NUI - wie Microsoft die Computernutzung revolutionieren will

Die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine soll sich grundlegend verändern

Computer werden künftig nicht mehr auf Befehle reagieren, sondern in unserem Auftrag arbeiten, auf uns hören, wissen, wo wir sind, was wir tun und mit wem wir zusammen sind. Sie werden wissen, warum wir dort sind, wo wir sind, und was wir versuchen zu tun. So beschreibt Microsofts Forschungs- und Strategiechef Craig Mundie die nahe Zukunft.

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Bei Microsofts diesjährigem Techfest steht das Thema "NUI" im Vordergrund. Damit meint Microsoft eine neue Generation der Kommunikation von Mensch und Maschine auf natürlichem Weg - eine Art natürliches Userinterface. "Wir nähern uns einer großen Welle an technologischen Veränderungen, die alles verwandeln wird, was wir heute kennen", meint Microsofts Forschungschef Craig Mundie und predigt eine "NUI-Revolution".

 

Ein allererster Schritt sei Microsofts Surface, mit dem sich Microsoft von der reinen Stiftbedienung verabschiedet hat. Die derzeit populäre Touchtechnik hält Mundie denn auch für die Vorstufe einer neuen Welt, in der es viele taktile Eingabemethoden geben wird.

Einige Ideen für solche neuen Eingabemethoden, an denen Microsoft in seinen Forschungslaboren arbeitet, zeigt das Unternehmen auf seinem Techfest. Am nächsten an einer kommerziellen Veröffentlichung ist das Projekt Natal, die von Microsoft bereits angekündigte Bewegungssteuerung für die Xbox 360.

Einen Schritt weiter geht die Steuerung mit Muskelsensoren: Microsoft zeigt, wie eine Manschette am Arm die Muskelbewegungen erfasst und es so erlaubt, die Bewegungen von Fingern zu erkennen. Gezeigt wird dies zum einen am Beispiel des Spiels Rockband: Wo der Spieler normalerweise einen Gitarrenadapter in der Hand hält, wird nun Luftgitarre gespielt. Die Bewegungen bleiben sehr ähnlich, aber der Controller fällt weg.

 

Ein zweites Beispiel ist die Steuerung eines Computers durch Berührungen des eigenen Arms, der dabei zum Eingabegerät wird. Für runter tippt man eher am Ellenbogen, für hoch an der Hand.

Mobile Surface

Einen anderen Ansatz verfolgt Mobile Surface. Die Bedienung ähnelt der von Microsofts Surface-Tisch, die Technik ist aber mobil und besteht nur aus einem Smartphone, einer Kamera und einem Projektor. So soll ein natürliches Userinterface für mobile Computer entstehen.

Durch solche Ansätze sollen sich Computer grundlegend verändern: Weg von einem Kasten, vor dem der Nutzer sitzt oder den er mit sich herumträgt, hin zu etwas, das proaktiv gesteuert wird, etwas, das aktiv zuhört, lernt, versteht und für uns arbeitet, wenn wir weg sind - wie ein menschlicher persönlicher Assistent, so Mundie.


Martin7 04. Mär 2010

stimmt wohl meist das allerdings ist kein prinzipieller Mangel, denn es gibt kein...

tutnichtszursache 04. Mär 2010

Das Problem dieses Konzerns ist einfach, das er viel zu aufgebläht ist. Microsoft hat in...

Rama Lama 03. Mär 2010

Also alles wie gehabt. Microsoft erfindet ... nichts.

Autarkes... 03. Mär 2010

"Sie werden wissen, warum wir dort sind, wo wir sind, und was wir versuchen zu tun. So...

Genau 03. Mär 2010

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Braekling.de / 03. Mär 2010

Natural User Interfaces

IT-weblog / 03. Mär 2010

Ist das eine Drohung?



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