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Darpa will unter die Erde schauen

Darpa entwickelt 3D-Karte der Erdkruste

Unter der Erde gibt es allerhand zu entdecken: tektonische Formationen, Bodenschätze und vor allem Bunkeranlagen. Um dem auf den Grund zu gehen, entwickelt die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) ein System, mit dem sich eine dreidimensionale Karte der obersten Schicht der Erdkruste in Echtzeit erstellen lässt.

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Wo lagern Öl, Mineralien und andere Bodenschätze? Welche tektonischen Formationen durchziehen die Erde? Wer buddelt wo, und hat das militärische Bedeutung? Diesen Fragen will die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums, die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa), im Zuge des Programms "Transparent Earth" nachgehen.

Blick in 5 km Tiefe

Dessen Ziel ist, "die physikalischen, chemischen, und dynamischen Eigenschaften der Erde bis in 5 km Tiefe" zu bestimmen. Dazu gehöre auch, "natürliche oder von Menschen gemachte Gebilde in militärisch relevanten Ausmaßen" aufzufinden, schreibt die Darpa in ihrem Budgetplan für das Jahr 2011 (S.485), den sie jetzt dem Präsidenten vorgelegt hat. Vier Millionen US-Dollar sieht die Darpa für den Blick unter die Erdoberfläche vor.

Allerdings will die Darpa ihr Ziel nicht dadurch erreichen, dass sie überall auf der Erde bohrt. Stattdessen will sie mit Hilfe von Sensoren unter die Erdoberfläche schauen: Im Rahmen des Programms "Airborne Tomography using Active Electromagnetics" (ATAEM) entwickelt die Darpa ein "aktives elektromagnetisches System in der Luft für die Abbildung unterirdischer Gebilde". Das System bestrahlt die Erdoberfläche mit elektromagnetischer Strahlung und kann aus den Störungen in elektrischen und magnetischen Feldern erschließen, was sich unter der Erde befindet.

Wer buddelt wo?

Aus diesen Daten soll dann ein dreidimensionales Modell der obersten Erdschichten in Echtzeit erstellt werden. Dieses soll verschiedene Auflösungen in Bezug auf Raum, Zeit und Daten bieten, so dass auch Änderungen an einer bestimmten Stelle sichtbar sind. So könnten die Militärs beispielsweise erkennen, wenn ein potenzieller Gegner größere unterirdische Anlagen baut.

Ein solches Modell der Erdkruste, das ab 2015 bereitstehen soll, könnte auch wissenschaftlich oder wirtschaftlich genutzt werden, etwa für die Beobachtung von Vulkanen, zur Vorhersage von Erdbeben oder zum Auffinden von Bodenschätzen.


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trest 16. Feb 2010

google und googleearth tut das doch schon längst im zivilen bereich. militärisch dürfte...

GodsBoss 10. Feb 2010

Wie bei der Atommacht Norwegen?

IT-Kunstentdecker 10. Feb 2010

Denn für mich ist und bleibt er der Siga der Herzen.

hhaarp 10. Feb 2010

Sind die Palästinensertunnels zu ? Die würde man ja wohl als erstes mit so einem System...

gegen nutzlose... 10. Feb 2010

Denke, dass Strahlenintensität erheblich sein wird. Da haben ein paar kalte Krieger...

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