Sicherheitslücke an deutschen Flughäfen durch RFID
Neben diesen systematischen Problemen ist das RFID-System Legic Prime selbst nach Darstellung von Karsten Nohl kaum gesichert. Der Sicherheitsforscher sagte Kontraste: "Das System auszuhebeln ist einfach, was uns sehr überrascht hat, weil dies als Sicherheitssystem vermarktet wird und sehr verbreitet ist. Wir waren schlicht schockiert, überhaupt keine Hürden zu finden, die wir hätten überwinden müssen."
Ihre Entdeckungen haben die Hacker Ende Dezember 2009 "an die Sicherheitsbranche" weitergegeben, so Kontraste - also offenbar auch an Legic. Seitdem, so das Magazin, müsste auch der untersuchte Flughafen Hamburg darüber in Kenntnis gesetzt worden sein. Dennoch beständen die Lücken weiter.
Der Flughafen Hamburg widersprach gegenüber Golem.de der Darstellung von Kontraste. In einer per E-Mail verbreiteten Stellungnahme heißt es, dass "allein mit dem Flughafenausweis kein Zugang in den Sicherheitsbereich möglich ist." Das Unternehmen erklärt: "Alle Zugänge für Mitarbeiter in den Sicherheitsbereich sind durch Personal zusätzlich gesichert. An jedem dieser Zugänge werden die Mitarbeiter analog zur Passagierkontrolle kontrolliert. Das Kontrollpersonal nimmt immer eine Identitätskontrolle vor, prüft den Ausweis und gleicht das Foto auf dem Ausweis mit der zu kontrollierenden Person ab."
In dem Schreiben erklärt der Flughafen Hamburg jedoch auch, man sei sich der Problematik um Legic Prime bewusst und prüfe derzeit Verbesserungsmöglichkeiten. Henryk Plötz und Karsten Nohl schlugen in ihrem Vortrag einen Umstieg auf ein System wie Legic Advance vor. Legic Prime ist bereits seit 1992 auf dem Markt.
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Coole Sache, endlich mal ein krisensicherer Job! Wo kann man sich da bewerben?
Das ist wahr. Wir - die neue Mitte - bauen aber darauf, dass die Leute trotz dessen...
... und viel sicherer als die Technik von vorletztem Jahr sowieso.
Als ob das Personal da ne Überwachungskamera von einer gut gefaketen unterscheiden...
"Der Zugang zu den echten Karten soll laut Kontraste am Flughafen Hamburg recht einfach...
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