Werbebanner mit Schadcode - unter anderem bei Golem.de

Handelsblatt.com und Zeit Online ebenfalls betroffen

Am Dienstag sind vereinzelt Werbebanner mit Schadcode an Nutzer von Golem.de, Handelsblatt.com und Zeit Online ausgeliefert worden. Mittlerweile ist die Ursache beseitigt.

Anzeige

Am Dienstagmorgen hatte es erste Berichte von Nutzern über Schadcode auf Golem.de gegeben, deren Ursache sich aber nur schwer eingrenzen ließ. Schuld waren die Banner eines Werbekunden, die von einem externen Partner ausgeliefert wurden. Da aber nur bei einem sehr kleinen Teil der entsprechenden Banner - etwa bei jedem tausendsten Aufruf - der Schadcode mitgeliefert wurde, dauerte es bis spät in die Nacht, das Problem zu lokalisieren. Um weiteren Schaden zu verhindern, wurden schon zuvor Werbekampagnen abgeschaltet.

Neben Golem.de waren auch die Websites von Handelsblatt.com und Zeit Online von dem Problem betroffen, die wie Golem.de durch den Vermarkter der Verlagsgruppe Handelsblatt, iq Digital, vermarktet werden. Einem Bericht von Heise Security zufolge soll das Problem auch bei Welt Online aufgetreten sein.

Einem Leser von Golem.de gelang es, das Problem auf die Schadsoftware Troj/Agent-MJJ zurückzuführen.

Mittlerweile wurde die das Problem verursachende Kampagne identifiziert. Sie ist bereits seit Dienstagabend deaktiviert. Wie es zur Auslieferung der Banner mit Schadcode kommen konnte, wird derzeit noch untersucht. Ähnliche Fälle hat es früher schon auf unterschiedlichen Seiten gegeben. Ein Grund dafür liegt in der Art und Weise, wie Onlinewerbung geschaltet wird. Oft werden Kampagnen über einen oder sogar mehrere sogenannte Redirects ausgeliefert, die Aufrufe des Nutzers werden also von einem Server an einen weiteren weitergereicht. Zwar wurde die Werbekampagne über einen solchen Redirect ausgeliefert und vorab geprüft, doch der Schadcode trat erst später und dann auch nur sehr selten auf.

Wir entschuldigen uns bei den Betroffenen für die Unannehmlichkeiten. Wir sind mit allen Beteiligten in Gesprächen, um eine Wiederholung eines solchen Vorfalls auszuschließen.


dee.j 05. Feb 2010

Was willst Du denn jetzt mit Shareware ?

Lalaaaaa 05. Feb 2010

Habe jetzt den Adblocker für Firefox installiert. Wenn man sich nichtmal mehr bei Seiten...

bluecode 04. Feb 2010

Äh, nein. Erstmal war es auf der Arbeit in einem sicheren Netz, drum schließe ich Zugriff...

X99 04. Feb 2010

Dann gibt es hoffentlich wieder Qualität im Netz und nicht jeder versucht irgendeine...

Kommentieren


e-commerce-blog.de / 04. Feb 2010

dumm gelaufen – Advertiser liefert Schadcode aus



Anzeige
  1. IT-System Engineer (m/w) – Microsoft Backoffice Technologie
    InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG, Burgkirchen
  2. Fachinformatiker / Programmierer (m/w) Anwendungsentwicklung C#, VB, VBA
    KRAUSE-Werk GmbH & Co. KG, Alsfeld
  3. Projektmanager Websites (m/w)
    GRUNWALD Kommunikation und Marketingdienstleistungen GmbH & Co. KG, Unterföhring
  4. Java Software Entwickler (m/w)
    Information Factory Deutschland GmbH, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Bernd Schlömer

    Piratenchef darf im Dienst weder mailen noch twittern

  2. Anstößige Animationen

    Cinemagram-App wieder in Apples App Store

  3. Kim Dotcom

    "Gebt mir meine Rechner zurück!"

  4. Bang! Lamp

    Eine Designlampe zum Abknallen

  5. Google Maps

    Behörde verschleudert Bundesdaten an Google


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 384 | letzter Beitrag 15:32 Uhr

  2. Kommentare: 219 | letzter Beitrag 16:26 Uhr

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 11:40 Uhr

  4. Kommentare: 180 | letzter Beitrag 12:20 Uhr

  5. Kommentare: 125 | letzter Beitrag 24.05. 18:01

Mehr


  1. Tex Murphy

    Privatermittler sucht Privatinvestoren

  2. Studie

    Fast jeder zweite Nutzer hört legal Musik im Netz

  3. Funcom

    The Secret World mit neuen Plänen bis zum Start

  4. Play Store

    Google startet Bezahlabos in Android-Anwendungen

  5. Fußball

    Telekom stellt angeblich Liga Total ein

  6. SpaceX

    Dragon dockt an die ISS an

  7. IMHO

    Gema und Youtube - der Kampf ums Urheberrecht

  8. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"

  9. Test HTC One XL

    Smartphone-Leichtgewicht mit LTE

  10. Gerücht

    Spiele-Streaming kommt auf die Playstation



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


PGP vs. Geheimdienste: "PGP ist weiterhin sicher"
PGP vs. Geheimdienste
"PGP ist weiterhin sicher"

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

  1. Bundesregierung Deutsche Geheimdienste können PGP entschlüsseln
  2. Mobilfunk Achtung, Eltern lesen mit!
  3. Überwachungskameras Aldi-Manager zoomten Kundinnen unter den Rock

Schadsoftware: Empfänger von Angry-Birds-SMS muss Strafe zahlen
Schadsoftware
Empfänger von Angry-Birds-SMS muss Strafe zahlen

14.000 Android-Nutzer weltweit haben sich eine gefälschte Angry-Birds-App heruntergeladen, die beim Öffnen eine 15 Pfund teure Kurznachricht per SMS verschickt. Der Dienstleister, dessen Kontrolle versagte, muss das Geld nun zurückzahlen und 50.000 Pfund Strafe zahlen.

  1. Rovio Angry Birds rasen mit Kimi durch Monaco
  2. Rovio Eine Milliarde Angry Birds
  3. Rovio Entertainment 48 Millionen Euro Gewinn mit Angry Birds

Samsung XE300: Google Chromebox versehentlich ausgeliefert
Samsung XE300
Google Chromebox versehentlich ausgeliefert

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

  1. Googles Aura Chromium OS mit klassischem Desktop

Zum Artikel