Starkes Wachstum beim Verkauf mobiler Software erwartet

21,6 Milliarden Downloads bis 2013

Für die kommenden Jahre wird ein starker Zuwachs beim Verkauf mobiler Software erwartet. Im zurückliegenden Jahr konnten Softwareanbieter nach Schätzungen insgesamt 4,24 Milliarden US-Dollar mit Smartphone-Software einnehmen. Im kommenden Jahr wird mit 6,77 Milliarden US-Dollar Umsatz gerechnet.

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Nach Berechnungen der Marktforscher von Gartner sind im zurückliegenden Jahr in allen mobilen Softwareshops 2,52 Milliarden Programme heruntergeladen worden. Damit verdienten Anbieter 4,24 Milliarden US-Dollar. Für das kommende Jahr werden mindestens 4,5 Milliarden Softwaredownloads erwartet, davon werden 82 Prozent der Programme kostenlos zu haben sein. Mit den übrigen 18 Prozent werden Softwareanbieter insgesamt Einnahmen von 6,77 Milliarden US-Dollar erzielen. 600 Millionen US-Dollar werden dabei auf Werbeeinnahmen entfallen.

In drei Jahren wird der Markt für mobile Software weiter wachsen, erwartet Gartner. Bis 2013 werden die weltweiten Downloads bei mehr als 21,6 Milliarden liegen. Die Menge der kostenlosen Applikationen wird auf 87 Prozent steigen. Mit den verbleibenden kostenpflichtigen Applikationen wird ein Umsatz von 29,48 Milliarden US-Dollar erwartet.

Spiele sind Verkaufsschlager

Nach Beobachtungen von Gartner geben Smartphone-Besitzer vor allem für Spiele Geld aus, gefolgt von mobiler Einkaufssoftware und Social-Networking-Applikationen. Bis 2013 werden fast ein Viertel der generierten Umsätze bei mobiler Software aus Werbeeinblendungen in der Software stammen. Diese werbefinanzierten Programme werden dann kostenlos in den entsprechenden Softwareshops zu bekommen sein.

Den Start zentraler mobiler Softwareshops hatte Apple mit dem App Store für iPhone und iPod touch gemacht. Mittlerweile gibt es für etablierte Systeme wie Symbian, Blackberry und Windows Mobile auch Softwareshops, um Applikationen direkt vom Gerät aus zu installieren. Auch für Android und WebOS gibt es passende Marktplätze zum Bezug mobiler Software. Während Apple sehr streng darüber wacht, was im App Store erscheinen darf, hat Palm mit dem App Catalog einen liberaleren Weg eingeschlagen. Anbieter von WebOS-Applikationen dürfen ihre Produkte auch außerhalb des App Catalog anbieten.

Noch bis März 2010 dauert es, bis Palms App Catalog auch in Deutschland eine Bezahlfunktion erhält, so dass dann auch kostenpflichtige Programme direkt darüber vermarktet werden können. Am offensten gibt sich der Marketplace für Android-Smartphones. Hier wacht Google lediglich darüber, dass keine Software mit Schadfunktion zu finden ist und eine Software nicht gegen geltendes Urheberrecht verstößt.


aussi 24. Jan 2010

Dieser Einwand ist Quatsch.Ich nutze Symbian Software schon seit 2002 (Nokia 7650) .Und...

ja und 19. Jan 2010

interessanter sind die Statistiken über die Länderspezifischen meist geladenen Apps. In...

Trollversteher 19. Jan 2010

Ja und - dann sollen sie lernen, ihr Geld einzuteilen. In meiner Jugend war das...

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Vodafone Loves Blackberry / 21. Jan 2010

Blackberrys mit beschleunigtem Webbrowser!



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