Creatives Wireless Music System wächst

Creatives Wireless Music System wächst

Multi-Room-Lösung für PCs und Macs auch mit Funklautsprechern und Kopfhörern

Creative erweitert das Sound Blaster Wireless Music System, mit dem sich der Sound vom Desktop-PC oder Notebook per Funk in der ganzen Wohnung verteilen lässt. Das erfolgt analog, synchron auf mehrere Lautsprecher oder Kopfhörer und mit Rückkanal für die Fernbedienung.

Anzeige

Kernstück des Sound Blaster Wireless Music System ist eine EAX-4.0-fähige USB-Soundkarte, der Sound Blaster Wireless Transmitter. Dieser funkt die Musik oder Spielgeräusche analog, unverschlüsselt, in Stereo mit bis zu 16 Bit/48 kHz und maximal bis zu 30 Meter weit zu einem mitgelieferten Empfänger, dem Sound Blaster Wireless Receiver.

An diesen Receiver können Lautsprecher oder beispielsweise auch Stereoanlagen angeschlossen werden und Signale einer ebenfalls mitgelieferten Infrarotfernbedienung werden über einen Rückkanal zum Computer weitergeleitet, um dort etwa den Windows Media Player, iTunes oder andere Anwendungen sowie die Lautstärke zu steuern. Das soll unter Windows und Mac OS X funktionieren.

Ein Sender, bis zu vier Empfänger

Der Sound Blaster Wireless Transmitter kann bis zu vier Empfänger versorgen. Das können laut Creative weitere Sound Blaster Wireless Receiver sein, aber ab März 2010 zusätzlich auch Creatives neuer Sound Blaster Wireless Kopfhörer und das ebenfalls neue Funklautsprechersystem Gigaworks T20W Series II 2.0. An den Lautsprechern lässt sich unter anderem auch die Lautstärke einstellen und beim Kopfhörer kann auch zum vorherigen oder nächsten Musikstück gesprungen werden. Eine Fernsteuerung der Lautstärke ist mit diesen beiden Geräten hingegen nicht mit dem PC möglich.

Lautsprecher und Kopfhörer enttäuschten bei einer Cebit-Präsentation dem ersten Eindruck nach nicht beim Klang, aufgrund der messetypischen sehr starken WLAN-Aktivität gab es aber vereinzelte kurze Tonaussetzer. Wie Videobrücken funkt auch Creatives Audiobrücke bei 2,4 GHz und kann damit ihrerseits WLANs stören. Während das Design der auch mit Kabeln einsetzbaren Boxen modern wirkte, vermittelten die Kopfhörerohrschalen eher den Eindruck, zu klein zu sein. Der Akku im Kopfhörer soll mit einer Ladung bis zu 6 Stunden durchhalten.

Multi-Room-System mit bis zu acht Zonen

Mit mehreren Sound Blaster Wireless Transmittern an einem Rechner sollen sich ab Sommer 2010 auch bis zu acht verschiedene Zonen oder Zimmer von einem Rechner mit unterschiedlicher Musik beschallen lassen. Wer in jedem Zimmer synchron dieselbe Musik - höchstens mit unterschiedlicher Lautstärke - hören will, für den dürfte ein Transmitter mit bis zu vier Receivern reichen - sofern es nicht mehr als vier oder, in Verbindung mit den oben vorgestellten eigenständigen Funkboxen, fünf Zimmer sind. Ein aufwendiges Synchronisieren kann sich Creative dabei anders als etwa Sonos und Raumfeld sparen, dafür sind die Receiver und Boxen aber auch "dumm" und benötigen zwingend den PC oder Mac als Zentrale.

Das Sound Blaster Wireless Music System ist bereits seit Oktober 2009 für unter 149 Euro in Schwarz zu haben, ein weißes Modell soll folgen. Ab März 2010 können der Sound Blaster Wireless Kopfhörer und das Gigaworks T20W Series II 2.0 für jeweils 129 Euro hinzugekauft oder einzeln genutzt werden - vorausgesetzt, es wird ein einzelner Sender hinzugekauft, wofür aber ebenso wie für einzelne Receiver noch keine Preise genannt werden konnten.


Bernd Lauert 04. Mär 2010

Ich bastel hier gerade mit Jack2 und Netjack rum. Latenzen sind dabei das Kernthema. Beim...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Supporter (m/w)
    H.C. Starck GmbH, München
  2. (Junior) Softwareentwickler/-in .NET
    FORUM MEDIA GROUP GMBH, Merching
  3. Customer Support Engineer (m/w)
    Layer 2 GmbH, Hamburg
  4. Testingenieur (m/w)
    S1nn GmbH & Co. KG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. E-Plus

    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

  2. 100 MBit/s

    Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring

  3. Regierungsrazzia

    Chinesische Büros von Microsoft durchsucht

  4. Sebastian Kügler

    Pläne für Wayland-Unterstützung in KDE Plasma 5

  5. Dieselstörmers

    Modemarke gegen Actionspiel

  6. Wearable

    Swatch will eigene Smartwatch bauen

  7. DPT Board

    Selbstbau-WLAN-Modul mit OpenWRT für 35 US-Dollar

  8. Telltale Games

    The Walking Dead geht in die dritte Adventure-Staffel

  9. Jessie

    Systemd und Linux 3.16 für Debian 8

  10. Silentpower

    Kleiner Spiele-PC mit passiver Kupferschaumkühlung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  2. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit
  3. Datenübertragung Smartphone-Kompass spielt Musik durch Magnetkraft

Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

    •  / 
    Zum Artikel