Die
Linux-Distribution Yellow Dog Enterprise Linux (YDEL) bringt sämtliche Komponenten mit, um mit der CUDA-Technik Nvidias GPUs für aufwendige Berechnungen auszunutzen. Neben proprietären Treibern liegt der Linux-Distribution auch das dazugehörige SDK bei sowie der entsprechende Visual Profiler, mit dem Programme optimiert werden können. Damit soll dem Entwickler die langwierige Arbeit abgenommen werden, Pakete selbst zu installieren und etwaige Updates einzupflegen.
Das beigelegte CUDA-Toolkit kann in den Versionen 3.0, 2.3 und 2.2 durch Setzen der Umgebungsvariablen oder Änderung der Konfigurationsdateien verwendet werden. Ein modifizierter Linux-Kernel aus der Red-Hat-Enterprise-Reihe soll auf Mehrkernprozessoren ebenfalls
für eine Leistungssteigerung sorgen. Zusätzlich bringt YDEL auch ein CUDA-Plugin für Eclipse mit, das die Entwicklungsumgebung um die Verwendung von Nvidia-GPUs erweitert.
Pro Lizenz
verlangt Fixstars 400 US Dollar für YDEL für CUDA. Darin enthalten sind Updates für ein Jahr, E-Mail-Support und ein sogenannter CUDA-Startup-Support für 30 Tage. Für die Verwendung, Konfiguration und Diagnose der Entwicklungsumgebung Eclipse bietet Fixstars
ein entsprechendes Forum. YDEL basiert auf CentOS, einer freien Servervariante von Red Hat Linux. Yellow Dog Linux wird seit November 2008 von der
Firma Fixstars vertrieben und war ursprünglich die am weitesten verbreitete Linux-Distribution für Power-PCs.
(jt)