CA kauft Cloud-Ausrüster Nimsoft für 350 Millionen Dollar

CA kauft Cloud-Ausrüster Nimsoft für 350 Millionen Dollar

Weitere Übernahme soll Vorherrschaft in dem Bereich schaffen

CA alias Computer Associates kauft eine weitere Firma im Bereich Cloud-Computing hinzu. Nimsoft kostet 350 Millionen US-Dollar und bedient hierzulande Kunden wie 1&1.

Anzeige

CA zahlt 350 Millionen US-Dollar in bar für das Privatunternehmen Nimsoft. "Mit dem geplanten Erwerb von Nimsoft ist CA gerüstet, um wichtige wachstumsstarke Marktsegmente erfassen zu können", sagte Chris O'Malley, Chef des Cloud-Computing-Sparte bei CA. Die Übernahme soll Ende des Monats März 2010 abgeschlossen werden.

CA, eines der größten Softwareunternehmen der Welt, stellt Managementsoftware für große Unternehmen her, die in den Bereichen Netzwerk, Speicher, Security und Projektmanagement eingesetzt wird. Nimsoft ist auf Software für das Netzwerkmonitoring spezialisiert. Die Firma hat circa 900, meist mittelständische Kunden in den USA und in Europa, darunter 1&1 in Deutschland. 1&1 hatte im Oktober 2009 angekündigt, seine vorhandenen Open-Source-Monitoring-Produkte durch NMS von Nimsoft zu ersetzen, um seine mehr als 60.000 Server umfassende Infrastruktur zu verwalten. Nimsoft bietet seine Unified-Monitoring-Produkte für virtualisierte Rechenzentren, Hosted- und Managed-Services, Cloud-Plattformen und SaaS an. Die Lösungen lassen sich auf Standorte erweitern und hochskalieren. Konkurrenten sind IBM und Hyperic.

Nimsoft-Chef Gary Read schrieb in einem Unternehmensblog, dass er den Übernahmeverhandlungen mit CA anfangs kurzzeitig skeptisch gegenüberstand, sich aber dann umstimmen ließ, weil das Unternehmen allein nicht mehr überlebensfähig war. "Der Markt bewegt und verändert sich so schnell, dass ich befürchtete, Nimsoft könne allein nicht Schritt halten", bekennt Read.

Die Übernahme von Nimsoft ist Teil einer Reihe von Zukäufen von CA im Bereich Cloud-Computing. Im Februar kaufte CA 3Tera und zuvor Cassatt, NetQoS und Oblicore.


Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) im Bereich Oracle
    Nemetschek Allplan Systems GmbH, München
  2. Mitarbeiter (m/w) Anwendungsbetreuung Data Warehouse
    Aareon Deutschland GmbH, Mainz
  3. Softwareentwickler Host (m/w)
    T-Systems on site services GmbH, Wilhelmshaven
  4. Senior-PHP-Entwickler (m/w) Web-Development
    Planet Sports GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Facebook, Google, Twitter

    Branchenweite Interessengruppe zum Open-Source-Einsatz

  2. Typ 007

    Leica Mittelformatkamera S filmt in 4K

  3. Cloud-Computing

    Mathematica Online für den Browser

  4. Taxi-Konkurrent

    Landgericht Frankfurt hebt Verbot von Uber auf

  5. Stadt München

    Zweiter Bürgermeister Münchens lobbyiert gegen Limux

  6. Wettbewerbsverfahren

    Justizminister Maas will an Googles Algorithmus

  7. Test Bernd das Brot

    "Dieses Spiel ist Mist"

  8. Apple

    Vorerst keine NFC-Funktion für deutsche iPhone-Käufer

  9. Sicherheitslücke bei Android

    AOSP-Browser soll über Javascript angreifbar sein

  10. Betriebssystem

    Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel: Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel
Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
  1. Miraisens Virtuelle Objekte werden ertastbar
  2. Autodesk Pteromys konstruiert Papiergleiter am Computer

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

Typ C: Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
Typ C
Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
  1. HD Graphics 5300 Broadwell-GPU mit 24 oder 48 EUs, sparsamer und schneller
  2. NUC und Co. Intel will die Mini-PCs halbieren
  3. IMHO USB Typ C lieber heute als morgen

    •  / 
    Zum Artikel