Texas Robot - der Vertretungsroboter

Telepräsenzroboter repräsentiert den Mitarbeiter am Arbeitsplatz

Texas Robot heißt ein Roboter des kalifornischen Unternehmens Willow Garage. Er repräsentiert einen Telearbeiter am Arbeitsort. Darüber kann der Mitarbeiter an Besprechungen teilnehmen oder mit seinen Kollegen zusammenarbeiten, obwohl er hunderte Kilometer entfernt ist.

Anzeige

Davon träumen viele Arbeitnehmer: morgens ausschlafen und stattdessen einen Roboter ins Büro schicken. Für Dallas Goecker ist das zumindest teilweise in Erfüllung gegangen: Goecker arbeitet bei dem Robotikunternehmen Willow Garage, das im kalifornischen Menlo Park ansässig ist. Er lebt aber weit entfernt im US-Bundesstaat Indiana. Um sich dauerndes Pendeln zu ersparen, hat Goecker mit seinem Kollegen Curt Meyers den Telepräsenzroboter Texas Robot entwickelt.

 

Der Roboter besteht aus einem fahrbaren Chassis mit einem Akku und einem Computer. Aus dem Chassis ragt ein senkrechter Träger, an dem ein Monitor, eine Kamera, Lautsprecher und ein Mikrofon befestigt sind. Eine Akkuladung reicht für einen Arbeitstag. Ist er fast leer, rollt der Roboter automatisch zu seiner Ladestation.

Flurfunk mit Roboter

Mit Hilfe des Roboters kann Goecker zu Hause arbeiten, ist aber dennoch im Büro vertreten. Er kann über ihn Kontakt zu den Kollegen halten, mit ihnen Mittag essen oder an Besprechungen teilnehmen. Der Roboter soll inzwischen so akzeptiert sein, dass die Mitarbeiter mit ihm sogar einen Klönschnack halten, wenn sie ihn auf dem Flur treffen - gerade so, als sei Goecker selbst vor Ort.

Die erste Version des Texas Robot hatten Goecker und Meyers aus Teilen des Personal Robot 2 (PR2), des anderen Roboters von Willow Garage, gebaut. Er sei eigentlich nur ein Nebenprodukt des PR2 gewesen, von dem sie aber selbst überrascht gewesen seien. "Aber wir erkennen einen guten Roboter, wenn wir ihn sehen", schreiben die Entwickler im Unternehmensblog. Deshalb wurde der Prototyp so weiterentwickelt, dass ein ansehnliches Produkt mit der Bezeichnung Texas Alpha daraus geworden ist.

Interaktion zwischen Mensch und Maschine erforschen

25 Telepräsenzroboter gibt es inzwischen. Mit ihnen wollen die Robotiker erforschen, wie das Zusammenleben von Menschen und Robotern aussehen kann. So sollen einige Unternehmen mit den Texas testen, welche technischen und sozialen Probleme der Einsatz solcher Telepräsenzsyteme mit sich bringt.

Willow Garage hat sich auf persönliche Roboter für den Alltag spezialisiert. Das Unternehmen entwickelt dafür sowohl die Hardware als auch die nötige Software, die Open Source ist.


Jinyo 24. Mär 2010

top ^^ Ich arbeite doch nicht für Andere, sondern für mich. Um meinen persönlichen...

TheDragon 10. Feb 2010

Genau daran hab ich auch denken müssen. Und bei Demolition Man muss ich immer an die drei...

surrogate 10. Feb 2010

War auch mein erster Gedanke ;) Aber hoffentlich endet es nicht so, wie im Film ^^

marox 10. Feb 2010

...genau. Und Beamportal und Aliens sind ja auch echt nen alter Hut. Die gibts ja auch...

el3ktro 10. Feb 2010

Ja, eben. Es bewegt sich nicht. Das zeigt mir, dass du überhaupt nicht verstanden hast...

Kommentieren


Willi Maltzahn / 10. Feb 2010

So sieht die Zukunft der Büroarbeit aus



Anzeige
  1. Mitarbeiter (m/w) Technischer Support
    über BüchnerPolzin Management- und Personalberatung, Großraum Stuttgart
  2. Database Manager (m/w) im Dialogmarketing
    Teambank AG, Nürnberg
  3. Projektleiter ERP Produktion / Controlling (m/w)
    Miele & Cie. KG, Gütersloh, China
  4. Vice President - Research / Development (m/w)
    m:pro IT Consult GmbH, Wiesbaden

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  3. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Linux-Handbuch

    Umfassendes Nachschlagewerk als Openbook erhältlich


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 193 | letzter Beitrag 13:12 Uhr

  3. Kommentare: 183 | letzter Beitrag 12:03 Uhr

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 12:39 Uhr

  5. Kommentare: 96 | letzter Beitrag 13.02. 16:40

Mehr


  1. HTC Velocity 4G

    Android-Smartphone mit LTE und 4,5-Zoll-Touchscreen

  2. Farmville & Co.

    Patentklage gegen Zynga

  3. Document Foundation

    Libreoffice 3.5 ist fertig

  4. Pegatron

    Übt Apple Druck auf OEM-Hersteller von Ultrabooks aus?

  5. Blackhole Toolkit

    Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

  6. Piranha Bytes

    Risen 2 geht am 20. Februar in den geschlossenen Betatest

  7. Google

    EU und USA geben Kauf von Motorola frei

  8. Watchdog

    Mozilla visualisiert Wiederverwendung von Passwörtern

  9. Apple

    Apple-Aktie erreicht neuen Höchststand

  10. SSL

    Twitter macht HTTPS zum Standard



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


Paypal: Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren
Paypal
Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren

Zahlenden Nutzern der im Juni 2011 geschlossenen Filmplattform Kino.to drohen dem Nachrichtenmagazin Focus zufolge Strafverfahren. Rechtsanwalt Udo Vetter befürchtet sogar Hausdurchsuchungen, "wenn die Strafverfolger sich auf glattes Parkett begeben". Noch im Februar 2012 will die GVU zudem gegen den Kino.to-Nachfolger Kinox.to Strafanzeige erstatten.

  1. Kino.to-Prozess Kein Unterschied zwischen Streaming und Herunterladen
  2. Kino.to Drei Jahre Haft wegen Links auf illegale Filmkopien
  3. Kino.to Haftstrafe wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung

Test PS Vita: Ausstattungswunder mit Speicherproblem
Test PS Vita
Ausstattungswunder mit Speicherproblem

Zwei Analogsticks und starke Grafik, Berührungs- und Bewegungssteuerung, UMTS und Bluetooth: Sony Computer Entertainment packt in den Nachfolger der Playstation Portable so gut wie alles, was irgendwie Sinn ergibt - nur Speicher etwa für Savegames fehlt der PS Vita von Haus aus.

  1. Playstation Network Umbenennung der Konten und neue Firmware

Zum Artikel