Abo
  • Services:
Anzeige
Bayerisches Staatswappen
Bayerisches Staatswappen

Ermittlungen gegen Katja Günther eingestellt

Staatsanwaltschaft München erwartete keine Verurteilung

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nicht weiter gegen die Anwältin Katja Günther, die das Inkassogeschäft für einige umstrittene Onlinefirmen betreibt. Über 1.000 Menschen hatten Strafanzeige gegen die Anwältin erstattet.

Die Staatsanwaltschaft München I hat das Ermittlungsverfahren gegen Katja Günther eingestellt. Ermittelt wurde unter anderem wegen des Verdachts auf Beihilfe zum Betrug, doch die Staatsanwälte sehen keine hinreichenden Verdachtsmomente für eine Anklage. Gegen einige der von Günther vertretenen Onlinefirmen ermitteln verschiedene Staatsanwaltschaften weiterhin.

Anzeige

Über 1.000 Menschen hatten Strafanzeige gegen die Anwältin wegen Gebührenüberhebung, Betrugs, Nötigung oder Erpressung erstattet. Bei der Rechtsanwaltskammer München sind 3.500 Beschwerden gegen Günther eingegangen, führt die Staatsanwaltschaft München I als Begründung für ihre Ermittlungen an.

"Auch wenn die durch die Beschuldigte geltend gemachten Internet-Dienstleistungsgebühren aus zivilrechtlicher Sicht zweifelhaft erscheinen mögen, ergibt sich kein hinreichendes Verdachtsmoment für eine Beihilfe zum Betrug durch die Beschuldigte", so die Staatsanwälte. Günther sei auch nicht für die Gestaltung der Websites ihrer Mandanten verantwortlich, deren Betreibern vorgeworfen wird, die Kostenpflichtigkeit ihrer Angebote nicht offen ausgewiesen zu haben. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatten ergeben, dass Günther ausschließlich mit dem Inkasso, nicht aber mit den Webseiten befasst war.

Bei einer der Firmen habe die Staatsanwaltschaft Frankfurt zudem die Ermittlungen wegen Betruges eingestellt. Ein Landgericht war der Ansicht, es liege keine betrügerische Seitengestaltung vor. Damit scheidet auch die Beihilfe zum Betrug aus, so die Begründung.

Bei den Angeboten der Münchner Anbieter, den Firmen Polyphem Media und Onlinequiz GmbH, sei zudem bei "zumutbarer Aufmerksamkeit ein hinreichend wahrnehmbarer Kostenhinweis" zu finden. Damit entfalle der Vorwurf auf Täuschung über die Kostenpflichtigkeit, so die Staatsanwaltschaft.

Der Anwältin habe auch nicht nachgewiesen werden können, dass sie Forderungen geltend macht, deren Unbegründetheit von vornherein feststeht, erklärt die Staatsanwaltschaft. Das Einfordern von Forderungen "bei unsicherer Rechtslage" sei kein Betrug.

Aktuell tritt Günther nicht mehr mit Inkassoforderungen für Unternehmen auf. Sie ist nun Geschäftsführerin der Firma RA Gesellschaft für Zahlungsmanagement GmbH, die Mahntätigkeit für Onlinefirmen anbietet, heißt es in dem Verfügungstext.


eye home zur Startseite
root1976 27. Apr 2010

Wie dem auch sei (s. Berichte). Selbst wenn die örtliche Staatsanwaltschaft sich dazu...

KF-DS36 24. Mär 2010

Seltsam wie hier Leute die Frau Anwältin verteidigen wollen, da sie "nur ihren Beruf...

Anonymer Nutzer 16. Mär 2010

Da kann man ruhig abwiegeln :) Wahrscheinlich wird eher gegen die Kläger ermittelt...

topas 12. Mär 2010

Definiere ungerechtfertigt. Die hM ist noch in Bildung, es trudeln erst seit sehr...

Robin Wut 11. Mär 2010

Natürlich ist Anwalt ein sehr zwiespältiges Berufsbild. Nicht alle Anwälte sind...


www.tutsi.de / 10. Mär 2010



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GDS mbH, Landshut
  2. Freie und Hansestadt Hamburg Finanzbehörde Hamburg, Hamburg
  3. Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
  4. Robert Bosch GmbH über access KellyOCG GmbH, Leonberg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 10,99€
  2. (-31%) 8,99€
  3. 5,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Neue Bedienungssysteme im Auto

    Es kribbelt in den Fingern

  2. Verkehr

    China investiert weiter in Hochgeschwindigkeitszüge

  3. 2016

    Bundesnetzagentur sperrt fast eine Million Elektrogeräte

  4. Sopine A64

    Weiterer Bastelrechner im Speicherriegel-Format erscheint

  5. Nach MongoDB

    Erpresser räumen auch Elasticsearch-Installationen leer

  6. Landgericht Düsseldorf

    Gericht schafft Vodafones Datenautomatik ab

  7. RT2600ac

    Synologys zweiter Router bietet 802.11ac Wave 2

  8. Google

    Pixel-Lautsprecher knackt bei maximaler Lautstärke

  9. Hewlett Packard Enterprise

    Fusion von HPE und CSC bringt Konzernteile zurück

  10. Autonomes Fahren

    Laserscanner für den Massenmarkt kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Autonomes Fahren: Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
Autonomes Fahren
Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
  1. Fahrgastverband "WLAN im Zug funktioniert ordentlich"
  2. Deutsche Bahn WLAN im ICE wird kostenlos
  3. Mobilfunk Telekom baut LTE an Regionalbahnstrecken aus

Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
Intel Core i7-7700K im Test
Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  1. Kaby Lake Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3
  2. Kaby Lake Refresh Intel plant weitere 14-nm-CPU-Generation
  3. Intel Kaby Lake Vor der Vorstellung schon im Handel

Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
Dienste, Programme und Unternehmen
Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
  1. Kabel Mietminderung wegen defektem Internetkabel zulässig
  2. Grundversorgung Kanada macht Drosselung illegal
  3. Internetzugänge 50 MBit/s günstiger als 16 MBit/s

  1. Ich will nicht an jeder Ecke mit einer...

    Captain | 12:08

  2. Spracherkennung bei Sonneneinstrahlung?

    rocketfoxx | 12:07

  3. Re: nicht eher O2?

    SoWhy | 12:07

  4. Re: Erstaunliches Line-Up für das erste Jahr...

    Trollversteher | 12:05

  5. Re: Die Diskussionen sind doch müßig.

    david_rieger | 12:03


  1. 12:01

  2. 11:53

  3. 11:44

  4. 11:40

  5. 11:30

  6. 11:16

  7. 10:55

  8. 10:46


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel