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Ausrüster und Betreiber verteidigen LTE-Netz gegen Kritik

Ausrüster und Betreiber verteidigen LTE-Netz gegen Kritik

Nur die eigenen Testergebnisse sind richtig

Netzbetreiber und Mobilfunkausrüster haben das erste kommerzielle LTE-Netzwerk in Stockholm gegen Kritik verteidigt. Das IT-Beratungsunternehmen Northstream hatte dort im Downstream nur 12 MBit/s erreicht. Teliasonera, Huawei und Nokia Siemens Network versuchten dieses Ergebnis jetzt gegenüber Golem.de zu relativieren.

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Northstream hatte seine LTE-Testergebnisse am ersten Nutzungstag, dem 20. Januar 2010, veröffentlicht. Im Freien erreichten die Tester nie mehr als 12 MBit/s im Downstream und 5 MBit/s im Upstream. Dieses Testergebnis wollen der Netzbetreiber und die Ausrüster nicht stehenlassen.

Teliasonera-Sprecherin Iréne Krohn erklärte Golem.de: "Zunächst werden wir unseren Kunden Geschwindigkeiten zwischen 20 bis 80 MBit/s anbieten." Das 4G-Netzwerk sei jedoch gerade erst gestartet worden. Ein Testergebnis wie von Northstream ließe sich nicht kommentieren, weil Faktoren wie die verwendeten Computer, die Netzabdeckung im Gebäudeinneren und die Zahl der Nutzer pro Basisstation nicht ersichtlich seien. "Wir machen unsere eigenen Tests, und wir verbessern ständig die Qualität in unserem Netzwerk", sagte Krohn.

2010 wird Teliasonera in den 25 größten Städten Schwedens und den vier größten Städten Norwegens LTE kommerziell anbieten. Die Netzausrüster sind Ericsson, Nokia Siemens Networks und der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei. Die Datensticks produziert bisher Samsung aus Südkorea.

Huawei wollte das Testergebnis in Schweden ausdrücklich nicht kommentieren. Michael Lemke, European Wireless Solution Manager bei Huawei, verwies aber darauf, am 14. Dezember 2009 in Oslo im LTE-Netzwerk von Netcom, einer Teliasonera-Tochter, eine stabile Downloadgeschwindigkeit von 90 MBit/s pro Nutzer und 40 MBit/s in die Gegenrichtung öffentlich demonstriert zu haben.

Es waren die anderen

Ben Roome, Sprecher von Nokia Siemens Networks, betonte, dass sein Unternehmen das Netzwerk in Stockholm nicht allein aufgebaut habe, sondern erst später dazugestoßen sei. Die Schuld für die möglicherweise niedrige Datenübertragungsrate liege also offenbar bei den anderen.

Das deutsch-finnische Gemeinschaftsunternehmen kündigte zudem an, zusammen mit LG Electronics eine erste LTE-Datenverbindung mit 100 MBit/s geschaffen zu haben. Dabei kam ein Class-3-Endgerät zum Einsatz, das erst später im Laufe des Jahres 2010 verfügbar sein werde. Die Tests fanden in einem Forschungs- und Entwicklungszentrum im finnischen Oulu und in Ulm statt.


TutWirklichNixZ... 27. Jan 2010

Naja, wenn ich sehe was momentan alles gefordert und beschlossen wird, wie Kunden...

unkenrufer 27. Jan 2010

Wenn sie sich da so kläglich rausreden müssen dann ist da bestimmt was schief gelaufen...

Gelbsucht 27. Jan 2010

WTF? Ist T97Z der Nachfolger des T68s? Baut Ercsson wieder im Alleingang Handys? Und ich...

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