Google-Gründer geben Stimmenmehrheit auf

Verkauf von je 5 Millionen Aktien bis 2014 geplant

Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin wollen bis 2014 etwa 17 Prozent ihres gegenwärtigen Aktienbesitzes an der Firma verkaufen. Damit würde der Stimmanteil auf unter 50 Prozent fallen und so ihre Stimmmehrheit verfallen.

Anzeige

Mit der langfristigen Veräußerung ihres Aktienkapitals will Google große Turbulenzen am Aktienmarkt vermeiden. Gleichzeitig wollen die beiden Google-Gründer damit die Möglichkeit erhalten, ihre eigenen Aktienportfolios zu diversifizieren. Entsprechende Vereinbarungen zwischen Brin und Page sowie Google wurden im November 2009 unterzeichnet. Der Verkauf soll innerhalb von fünf Jahren erfolgen.

Bei dem Börsengang der Firma 2004 wurden Aktien der Klasse A mit jeweils einem Stimmrecht an die Öffentlichkeit verkauft. Klasse-B-Aktien, die an Brin, Page, CEO Eric Schmidt, einige Google-Mitarbeiter und Investoren der ersten Stunde ausgegeben wurden, erlauben hingegen zehn Stimmen pro Aktie.

Gegenwärtig besitzen Brin und Page 57,7 Millionen Aktien der Klasse B, das entspricht etwa 18 Prozent des Aktienkapitals und mit etwa 59 Prozent der Stimmenmehrheit. Beide wollen sich von jeweils etwa 5 Millionen Aktien trennen. Damit fällt ihr Anteil an dem Aktienkapital auf etwa 15 Prozent und der Stimmanteil auf etwa 48 Prozent.

Allerdings behält CEO Schmidt seinen Stimmanteil von 9,5 Prozent. Zusammen mit den Gründern bliebe den Entscheidungsträgern des Konzerns weiterhin die Stimmmehrheit. Zusammen mit den Stimmanteilen der ebenfalls im Besitz von Klasse-B-Aktien befindlichen Mitarbeiter steigt die Stimmmehrheit laut Google auf 70,9 Prozent.


Muttiküsser 25. Jan 2010

Stammhirnreflexe sucht man normalerweise bei Akademikern vergeblich. Bei BWLern kann man...

Tantalus 25. Jan 2010

Tja, da sind wieder einige auf den altbekannten und dennoch immer noch erfolgreichen...

morecomp 25. Jan 2010

Ja das stimmt, anderswo ist es einfach anders doof. Nicht alles ist immer super aber...

wtf 25. Jan 2010

Danke für die tollen Kommentare.. verstärkt durch die Google-Anzeigen zwischen den...

sfasdrftweerwfsdf 25. Jan 2010

WTF? Google hat allein im letzten Quartal mehr als 2 Mrd. Gewinn gehabt. Der Umsatz lag...

Kommentieren


ubbu.de / 24. Jan 2010

Google Gründer verkaufen Aktien



Anzeige

  1. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Scrum Master (m/w)
    NEMETSCHEK Allplan Systems GmbH, München
  3. Mitarbeiter/-in Informationstechnologie, Produktdatenmanagement / Bill of Materials Support und Prozesse
    Daimler AG, Sindelfingen
  4. Business Intelligence Experte (m/w)
    Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  2. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  3. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  4. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  5. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  6. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  7. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  8. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  9. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  10. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel