Wireless Keyview - bekannte WLAN-Keys auslesen

Kleines Programm für Vergessliche

Die WLAN-Funktionen von Windows 7, Vista und XP speichern Profile für bekannte Netzwerke. Ein kleines Programm kann diese auslesen und die Keys für die Netze darstellen, falls einer davon in Vergessenheit geraten ist.

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Nicht nur Außendienstmitarbeiter, auch erfahrene Anwender, die PCs von Freunden warten, kennen das Problem: Ein sicherer Key für WLAN-Verschlüsselung muss lang und kryptisch sein. Ist man oft in verschiedenen Netzen unterwegs, vergisst man ihn leicht. Die Dienste "Wireless Zero Configuration Service" (XP) und "WLAN Autoconfig" (Vista) speichern diese Keys zwar in Profilen, geben sie jedoch nicht ohne weiteres wieder her. Das ist zwar ein Sicherheitsmerkmal, aber bisweilen umständlich.

 

Hat etwa ein Bekannter seinen Key vergessen und will ein neues Gerät ins WLAN einbinden, ist guter Rat teuer. Über das Telefon den Router zu resetten und dann einen neuen Key zu generieren, dann noch dem Freund beizubringen, wie er diesen wieder in alle Geräte einträgt, kann leicht einige Stunden dauern.

Besser schickt man ihm das kleine Programm Wireless Keyview. Es benötigt keine Installation und stellt direkt nach seinem Aufruf die Keys aller von Windows gespeicherten WLAN-Profile dar. Diese lassen sich dann speichern oder einzeln direkt in die Zwischenablage übernehmen. Dazu ist nur ein Rechtsklick auf eines der Profile nötig. Ein Doppelklick dagegen zeigt alle von Windows gespeicherten Informationen des Profils an.

Unter Windows XP stellt das Programm in einfach lesbarer Form allerdings nur die hexadezimale Schreibweise eines Keys dar, was diesen noch abschreckender aussehen lässt. Unter Vista ist auch der Klartext in ASCII-Zeichen zugänglich. Ein weiterer Schönheitsfehler: Die von anderen Verwaltungsprogrammen gespeicherten Daten, etwa die von Intels WLAN-Adaptern, sieht Wireless Keyview nicht. Um das zu erreichen, kann man jedoch über den Gerätemanager die Verwaltung eines WLAN-Adapters durch Windows aktivieren - allerdings braucht man dann für eine Verbindung zunächst wieder den Key des WLANs.

Für viele Fälle ist Wireless Keyview jedoch ein nützliches Werkzeug, auch weil es alle bereits besuchten Netze zeigt. Administratoren können damit beispielsweise auch überprüfen, ob Mitarbeiter Hotspots von vorgesehenen Roamingpartnern verwendet haben. Das Programm ist derzeit in der Version 1.33 verfügbar und steht beim Hersteller Nirsoft zum kostenlosen Download.

Der Werkzeugkasten von Golem.de ist eine Sammlung kleiner Hilfsprogramme, die die Redaktion einsetzt. Vielleicht gibt es Alternativen, die ein Problem besser lösen? Wir freuen uns über Rückmeldungen und Tipps zu vergleichbaren Werkzeugen - auch für andere Betriebssysteme - im Forum.


angie 04. Mai 2010

läuft bei mir gar nicht, nur leere Felder

Feuer_nix_gut 09. Mär 2010

Weil das auf dem Teppich/Parkett/x-beliebiger Boden nicht schön aussieht? :-)

IhrName9999 09. Mär 2010

NATÜRLICH brauch man zum Auslesen von Systemeinstellungen Administratorrechte - ganz...

Bewährt 09. Mär 2010

Teamviewer installieren lassen (gibts glaub ich auch als portable) und selbst den Rechner...

IchbinnichtDu 09. Mär 2010

Das gleiche wollte ich auch gerade schreiben... Hab ich doch schon vor Ewigkeiten...

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