Anzeige

White-IT-Button: Browser-Addon gegen Kinderpornografie

Beschwerdestelle will für Löschung des Materials sorgen

Die Initiative White IT will Nutzer in den Kampf gegen Kinderpornografie einbinden. Sie sollen ein Browser-Addon installieren, mit dem sie Funde von einschlägigem Material anonym einer Beschwerdestelle melden können. Sie will dann innerhalb von Stunden für die Löschung sorgen.

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat auf der Cebit 2010 den sogenannten White-IT-Button vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Browser-Addon für Firefox, das die Nutzer installieren sollen. Stoßen sie im Netz auf kinderpornografisches Material wie Bilder und Videos, können sie die entsprechende Seite direkt aus dem Browser heraus anonym melden.

Anzeige

Löschung innerhalb von Stunden

Die Nachricht wird an die Eco-Beschwerdestelle übermittelt, wo sie zunächst geprüft wird. Ist die Beschwerde gerechtfertigt, wird das Material gelöscht. Das solle innerhalb von Stunden passieren, sagte der Minister. Liegt das Material auf Servern außerhalb Deutschlands, wird die Beschwerde über Internet Hotline Providers' Association (Inhope) weitergeleitet, ein Netzwerk von Beschwerdestellen aus 30 Ländern.

Weiterer Bestandteil der Initiative ist das Child Abuse Media Metainformation Network (Camnet). Das wird eine Datenbank, in der digitale Fingerabdrücke von kinderpornografischem Material gespeichert sind, das die Polizei sichergestellt hat. In Camnet sollen die Datenbanken der verschiedenen Strafverfolgungsbehörden zusammengeführt werden.

Suchmaschinen einbeziehen

Geplant ist, den Suchmaschinen, die das Netz ohnehin ständig indizieren, diese Hash-Werte zur Verfügung zu stellen. Finden sie dazu eine Entsprechung im Netz, wird der Fundort an die Beschwerdestelle gemeldet, die die Löschung des Inhaltes einleitet. Microsoft mit seiner Suchmaschine Bing habe die Zusammenarbeit bereits zugesagt, so Schünemann. Mit Google werden Gespräche geführt.

Schließlich können auch Unternehmen Zugriff auf die Metadaten bekommen, so dass Mitarbeiter keine kinderpornografischen Inhalte auf den Firmenrechnern anschauen können, erklärte ein Mitarbeiter des niedersächsischen Innenministeriums Golem.de. Das soll mit Hilfe des Compliance Scanners geschehen, einer Software, die die Unternehmen Avira und IT Watch entwickeln. Der Compliance Scanner wird die Camnet-Daten nutzen.

Schünemann hatte die Initiative White IT Ende 2009 als Gegenentwurf zu den von der ehemaligen Familienministerin Ursula von der Leyen eingeführten Internetsperren ins Leben gerufen. Auf der Cebit präsentierte der Minister neue Mitglieder, die für die Initiative gewonnen wurden, darunter der Bundesverband der digitalen Wirtschaft (BVDW), die Initiative D21 und die niedersächsische Landesmedienanstalt.


eye home zur Startseite
spanther 08. Mär 2010

Nur, wenn die Unterhaltung mal ein bisschen ausführlicher wird... *fg* Also eigentlich...

spanther 07. Mär 2010

Es gibt Hilfen, für Leute die meinen sie könnten sich nicht kontrollieren. Zumindest...

Lestat 05. Mär 2010

siehe http://www.jetzt-loeschen.de/news-zeigen/items/pressekonferenez.html Zitat...

Anonymer Nutzer 05. Mär 2010

Schon richtig. Das mit der guten Idee habe ich auch noch einmal überdacht. Die täten...

Wennschon 04. Mär 2010

Und Soziopathen und Arschlöcher und so.

Kommentieren



Anzeige

  1. Teamleiter (m/w) IT-Support
    Bühler Motor GmbH, Nürnberg
  2. Projektingenieur/in im Bereich Computer System Validierung (CSV)
    Valicare GmbH, Frankfurt
  3. Consultant Automotive Sales (m/w)
    T-Systems on site services GmbH, München, Leinfelden-Echterdingen
  4. Prozess- und Systemgestalter im Bereich IT AfterSales (m/w)
    Daimler AG, Neu-Ulm

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Battlefield 1 angespielt

    Zeppeline, Sperrfeuer und die Wiedergeburts-Spritze

  2. Förderung

    Telekom räumt ein, dass Fiber-To-The-Home billiger sein kann

  3. Procter & Gamble

    Windel meldet dem Smartphone, wenn sie voll ist

  4. AVM

    Routerfreiheit bringt Kabel-TV per WLAN auf mobile Geräte

  5. Oculus App

    Vive-Besitzer können wieder Rift-exklusive Titel spielen

  6. Elektroauto

    Supersportwagen BMW i8 soll 400 km rein elektrisch fahren

  7. Keine externen Monitore mehr

    Apple schafft Thunderbolt-Display ersatzlos ab

  8. Browser

    Safari 10 soll auch auf älteren OS-X-Versionen laufen

  9. Dota

    Athleten müssen im E-Sport mehr als nur gut spielen

  10. Die Woche im Video

    Superschnelle Rechner, smarte Zähler und sicherer Spam



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus Three im Test: Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
Oneplus Three im Test
Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
  1. Android-Smartphone Diskussionen um Speichermanagement beim Oneplus Three
  2. Smartphones Oneplus soll keine günstigeren Modellreihen mehr planen
  3. Ohne Einladung Oneplus Three kommt mit 6 GByte RAM für 400 Euro

Smart City: Der Bürger gestaltet mit
Smart City
Der Bürger gestaltet mit
  1. Vernetztes Fahren Bosch will (fast) alle Parkplatzprobleme lösen

Vorratsdatenspeicherung: Vorgaben übertreffen laut Eco "schlimmste Befürchtungen"
Vorratsdatenspeicherung
Vorgaben übertreffen laut Eco "schlimmste Befürchtungen"
  1. Vorratsdatenspeicherung Alarm im VDS-Tresor
  2. Neue Snowden-Dokumente NSA lobte Deutschlands "wesentliche" Hilfe im Irak-Krieg
  3. Klage Verwaltungsgericht soll Vorratsdatenspeicherung stoppen

  1. Was, nur 200Mbit??

    melaw | 05:42

  2. Re: Phänomen SUV

    Johnny Cache | 05:21

  3. Re: Skins für Echtgeld sind doch echt bescheuert

    bentol | 03:40

  4. Re: Ich versteh gerade nur Bahnhof

    bentol | 03:24

  5. Re: Automatische Waffen beim WW1?

    teddybums | 02:38


  1. 15:00

  2. 10:36

  3. 09:50

  4. 09:15

  5. 09:01

  6. 14:45

  7. 13:59

  8. 13:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel