Itanium 9300 Tukwila: Vier Kerne bis 1,73 GHz und 185 Watt

Anzeige

Bis dahin liegen die Zuwächse an Rechenleistung mit Tukwila erst einmal im Rahmen dessen, was sich von der Verdoppelung der Kerne und Hyperthreading erwarten lässt: Rund zweimal schneller soll der Prozessor gegenüber den Dual-Core-Itaniums der Serie 9100 sein. Da hilft auch der Turbo Boost wenig, den die Itaniums jetzt beherrschen. Nur für das schnellste Modell, Itanium 9350, nannte Skaugen dafür einen Wert: Statt 1,73 GHz soll die CPU mit 1,86 GHz arbeiten können, also um einen der 133-MHz-Schritte mehr.

Dafür brauchen die schnellsten 9300er dann aber gleich 185 Watt, was ein weiterer Grund für die komplett neue Plattform sein dürfte. Die letzten Dual-Core-Itaniums beschränkten sich auf 104 Watt bei 1,66 GHz. Die kleineren Tukwilas kommen bei vier Kernen noch auf 155 Watt, nur das Dual-Core-Modell der Serie, der Itanium 9310 mit 1,6 GHz liegt bei den bisher üblichen maximal 130 Watt.

Einen kräftigen Schub soll die Bandbreite zwischen den Prozessoren erhalten haben, die sich laut Intel um den Faktor neun gesteigert hat. Nicht nur QPI ist dafür verantwortlich, auch ein neues Protokoll für das Lauschen am Speicherbus, genannt "Directory Snoop". Mit dem Chipsatz 7500, den Intel als "Scalable Memory Buffer" bisher nur grob umrissen hat, soll sich zudem die Speicherbandbreite um den Faktor sechs erhöht haben.

Die Abkehr von den stromhungrigen und teuren FB-DIMMs, die im Februar 2009 zur letzten Verschiebung von Tukwila führte, hat Intel mit dem Umstieg zu DDR3 auch für neue Mechanismen zur Fehlerkorrektur genutzt. Bis zu zwei Chips auf einem DIMM dürfen nun gleichzeitig einen Fehler aufweisen, der von der Korrektur abgefangen wird. Speicher, Prozessoren und das I/O-Subsystem sind Hot-Plug-fähig, können also im Betrieb ausgetauscht werden.

Dass nun wieder Schwung in die Itanium-Landschaft kommen soll, versuchte Intel mit zwei neuen Partnern zu untermauern. So will das chinesische Unternehmen Inspur für das landeseigene Wissenschaftsministerium Itanium-Systeme bauen. Von Supermicro, einem Spezialisten für Serverboards, sollen zudem nun auch erstmals kleinere Itanium-Plattformen für OEMs kommen.

Während die Serie 9300 der Itaniums also im Wesentlichen eine Umstrukturierung der Plattform brachte, will Intel mit dem nächsten 64-Bitter "Poulson" eine neue Mikroarchitektur einführen. Sie soll sowohl auf der Ebene der Instruktionen schneller arbeiten als auch Verbesserungen beim Hyperthreading bringen - also etwa vier Threads pro Kern. Mehr Kerne sind ebenso vorgesehen.

Poulson wird, wie Intel bereits früher bestätigte, gleich in 32-Nanometer-Technik gefertigt. Den 45-Nanometer-Schritt überspringt Intel bei den Itaniums, denn Tukwila wird noch mit 65-Nanometer-Strukturen hergestellt. Das dürfte einer der Hauptgründe für seine hohe Leistungsaufnahme sein.

 Itanium 9300 Tukwila: Vier Kerne bis 1,73 GHz und 185 Watt

_UPPERcase 10. Feb 2010

kann den eigentlich jemand sagen wie sich jetzt ein Itanium System zu einem Power6 system...

Besserwisserer 09. Feb 2010

Du bist deutlich zu spät! HotPlug für CPU und Mainboard gibt es schon länger. Im Falle...

( Alternativ... 09. Feb 2010

hab ich mir auch gedacht. wenns denn stimmt. ev. isses einfach nur ein trollversuch ...

%username% 09. Feb 2010

failed

( Alternativ... 09. Feb 2010

fail. der Itanium ist keine direkte konkurenz für den Power. geht ja schon alleine wegen...

Kommentieren




Anzeige
  1. Anwendungsberater/in Salesforce
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Projektmanager Websites (m/w)
    GRUNWALD Kommunikation und Marketingdienstleistungen GmbH & Co. KG, Unterföhring
  3. Administrator Datenbanksysteme (m/w)
    DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gemeinnützige GmbH, Baden-Baden
  4. Mitarbeiter (m/w) IT-Helpdesk 1st- und 2nd-Level-Support
    SV Deutschland GmbH, Langenfeld

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Bernd Schlömer

    Piratenchef darf im Dienst weder mailen noch twittern

  2. Anstößige Animationen

    Cinemagram-App wieder in Apples App Store

  3. Kim Dotcom

    "Gebt mir meine Rechner zurück!"

  4. Bang! Lamp

    Eine Designlampe zum Abknallen

  5. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 384 | letzter Beitrag 15:32 Uhr

  2. Kommentare: 219 | letzter Beitrag 16:26 Uhr

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 11:40 Uhr

  4. Kommentare: 181 | letzter Beitrag 16:58 Uhr

  5. Kommentare: 125 | letzter Beitrag 24.05. 18:01

Mehr


  1. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  2. Gewerkschaft

    Entlassungen werden bei HP-Deutschland voll durchschlagen

  3. Tex Murphy

    Privatermittler sucht Privatinvestoren

  4. Studie

    Fast jeder zweite Nutzer hört legal Musik im Netz

  5. Funcom

    The Secret World mit neuen Plänen bis zum Start

  6. Play Store

    Google startet Bezahlabos in Android-Anwendungen

  7. Fußball

    Telekom stellt angeblich Liga Total ein

  8. SpaceX

    Dragon dockt an die ISS an

  9. IMHO

    Gema und Youtube - der Kampf ums Urheberrecht

  10. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Kim Dotcom: "Gebt mir meine Rechner zurück!"
Kim Dotcom
"Gebt mir meine Rechner zurück!"

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

  1. Megaupload Kim Dotcom darf wieder das Internet benutzen
  2. Nach Megaupload Mediafire und weitere Filehoster im Fokus der Filmindustrie
  3. Megaupload Kim Schmitz muss mit monatlich 37.000 Euro zurechtkommen

Lollipop Chainsaw angespielt: Blond und brutal
Lollipop Chainsaw angespielt
Blond und brutal

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

  1. Spielepublisher in Not dtp Entertainment meldet Insolvenz an
  2. US-Umsätze im März 2012 Spielemarkt schrumpft weiter
  3. Starlight Inception Lucas-Arts-Veteran kämpft für das Weltraum-Action-Genre

The Elder Scrolls 5 Skyrim: Update für Kämpfe hoch zu Ross
The Elder Scrolls 5 Skyrim
Update für Kämpfe hoch zu Ross

Die Kavallerie hält Einzug in Himmelsrand: Mit Patch 1.6 liefert Bethesda die Möglichkeit nach, in Skyrim auch auf dem Rücken von Pferden zu kämpfen. PC-Spieler dürfen bereits jetzt hoch zu Ross das Schwert schwingen.

  1. Skyrim unterstützt Kinect Der Drachenschrei ins Mikrofon
  2. The Elder Scrolls 5 Patch 1.5 macht Skyrim schöner
  3. Selbstbau-VR Skyrim mit Videobrille, Headtracker und Kinect

Zum Artikel