Gigapixel-Fotos mit dem Bildroboter Gigapan Epic

Modell für Spiegelreflexkameras vorgestellt

Mit dem Roboter Gigapan können mit einfachen Spiegelreflexkameras hochauflösende Fotos erzeugt und Panoramen vollautomatisch fotografiert werden. Bislang waren die Geräte nur für Kompakt- und Bridge-Kameras erhältlich. Mit dem neuen Modell Gigapan Epic sollen auch schwere Spiegelreflexkameras eingesetzt werden.

Anzeige

Durch viele Einzelaufnahmen können dutzende oder gar hunderte von Aufnahmen gemacht werden. Zusammengesetzt haben sie je Auflösungen von mehreren Gigapixeln.

Die Gigapan-Modelle bestehen aus einer Plattform mit Akkubetrieb und einem kleinen LC-Display, einigen Bedienknöpfen sowie einem Schrittmotor. Die Kamera wird in das Stativ eingesetzt, mit dem sie gedreht und geneigt werden kann. Ist das Gerät entsprechend programmiert, wird die Kamera Foto für Foto verschoben, bis jeder Bereich des gewünschten Blickwinkels abgelichtet wurde. Die Kamera wird dazu vor Beginn der automatischen Aufnahme mit den Cursortasten am Epic zum oberen linken und unteren rechten Rand geführt, der abfotografiert werden soll.

Um den Nodalpunkt richtig einstellen zu können, kann die Schnellkupplung stufenweise verschoben werden. Eine Libelle zum korrekten Ausrichten des Stativkopfes ist ebenfalls integriert. Das Epic Pro kann 360-Grad-Drehungen vollführen und den Kopf von -65 bis +90 Grad heben und senken. Ein Akku (7,2 V, 4.300 mAh) liegt samt Ladegerät bei. Auf Wunsch können auch mehrere Auslösevorgänge in einer Position erfolgen, zum Beispiel für HDR-Aufnahmen. In den erweiterten Einstellungen kann der Benutzer die Zeit zwischen den Auslösevorgängen, die Fahrgeschwindigkeit des Stativkopfes und den Grad der Bildüberlappung auch manuell einstellen.

Am PC werden die Fotos dann mit Hilfe der beigelegten Software zu einem zoombaren Gigapixel-Bild oder einem niedriger auflösenden Panorama zusammengesetzt. Weil die Kamera auch geneigt werden kann, lassen sich mehrzeilige Panoramen fotografieren. Die Stromversorgung des Stativkopfes wird mit handelsüblichen Batterien oder Akkus sichergestellt.

Das neue Gigapan Epic Pro soll für Spiegelreflexkameras mit einem Gesamtgewicht von Body und Objektiv von rund 4,5 kg ausreichend dimensioniert sein. Das neue Modell soll ab April für rund 900 Euro von gigapansystems.com erhältlich sein.

Die einfacheren Modelle Gigapan Epic 100 und Epic für Kompaktkameras und kleine Bridge-Kameras bleiben unverändert im Programm. Sie kosten rund 380 und 450 US-Dollar. Der Hersteller Gigapan wurde 2008 als Spin-off einer Kooperation der Nasa und der Carnegie Mellon Universität gegründet und wird von Google gesponsert.

Im Lieferumfang aller Stativköpfe ist die Software Gigapan Stitch enthalten, die die Bilder automatisch verrechnet und auf Wunsch auf die Präsentationsplattform Gigapan.com herauflädt. Diese stellt einen Viewer für Webbrowser zur Verfügung, mit dem der Betrachter im Bild navigieren und zoomen kann.


schluein 23. Okt 2010

ist aber sein preis wert.

glotzn uff 17. Mär 2010

bitte lies nochmal den vorletzten absatz. da werden sie geholfen.

Kommentieren




Anzeige
  1. Spezialist Software Acceptance Test (m/w)
    HARTING KGaA, Espelkamp
  2. Projektleiter (m/w)
    Outcome Unternehmensberatung GmbH, Köln
  3. Development / Operations Administrator (m/w)
    dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Karlsruhe
  4. Consultant / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) im Bereich IT Privacy
    VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  2. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  3. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  4. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  5. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  6. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  7. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA

  8. Netflix und Dreamworks

    Shrek & Co. bald in neuen Streaming-Serien

  9. LC-90LE757

    Sharp bringt 90-Zoll-TV für 13.000 Euro

  10. HTC Desire 200

    Einsteiger-Smartphone mit langer Akkulaufzeit und Adblocker



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Computerspiele: Atari-Gründer warnt vor Onlinezwang
Computerspiele
Atari-Gründer warnt vor Onlinezwang

Der Atari-Gründer Nolan Bushnell warnt die Spielebranche: Sie tue nichts, um dafür zu sorgen, dass heutige Spiele auch in Zukunft verfügbar bleiben. Besonders der heute oft übliche Onlinezwang mache ihm Sorgen.


Verlängerung der Löschphase: Denic will Domain-Grabbing verhindern
Verlängerung der Löschphase
Denic will Domain-Grabbing verhindern

Die Denic will bei der Löschung von Domains eine Übergangsfrist einführen. Im Februar waren einige Firmendomains versehentlich gelöscht und zur Registrierung freigegeben worden.

  1. Domainrecht Schweizer Switch schaltet Domain wegen Malware ab

In eigener Sache: Was auf unseren Adblocker-Aufruf folgte
In eigener Sache
Was auf unseren Adblocker-Aufruf folgte

Zusammen mit einigen anderen Websites haben wir vor rund einem Monat unsere Leser gebeten, ihren Adblocker auf unseren Seiten abzuschalten. Ein Resümee.

  1. In eigener Sache Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Zum Artikel