Spieletest: Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit
Lebendiger und schöner sind auch die Ortschaften und ihre Umgebungen geworden. Da jagt eine Frau ihren Mann mit einem Nudelholz, Zeitungsverkäufer brüllen ihre Werbesprüche, Händler reißen Witze und in der Taverne sind interessante Gespräche zu belauschen. Die Drakensang-Welt wirkt umtriebig und DSA-typisch nicht nur aggressiv und düster, sondern auch liebenswert, sympathisch und oft witzig. Allerdings gilt das vor allem für die Außenareale und die schön in Szene gesetzten Charaktere. Die Innenareale wie Höhlen und Keller bieten kaum Abwechslung und wiederholen sich beständig.
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Kaum geändert hat sich die Kampfmechanik - vor einem Gefecht wird in den Pause-Modus geschaltet, danach die jeweils auszuführenden Aktionen ausgewählt. Die werden dann gewohnt traditionell nach und nach abgearbeitet. Gut ist auch das Quest-Buch, das ständig aktualisiert wird und nie offenlässt, was als Nächstes zu tun ist. Symbole auf der Übersichtskarte machen zudem deutlich, wo die nächsten zu verrichtenden Aufgaben warten.
Technische Mankos gibt es immer noch einige: Ab und zu funktioniert die Wegfindung nicht und die Helden bleiben einfach an Steinen oder Bäumen hängen. Grafikfehler wie in Blumen oder Wänden verschwindende Personen sind von Zeit zu Zeit zu beobachten, außerdem sind die immer wieder auftretenden Ladezeiten - etwa beim Betreten von Gebäuden - nach einiger Zeit durchaus störend.
Drakensang - Am Fluss der Zeit ist ab sofort für Windows-PC erhältlich. Minimale Systemanforderungen sind ein Pentium 4 mit 2,8 GHz, 1 GByte RAM, 7 GByte Festplattenspeicher sowie eine Nvidia 6800GT mit 256 MByte RAM oder eine vergleichbare Grafikkarte. Das Spiel ist in einer Standardversion für etwa 40 Euro sowie einer Collector's Edition für etwa 70 Euro verfügbar. Letztere enthält zusätzlich eine Buchverpackung, die Soundtrack-CD, eine Stoffkarte Aventuriens sowie ein Wendeposter. Die USK hat das Programm ab 12 Jahren freigegeben.
Fazit
Eine lebendige und charmante Welt, spannende Nebenquests, tolle Sprachausgabe und schöne Wald- und Stadtareale auf der einen, ein blasser Held, eine nur langsam an Fahrt aufnehmende Hauptgeschichte, stereotype Gewölbe und ein paar technische Mängel auf der anderen Seite: Der jüngste Ausflug nach Aventurien bietet viel Licht, aber auch Schatten. Nicht jeder Kritikpunkt am Vorgänger wurde beseitigt, ein paar neue Mängel sind sogar hinzugekommen. Trotzdem lohnt ein Ausflug nach Nadoret und Umgebung nicht nur für DSA-Anhänger: So viel Herzblut, Atmosphäre und Liebe zum Detail haben nicht viele Rollenspiele zu bieten - da lässt Drakensang 2 auch viele deutlich teurere und aufwendigere Titel blass aussehen.
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Was habt ihr für Rechner? Ich habe mit keinem DSA Teil je Probleme gehabt. Dass es hin...
Thanks^^
Es ist ohne einer Tankklasse & einen Magier in der Gruppe quasi unmöglich zuspielen, da...
Schade man hat ja leider keine Informationen betreffend der Multithreading Fähigkeit von...
Perfekt! Danke
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