gesetzte interaktive Sequenzen und derart viel Spannung. Wo andere Programme auf lange Erklärungen und Massen an Text setzen müssen, genügen den Entwicklern dieses kleinen Meisterwerks oft ein paar treffende Worte oder Szenen, schon ist alles klar und der Spieler mittendrin in einer faszinierenden Welt. Das Werk der 4A Games hat ein paar kleine Schwächen, etwa einige unübersichtliche Kämpfe, das umständliche "Looten" von Gegnern und die vergleichsweise kurze Spielzeit. Aber Handlung und Spielspaß wiegen das alles auf.

 Spieletest: Metro 2033 - Ballern für Literaten

Konrad Duden 12. Okt 2010

........nu lenk mal nicht von Deiner grammatikalischen Unfähigkeit ab, liebes...

gealany 22. Mär 2010

Wieso kommen wir denn Grafikmäßig nicht weiter??? Weil die Konsolen die Entwicklung...

Fincut 21. Mär 2010

U FAil: http://www.focus.de/finanzen/recht/namensstreit-metro-verliert-gegen...

Kaugummi 20. Mär 2010

Den Vergleich finde ich nicht so gut. Ein Spiel sollte neben Kinoeffekten auch...

DocOc 20. Mär 2010

Die PC-Version gibt es nur über STEAM? Dann ist METRO nichts für mich, ich leih mir keine...

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