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Hoffnung für Grafikmarkt: TSMC behebt 40-nm-ProblemeAusbeute soll sich verbessert haben
Bereits Ende April 2009 hatte AMD die erste Grafikkarte mit 40-Nanometer-GPU auf den Markt gebracht, die Radeon 4770. Dieses Produkt war jedoch über Monate kaum verfügbar, die ersten DirectX-11-Karten der Serie Radeon 5800 im September 2009 auch nicht. Einzig die kleineren Serien ab der 5770 waren konstant lieferbar, sie basieren auch auf wesentlich kleineren Chips. Nvidias ersten 40-nm-Produkten, vor allem im Notebookbereich, erging es nicht besser.
Grund für diese Probleme, die auch alle kaufwilligen Anwender trafen, war nach Aussage der Grafikhersteller die geringe Ausbeute von TSMCs 40-nm-Prozess. Die Schwierigkeiten hatten für den Markt derart drastische Auswirkungen, dass im November 2009 sogar TSMC-CEO Morris Chang gegenüber taiwanischen Medien erklärte, die Ausbeute ("yield rate") liege bei nur 40 Prozent. Dieser Wert ist für einen seit Monaten kommerziell genutzten Prozess in der Halbleiterbranche sehr niedrig. Schon damals gab Chang an, dass die Hauptursache für die schlechte Ausbeute gefunden sei; nun soll sie behoben sein. Dem taiwanischen Dienst Digitimes erklärte TSMC-Vize Mark Liu, die 40-Nanometer-Produktion hätte inzwischen dieselben Yields wie bei den 65-Nanometer-Produkten des Unternehmens. Warum Liu den Vergleich mit der vorletzten Chipgeneration zog und nicht mit dem 55-Nanometer-Prozess, gab Digitimes nicht an. Sollte TSMCs 40-nm-Produktion nun wirklich rund laufen, ist mit besserer Verfügbarkeit von Grafikprodukten innerhalb von vier Wochen zu rechnen. Typischerweise dauern Bau und Transport von Grafiklösungen zwei bis drei Wochen, nachdem die GPU vom Chiphersteller freigegeben wurde. Zu befürchten ist allerdings, dass zunächst einmal zahlreiche Vorbestellungen abgearbeitet werden müssen. Leser von Golem.de berichteten der Redaktion mehrfach, dass sie bereits seit November 2009 auf bei deutschen Versendern verbindlich bestellte Karten der Serie Radeon 5800 warten. Zu den Lieferproblemen nahm auch AMD-Manager Richard Huddy im Interview mit Golem.de kürzlich Stellung. (nie)
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