Windows-Notizanwendung Evernote in Version 3.5 erschienen

Übertriebenes Anti-Aliasing auf manchen Systemen

Evernote hat seinen Windows-Client in Version 3.5 mit einem stark überarbeiteten Interface veröffentlicht. Die Notizen werden nun in Miniaturansichten dargestellt und außerdem ist der Texteditor um Tabellen erweitert worden.

Anzeige

Evernote ist eine Cloud-Anwendung, auf die mit Clients für Mobiltelefone, über das Web und über eine Desktopanwendung für Windows und Mac OS X zugegriffen werden kann. Sie speichert Textnotizen mit Bildern, ermöglicht, Texte aus Fotos per OCR zu erkennen und sichert auch Audionotizen. Die kostenlose Version speichert zudem PDF-Dateien, die kostenpflichtige Fassung jeden Dateityp. Die Notizen und Dateien können durchsucht, gedruckt und per E-Mail verschickt sowie exportiert werden.

Evernote 3.5 für Windows hat eine längere Betaphase hinter sich und besitzt nun drei verschiedene Darstellungsformen für die Notizübersicht. Neben der Miniaturansicht gibt es eine sortierbare Listenansicht sowie eine Mischung aus Miniaturen und der Detaildarstellung. Die Thumbnails können gezoomt werden, um mehr Einblick in die Notiz zu erhalten, ohne sie öffnen zu müssen.

Beim Bearbeiten oder Schreiben von Notizen kam die Möglichkeit hinzu, Tabellen zu erstellen. Außerdem ist eine Wortergänzungsfunktion für die Schlagwörter (Tags) hinzugekommen, damit dem Anwender Tipparbeit erspart wird.

Bei den Suchfunktionen kamen neue Filter hinzu, die auch auf Suchergebnisse angewendet werden können. Zudem lassen sich die Suchen nun auch speichern, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzurufen.

Geocodierte Notizen mit Koordinaten lassen sich mit einem Klick nun in Google Maps aufrufen, um so einen Ortszusammenhang herzustellen. Eine mehrsprachige Rechtschreibprüfung, darunter in Deutsch, soll Vertipper vermeiden helfen. Doch Evernote 3.5 macht auch Probleme. Auf manchen Systemen zeigen sich nach Anwenderberichten im Evernote-Forum unschöne Anti-Alias-Effekte, die das Schriftbild unscharf erscheinen lassen. Außerdem kritisieren Anwender die neuen Darstellungsfunktionen der Notizen als zu ineffizient und sind unzufrieden mit der Tatsache, dass es immer noch keine internen Links auf andere Notizen in Evernote gibt. Viele der unzufriedenen Nutzer wollen deshalb erst einmal bei der Vorgängerversion bleiben.

Evernote 3.5 für Windows kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden. Die kostenlose Variante des Dienstes erlaubt monatlich 40 MByte Datentransfer. Die bezahlpflichtige Premiumversion von Evernote kostet im Jahr 45 US-Dollar und ermöglicht unter anderem, 500 MByte Daten monatlich heraufzuladen. Außerdem werden bei Evernote-Premium die Daten SSL-verschlüsselt übertragen.


iROFL 25. Jan 2010

Na bei Dir brennt auch auch nur ein einsames Lichtlein, oder? :D

Eleasar 25. Jan 2010

zumindest wird es mal nicht in die paar MB Transfer mit reingerechnet - von daher gehe...

kritikmänn 25. Jan 2010

It schon irgendwie lustig, was man so mit Notizen machen kann. Für mich ist eine Notiz...

sdx 25. Jan 2010

Kosten sind systemunabhängig. http://www.evernote.com/about/intl/de/premium/

Kommentieren




Anzeige
  1. Corporate Security Officer (m/w)
    Bremer Landesbank, Bremen
  2. SAP-Application-Manager/-in SD/MM
    amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Göttingen
  3. Software-Entwickler PHP / MySQL (m/w)
    jobvector/Capsid GmbH, Düsseldorf
  4. Software Development Engineer (m/w)
    NMB -Minebea- GmbH, Langen bei Frankfurt/Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Video

    Appwork wehrt sich gegen Verbot von JDownloader-Funktion

  2. Kim Dotcom

    Alle Megaupload-Daten beim Hoster Leaseweb gelöscht

  3. Prism-Skandal

    Edward Snowden will Asyl in Island

  4. ICS

    Kaspersky will sicheres eigenes OS für Industrieanlagen

  5. Neuland Internet

    Merkel macht sich zum Gespött der Netzgemeinde

  6. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  7. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  8. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  9. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip

  10. Load Impact

    Lasttests ganz einfach



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
In eigener Sache: Golem.de öffnet sich für Autoren
In eigener Sache
Golem.de öffnet sich für Autoren

Wir erweitern für Blogger und andere Autoren die Möglichkeit, ihre Inhalte hier auf Golem.de zu veröffentlichen und so von unserer Reichweite und unseren Finanzierungsmöglichkeiten zu profitieren. Es geht uns darum, ein neues, zeitgemäßes Modell des Publizierens zu etablieren und unseren Lesern noch mehr relevante Inhalte zu bieten.

  1. #Blognetz Deutsche Blogger, vereinigt euch

Opt-out-Zwang: Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein
Opt-out-Zwang
Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein

Was erst nur für Neukunden galt, bekommen jetzt alle Kunden von Internet Service Providern und Nutzer öffentlicher WLANs: Pornofilter. Doch sie lassen sich (noch) ausschalten.

  1. Eco EU streicht Mittel für Bekämpfung von Kinderpornografie
  2. Urheberrecht Schweizer Rechteinhaber wollen Websites sperren
  3. Filesharing Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

Test The Last of Us: Meisterwerk der Playstation-3-Endzeit
Test The Last of Us
Meisterwerk der Playstation-3-Endzeit

Auf der gerade zu Ende gegangenen E3 2013 hat sich Sony mit überwiegend positivem Presseecho für die nächste Konsolengeneration in Stellung gebracht. The Last of Us lässt uns trotzdem für einen Augenblick vergessen, dass die Zeit der Playstation 3 schon bald vorbei sein soll.

  1. The Last of Us angespielt Überleben für Fortgeschrittene

Zum Artikel