Der Browser als sozialer Agent

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Um die Diskussion in Gang zu bringen, wird Mozilla Labs in den kommenden Wochen eigene Konzepte und Prototypen veröffentlichen, die ersten liegen bereits vor. Dazu zählt die Idee des Browsers als sozialer Agent: Das Konzept geht von einem abstrakten "Web Native Device" aus, also einem Gerät, das primär Zugang zum Internet bietet. Darauf läuft eine neue Generation von Browser. Direkt nach dem ersten Einschalten fordert das Gerät zur Wahl eines primären Identitätsproviders auf. Das können Dienste wie Facebook, Twitter oder Google, aber auch jede OpenID-fähige Adresse sein.

Einmal aktiviert, wird das Gerät zu einer Erweiterung der digitalen Identität, jede Aktion auf dem Gerät wird mit der Identität verknüpft. Durch die Aktivierung weiterer Identitäten kann zwischen verschiedenen Rollen gewechselt werden. Passworte spielen keine Rolle, denn in dieser zukünftigen Welt der Datenportabilität akzeptieren alle modernen Websites Nutzer anderer Netzwerke, ähnlich wie dies heute bei E-Mail der Fall ist. Es ist also möglich, sich mit Nutzern anderer Netzwerke ebenso zu vernetzen und mit diesen Informationen auszutauschen wie mit Nutzern auf der eigenen Plattform. Für die meisten Menschen reicht also ein Account aus, um sich überall im Netz betätigen zu können.

Chris Messina, von dem das Konzept stammt, vergleicht es mit dem Gamerprofil von Xbox Live. Sobald der Spieler mit seinem Gamertag angemeldet ist, werden alle High-Scores, Errungenschaften, Anpassungen und Kontakte mit dem Profil verknüpft. Es ist nicht notwendig, für jedes Spiel ein neues Gamertag zu erstellen. So soll es künftig auch nicht notwendig sein, für jedes soziale Netzwerk eine neue Identität anzulegen. Wer sich mit seinem Gamertag an der Konsole seines Freundes anmeldet, findet seine gewohnte Umgebung vor.

Der Browser soll dabei aus seiner passiven Rolle heraustreten und zu einem sozialen Agenten werden, der seinem Nutzer die für ihn relevanten Informationen präsentiert. So wie Maus und Tastatur heute die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine darstellen, soll der soziale Agent die Interaktion zwischen Menschen im Medium Web ermöglichen. Und so wie Firefox für Wahlmöglichkeiten in einem monopolistischen Browsermarkt gesorgt hat, soll die nächste Browsergeneration für Wahlfreiheit bei sozialen Netzwerken sorgen.

Wie der Browser konkret zum sozialen Agenten werden soll, will Messina im Rahmen weiterer Beiträge zur Designserie darlegen. Dazu zählen unter anderem Connect in the Browser und Follow in the Browser.

 Mozilla will den Browser zum virtuellen Ausweis machen

mac in bush 28. Apr 2010

HIER GIBT ES NICHTS ZU SEHEN!

lieber ein addon 17. Mär 2010

Ich finde das passt irgend wie nicht mit der Browser Entwicklung heutzutage zusammen...

ä 17. Mär 2010

IMHO: Ich finde das absolut keine gute Idee Konzeptstudie hin oder her. Ich finde man...

Robert648862 17. Mär 2010

soziale netze sind doch wie die pest, es verbreitet sich schnell und ist überall. wer...

hahaha 17. Mär 2010

du schienst ja ein richtig lustiger kauz zu sein. aber mal ganz erlich eduard wolfram...

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