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Schulleiter soll Kinder per Webcam zu Hause überwacht haben

Schulleiter soll Kinder per Webcam zu Hause überwacht haben

1.800 Schüler in Philadelphia von Schulleitung bespitzelt?

An einer US-Highschool sollen Schüler heimlich durch die Webcams in ihren Macbooks bespitzelt worden sein. 1.800 Laptops waren an die Schüler ausgegeben worden. Ein Elternpaar zieht nun vor Gericht.

Ein US-amerikanischer Highschool-Bezirk ist mit einer Klage von Eltern konfrontiert, weil die Schülernotebooks als Überwachungskameras missbraucht worden sein sollen. Die Webcams in den Macbooks von 1.800 Schülern waren von den Schulleitungen fernsteuerbar, so der Vorwurf aus dem Schulbezirk in einem Vorort von Philadelphia.

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Michael und Holly Robbins aus Penn Valley erfuhren von dem mutmaßlichen Eingriff in die Privatsphäre der Familie, als ihr Sohn Blake, der zur Harriton High School geht, im November 2009 einen Verweis wegen "ungebührlichen Verhaltens in seiner Wohnung" bekam. Als Beweis wurde ein Foto vorgelegt, das von seinem Macbook aufgenommen wurde, erklärten die Eltern den Philadelphia Daily News.

Die stellvertretende Schulleiterin Lindy Matsko soll dem Vater bestätigt haben, dass "der Schulbezirk tatsächlich die Möglichkeit hat, die Webcam ferngesteuert zu aktivieren, die sich im persönlichen Laptop der Schüler befindet". Damit sei es möglich, alles was sich im Aufnahmebereich der Kamera befindet, aufzunehmen, ohne Wissen oder Zustimmung des Nutzers, heißt es in der Klageschrift. Damit sei gegen den Electronic Communications Privacy Act (ECPA) und andere Bundesgesetze sowie Gesetze im Bundesstaat Pennsylvania verstoßen worden. Jeder, der sich vor der Kamera aufhielt, war von der Überwachung betroffen, so der Vater weiter, der Schadensersatz fordert. Andere Eltern können sich der Klage anschließen, wenn diese als Sammelklage zugelassen wird.

Die Macbooks wurden im Rahmen eines Regierungsprogramms an die Schüler ausgegeben. Alle Macbooks sind seit einiger Zeit mit Kameras ausgestattet. Normalerweise leuchtet aber eine LED, wenn die Kamera aktiv ist.

Die Schulleitung hat die Vorwürfe zurückgewiesen. "Die Apple-Computer, die der Bezirk für die Schüler bereitstellt, sind mit Webcams ausgestattet", so Superintendent Christopher McGinley. Es handele sich aber um ein Sicherheitstool, das im Falle eines Diebstahls des Macbooks Aufnahmen des Nutzers und Screenshots erstellen könne. Nach den Protesten sei die Sicherheitsfunktion abgeschaltet worden.


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Anonymer Nutzer 13. Nov 2016

leute, wer sich um seine sicherheit sorgt, habe ich jetzt was ganz besonderes. Eine...

Anonymer Nutzer 13. Nov 2016

ich habe was besseres, OHNE so eine brutale Umweltverscmutzung, wie diese Klebestreifen...

irgendjemand 03. Mär 2010

@Husare schöner Schlusssatz :-D

Fan91 21. Feb 2010

freut mich, dass die überschrift geändert wurde.

Player_ 20. Feb 2010

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/02/20/AR2010022000679.html Der...


ubbu.de / 21. Feb 2010



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