IMHO: Es ist Zeit, dem Internet Explorer abzuschwören

Das Web ist die Plattform, nicht ein einzelner Browser

Wer heute noch auf den Internet Explorer angewiesen ist, ist selbst schuld. Wieder einmal hat eine Sicherheitslücke im Internet Explorer weltweit für Wirbel gesorgt. Zeit, sich zu verabschieden.

Anzeige

Nein, es geht nicht darum, Microsofts Browser zu verdammen. Doch wer heute noch an den Internet Explorer (IE) gefesselt ist, ist selbst schuld. "Und welcher Browser ist besser?", werden einige fragen. "So ziemlich jeder aktuelle Browser", werden viele antworten.

Das Dilemma vieler IE-Nutzer wird deutlich, wenn man sich den Internet Explorer 6 und die Gründe anschaut, warum er heute immer noch genutzt wird. Viele Unternehmen haben einst ihre Applikationen auf Microsofts Browser und seine proprietäre Technik abgestimmt. Ein Wechsel, selbst auf neuere Versionen des Internet Explorers, ist mit großem Aufwand verbunden. Und so lange Microsoft den IE6 noch offiziell unterstützt, sehen viele keinen Grund zum Wechsel.

Die Frage ist aber nicht, welcher Browser nun der bessere ist. Sicherheitslücken haben sie alle immer wieder. Dafür ist die Technik zu komplex. Die Antwort muss vielmehr lauten "Das Web als Plattform!".

Es gibt triftige Gründe, sich aus den Klauen des Internet Explorers zu befreien, das zeigen die aktuellen Probleme. Wer aber seine Applikationen an Webstandards statt an proprietären Erweiterungen ausrichtet, hat in einer solchen Situation die Möglichkeit, auf einen anderen Browser und damit auf eine alternative Implementierung zu wechseln.

Glaubt man den Klagen vieler Webentwickler, so verbringen sie oft mehr Zeit damit, eine Applikation im Internet Explorer zum Laufen zu bringen als in allen anderen unterstützten Browsern zusammen. Die verschiedenen Javascript-Bibliotheken tun ihr Übriges, um Unterschiede der Browser auszugleichen.

Nutzer, die auf den Internet Explorer angewiesen sind, sollten sich im Klaren sein, dass in nicht mehr allzu langer Zeit ein Wechsel zu Webstandards zwingend ins Haus steht, denn niemand wird es sich leisten können, dauerhaft mit veralteter Technik zu arbeiten. Zwar wird Microsoft mit dem Internet Explorer 9 wohl einen weiteren großen Schritt in Richtung Webstandards machen, doch eine standardkonforme Interpretation der Spezifikationen und die Merkwürdigkeiten alter IE-Versionen unter einen Hut zu bringen, fällt auch Microsoft schwer.

Wer heute auf Webstandards setzt, wird den Internet Explorer auch künftig nutzen können, aber nicht müssen. Und genau darauf kommt es an.

IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)


Der Kaiser! 17. Nov 2011

Deine Meinung auch nicht.

Der Kaiser! 17. Nov 2011

Welche Projekte empfehlen sich da?

Der müde Joe 28. Jan 2010

Das stimmt, aber es ging ja bei den meisten nicht anders denk ich mal. Die ganzen Open...

RipperFox 26. Jan 2010

Bei Dir auf der Matte, wegen nem Bug im IE? Ausser 'nem Hotfix der vieleicht...

Kommentieren


Z! - Zeitgeist, Entwicklung, Technik - der Technik Podcast / 01. Feb 2010

Z! - Episode 151: Gedanken lesende Maschinen, iPads sind am Ende

Selbständig und Geld verdienen / 22. Jan 2010

Internet Explorer – Ist das Surfen nun eigentlich gefährlich?



Anzeige
  1. Projektleiter/in SAP FI/CO mit Modulbetreuung
    Deutsche Welle, Bonn
  2. IT-Projektmanager (m/w) Automobil-Handel
    ADP Dealer Services Deutschland GmbH, Stuttgart
  3. Java-Softwareentwickler (m/w)
    GK SOFTWARE AG, Sankt Ingbert
  4. Software-Quality-Assurance-S- pezialist (m/w)
    Continental AG, Frankfurt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  2. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  3. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  4. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  5. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  6. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  7. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  8. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  9. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  10. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Scanadu Scout: Tricorder für 200 US-Dollar
Scanadu Scout
Tricorder für 200 US-Dollar

Der Scanadu Scout ist ein mobiles Diagnosegerät nach dem Vorbild des Tricorders aus der Star-Trek-Serie. Damit lassen sich Blutdruck, Puls, Körpertemperatur, Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung und ein Elektrokardiogramm anfertigen. Das Handgerät soll 200 US-Dollar kosten.

  1. Quantified Self Alkoholmessgerät für das Smartphone
  2. WLAN-Netzwerk Cubesensors als Heimsensoren für besseres Raumklima

Sony: Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen
Sony
Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen

Störfeuer von Sony: Kurz vor der Enthüllung der nächsten Xbox hat Sony ein Video veröffentlicht, das zumindest einen verschwommenen Blick auf das Gehäuse der Playstation 4 gewährt.

  1. Temash, Kabini, Richland AMDs mobile APUs von 4 bis 35 Watt sind da
  2. Electronic Arts Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"
  3. Lords of the Fallen Witcher-2- und Ankh-Macher arbeiten an Rollenspiel

Windenergie: Google kauft Hersteller von Windkraftwerken
Windenergie
Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

Google steigt in das Energiegeschäft ein: Das Unternehmen hat Makani Power gekauft, einen Hersteller von Windturbinen. Makani soll ein Teil von Googles Forschungsabteilung Google X werden.

  1. Santa Clara Google Glass wird von Foxconn in den USA hergestellt
  2. Jeff Huber Auch der Chef von Google Maps tritt zurück

Zum Artikel