Internetradio mit dem USB-Autoradio empfangen

Internetradio mit dem USB-Autoradio empfangen

Dension stellt Internet Radio Stick auf der Cebit 2010 vor

Mit dem Internet Radio Stick von Dension können Autoradios mit USB-Schnittstelle einfach zu Internetradioempfängern aufgerüstet werden. Für die Internetverbindung sorgt ein über Bluetooth angeschlossenes Mobiltelefon.

Anzeige

Der Internet Radio Stick verfügt über einen USB-Stecker und eine USB-Buchse. Damit wird das Gerät selbst in den USB-Port eines Autoradios oder eines beliebigen Geräts gesteckt, das MP3-Dateien von USB-Datenträgern abspielen kann. In die Rückseite des Internet Radio Stick wird das mitgelieferte Bluetooth-USB-Dongle gesteckt, das zum Aufbau der Internetverbindung über ein Handy dient - idealerweise über UMTS.

Die gewünschten Internetradiostationen werden über den kostenlosen Dienst Radiotime.com konfiguriert, indem dort nach einer kostenlosen Anmeldung die Seriennummer des Sticks eingegeben wird. Der Internet Radio Stick holt sich die Informationen selbst von dort und gaukelt dem angeschlossenen USB-Autoradio eine Verzeichnisstruktur mit statischen MP3-Dateien vor, bei deren Aufruf der Stream wiedergegeben wird.

Puffern gegen Aussetzer

Damit die Wiedergabe der Audiostreams möglichst ohne störende Aussetzer vonstatten geht, werden vor dem Wiedergabestart bis zu drei Minuten Ton zwischengespeichert. Etwa eine Minute davon wird im Stick selbst und der Rest durch den Puffer des Geräts gespeichert, in dem er steckt. Laut Dension kann dessen Kapazität ausgelesen und die Pufferung darauf angepasst werden. Für den Nutzer bedeutet das Puffern eine Wartezeit, die mit einer kleinen Wartemelodie begleitet wird, damit klar ist, dass auch im Hintergrund etwas passiert.

Dension will den Internet Radio Stick inklusive Bluetooth-USB-Dongle ab Anfang April 2010 für 99 Euro ausliefern. Etwas später, eventuell ab Mai, soll auch eine Variante mit integriertem Bluetooth folgen, die dann selbst wieder einen USB-Port für den Anschluss von MP3-Sammlungen auf USB-Sticks zur Verfügung stellt. Ebenfalls geplant ist eine Variante mit WLAN-USB-Dongle, etwa für das Heimnetzwerk.

Neues vom Wi Drive

Bereits mit dem seit November 2009 lieferbaren Automobil-Access-Point Dension Wi Drive Open ist der Empfang von Audiostreams aus dem Internet möglich, sofern das Gerät an ein USB-Autoradio angeschlossen wird. Der WLAN-Access-Point fürs Auto kostet 299 Euro, kann sich über verschiedene UMTS-USB-Modems ins Internet einwählen und mittlerweile auch ohne PC-Zusatzsoftware die heimische Musiksammlung aus dem Heimnetzwerk auf einen angeschlossenen USB-Datenträger synchronisieren.

Wer auf die Synchronisationsfunktion verzichten kann, kann auch zum Wi Drive 3G für 179 Euro greifen. Wer nur die Synchronisation mit dem heimischen WLAN, aber keine Internetverbindung im Auto benötigt, für den wird ab Mitte/Ende März 2010 das Wi Drive Sync für ebenfalls 179 Euro angeboten. Auf Internetradio muss dann aber verzichtet werden. Für die Wi-Drive-Zukunft ist noch eine Unterstützung für WLAN nach 802.11n geplant, so dass nach einem Firmwareupdate auch entsprechende WLAN-Module unterstützt werden.

Dension zeigt seine Produkte auf der Cebit 2010 in Halle 7 am Stand B18.


MaHa76 16. Sep 2010

Den Stick kann man ja quasi als USB Massenspeicher ansprechen. Anzeige der Sender erfolgt...

-.- 03. Mär 2010

Nette Idee, absolut bescheuert implementiert. Allein die Vorstellung, dass die USB...

MESH 03. Mär 2010

kbit ist keine geschwindigkeitsangabe (bei einer mp3), auch nicht wenn du im auto sitzt...

D 03. Mär 2010

nach euren recht positiven Erfahrungen habe ich das gerade nochmal getestet. (Mit EE PC...

für mich ist... 03. Mär 2010

für mich ist das fricklen Für den Preis könnte man schon ein Bluetoothradio mit...

Kommentieren



Anzeige

  1. CRM Entwickler / Administrator (m/w)
    Nemetschek Allplan Systems GmbH, München
  2. Account Manager / Teamkoordinator IT Service Management (m/w)
    TUI InfoTec GmbH, Hannover
  3. Mitarbeiter (m/w) Software­prozess-Management
    Friedrich Zufall GmbH & Co. KG, Göttingen
  4. Test-Spezialist/in für Automotive IT-Systeme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Linshof

    Die gut versteckte Firma hinter dem Wunder-Smartphone

  2. Gericht

    Entscheidung über Haft für Dotcom kommende Woche

  3. Star Wars Episode VII

    The Force Awakens im ersten Teaser

  4. Speedport Hybrid

    Hybrid-Tarif der Telekom ohne LTE-Drosselung

  5. Docker-Alternative

    Spoon bietet virtualisierte Container für Windows

  6. Überbewertete Superrechner

    Quantencomputer hätten kaum was zu tun

  7. FAA

    Privatdrohnen gefährden Flugverkehr

  8. Großbritannien

    Pink Floyd und Arctic Monkeys sorgen für Vinyl-Boom

  9. Raumfahrt

    Hayabusa 2 startet in wenigen Tagen

  10. Winter is coming

    Game of Thrones ab Anfang Dezember 2014



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Smarthome: Das intelligente Haus wird nie fertig
Smarthome
Das intelligente Haus wird nie fertig
  1. Smart Home Das vernetzte Zuhause hilft beim Energiesparen
  2. Leuchtmittel Die Leuchtdiode kommt aus dem 3D-Drucker
  3. Agora, Energy@home und EEBus Einheitliche Sprache für europäische Smart Homes

Star Wars X-Wing (DOS): Flugsimulation mit R2D2 im Nacken
Star Wars X-Wing (DOS)
Flugsimulation mit R2D2 im Nacken

Android-ROM: Slimkat - viele Einstellungen und viel Schwarz
Android-ROM
Slimkat - viele Einstellungen und viel Schwarz

    •  / 
    Zum Artikel