Abo
  • Services:
Anzeige

Amerikas Regierung trägt Mitschuld am China-Hack

Hintertüren untergraben die Sicherheit

Ein Sicherheitsexperte verweist auf pikante Details: Erst eine auf Wunsch der US-Regierung eingebaute Hintertür hat das Ausspionieren der Google-Konten möglich gemacht.

Trägt die amerikanische Regierung eine Teilschuld an den jüngsten Hackerangriffen auf die chinesischen E-Mail-Konten von Google? Das legen zumindest die Ausführungen des amerikanischen Sicherheitsfachmanns Bruce Schneier nahe. Demnach hätten die Hacker eine Sicherheitslücke ausgenutzt, die nur auf speziellen Wunsch der amerikanischen Regierung in den Mail-Konten eingebaut wurde.

Anzeige

In einem explizit als "Meinung" gekennzeichneten Text auf der Webseite des Fernsehsenders CNN schreibt Schneier, die Regierung habe sich diese Hintertür offengehalten, um selbst kritische Mail-Inhalte durchsuchen zu können, etwa im Kampf gegen den Terrorismus. "Warum sollten Kriminelle nicht genauso in der Lage sein, über dieselben Wege Bankdaten und Kreditkarteninformationen zu stehlen und Spam zu verschicken?", fragt Scheier.

Schneier fügt dem Streit um die chinesischen Hackerattacken so eine pikante Facette hinzu. Denn dass der Google-Konzern sich aus Protest gegen eben jene Angriffe mit den chinesischen Machthabern anlegte, hatte jüngst für einige Aufregung gesorgt. Außenministerin Hillary Clinton hatte den Chinesen öffentlich vorgeworfen, den freien Zugang zum Internet zu blockieren, und mit Konsequenzen gedroht. Auch Präsident Barack Obama hatte sich "beunruhigt" gezeigt und eine Erklärung gefordert. Die chinesische Regierung wiederum hatte jegliche Verantwortung von sich gewiesen und die eigene Internetpolitik verteidigt. Die Vorwürfe seien "haltlos" und dienten nur der "Demütigung Chinas".

Schneiers Ausführungen nennt der Blogger Fefe - so der Spitzname des deutschen Sicherheitsexperten Felix von Leitner - nun einen "sehr schönen Spin gegen diesen ganzen Abhörbullshit." Denn es stimme ja, schreibt Fefe: "Unsere Regierungen machen unsere Infrastruktur absichtlich unsicher, damit sie uns besser beschnüffeln und kontrollieren können." Fefe weist auch darauf hin, dass "die Unterdrückungssoftware, mit der Iran seine Bevölkerung unterjocht", eine Schnittstelle sei, "die auf gesetzlichen Bevölkerung-Unterjochungsanforderungen unserer westlichen Regierungen beruht".

Andere Stimmen kritisieren hingegen, Schneiers Quellenlage sei dürftig. Es habe sich hauptsächlich um eine Lücke im Internet Explorer gehandelt, die als Einfallstor für die Angriffe gedient hätte.

Amerikas Regierung trägt Mitschuld am China-Hack 

eye home zur Startseite
MLS 27. Jan 2010

Das war schon immer mein Reden: Die regierungsfreundlichen Backdoors. Die dienen aber...

Natter 27. Jan 2010

Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass sich OpenSource nicht an geltendes Recht halten...

Supersicher 26. Jan 2010

Diese Art von Verschlüsselung ist leider nur sicher, solange man nicht über genügend...

mouton noire 26. Jan 2010

QWebView Class Reference, da steckt mir zuviel apple drin ;) die render engine als...

Der Exorzist 26. Jan 2010

nix text hier lesen



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schwarz IT Infrastructure & Operations Services GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. Deutsche Post DHL Group, Bonn
  4. über Ratbacher GmbH, Raum Frankfurt


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (-60%) 15,99€

Folgen Sie uns
       


  1. UHD-Blu-ray

    PowerDVD spielt 4K-Discs

  2. Raumfahrt

    Europa bleibt im All

  3. Nationale Sicherheit

    Obama verhindert Aixtron-Verkauf nach China

  4. Die Woche im Video

    Telekom fällt aus und HPE erfindet den Computer neu - fast

  5. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  6. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  7. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  8. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

  9. Urteil zu Sofortüberweisung

    OLG empfiehlt Verbrauchern Einkauf im Ladengeschäft

  10. Hearthstone

    Blizzard schickt Spieler in die Straßen von Gadgetzan



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Final Fantasy 15 im Test: Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
Final Fantasy 15 im Test
Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
  1. Square Enix Koop-Modus von Final Fantasy 15 folgt kostenpflichtig

Udacity: Selbstfahrendes Auto selbst programmieren
Udacity
Selbstfahrendes Auto selbst programmieren
  1. Strategiepapier EU fordert europaweite Standards für vernetzte Autos
  2. Autonomes Fahren Comma One veröffentlicht Baupläne für Geohot-Nachrüstsatz
  3. Autonomes Fahren Intel baut Prozessoren für Delphi und Mobileye

Quake (1996): Urknall für Mouselook, Mods und moderne 3D-Grafik
Quake (1996)
Urknall für Mouselook, Mods und moderne 3D-Grafik
  1. Künstliche Intelligenz Doom geht in Deckung

  1. Re: Verstehe ich das Richtig?

    Faksimile | 14:43

  2. Re: Ein Sprung in den Hyperspace macht knapp 90...

    Bouncy | 14:42

  3. Re: Science Fiction

    rafterman | 14:27

  4. Re: Clickbait Headline

    zZz | 14:26

  5. Re: Blöd das Google ihm beim Namen zuvor gekommen ist

    zZz | 14:25


  1. 14:43

  2. 13:37

  3. 11:12

  4. 09:02

  5. 18:27

  6. 18:01

  7. 17:46

  8. 17:19


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel