Zukunftsshopping mit Avatar und digitalem Einkaufszettel

RFID-Chips dokumentieren Herkunft und Weg einer Ware

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und mehrere Unternehmen entwickeln im Rahmen des Projektes Semprom ein Gedächtnis für Produkte. Auf der Cebit zeigten sie, wie Verbraucher künftig beim Einkauf davon profitieren.

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Auf der Cebit 2010 zeigten die an dem Projekt Semantic Product Memory (Semprom) Beteiligten, wie der Verbraucher von einem Produktgedächtnis profitiert. Ziel ist, Produkte mit einem Gedächtnis in Form eines Funkchips (RFID) auszustatten. Das soll es Käufern ermöglichen, den Weg eines Produktes zu verfolgen und ihm den Einkauf erleichtern.

Einkaufsliste mit dem Avatar zusammenstellen

Quan Nguyen vom DFKI erklärt Golem.de, wie der Einkauf der Zukunft aussehen wird: Dank des RFID-Chips weiß der Computer, welche Lebensmittel im Kühlschrank lagern und bis wann sie haltbar sind. Außerdem hat er mit der Zeit gelernt, was der Nutzer gern isst, kennt mögliche Allergien oder andere Erkrankungen, die bestimmte Speisen ausschließen.

Will der Nutzer einkaufen, konsultiert er den Computer. Auf dem Bildschirm erscheint sein persönlicher Avatar. Beide erarbeiten zusammen einen Einkaufszettel: Was möchte der Nutzer gern in den kommenden Tagen essen? Vielleicht bringt ein Blick in ein digitales Kochbuch ja Inspiration. Was ist vorrätig, was wird benötigt?

Einkaufswagen mit Display

Ist die Liste fertig, wird sie auf dem Autoschlüssel gespeichert, und los geht es zum Supermarkt. Dort angekommen lädt der Nutzer als Erstes die Liste vom Schlüssel auf den Einkaufswagen und macht sich auf den Weg durch die Gänge. Der Wagen ist mit einem Display ausgestattet, auf dem der persönliche Avatar erscheint und den Nutzer erinnert, was er kaufen soll.

An den Regalen befinden sich Bildschirme, auf denen Avatare des Supermarktes zu sehen sind. Sie wissen, was in den Regalen vorrätig ist und informieren den Kunden darüber. Der persönliche Avatar achtet darauf, dass der Nutzer nichts vergisst und das Richtige in den Wagen legt - also etwa keine Produkte, die Stoffe enthalten, gegen die er allergisch ist, oder die seinen Vorlieben widersprechen, etwa Billigware, wenn sonst nur Bioprodukte gekauft werden.

Das Auto liest RFID-Chips aus 

Christian87 23. Okt 2010

Bin auf die Seite hier gestossen. www.foodools.de Die scheinen das auch eine moderne RFID...

Ein alter Bastard 15. Mär 2010

Du lachst Dich kaputt, aber bei mir in der Gegend gibt es einen (kleineren, keine Kette...

schopping zukunfts 12. Mär 2010

Es geht nicht darum, das die RFIDs nachbaubar sind. Wenn die Adidas-Schuhe schon als...

Blork 12. Mär 2010

Das verstehe ich nicht.

Mac Jack 12. Mär 2010

Oder Implantate. Wo wir schon bei Deus Ex 3 sind... ^^

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