Adobe beseitigt acht Sicherheitslücken im Adobe Reader

Neues Updatesystem wird diesen Monat erstmals ausprobiert

Wie angekündigt hat Adobe nun einen Sicherheitspatch für den Adobe Reader sowie für Acrobat veröffentlicht. Damit werden insgesamt acht Sicherheitslecks beseitigt, die zum Teil bereits seit fast einem Monat aktiv ausgenutzt werden. Nutzer des Adobe Reader sollten den Patch möglichst zügig einspielen.

Anzeige

Sechs der acht Sicherheitslücken im Adobe Reader und in Acrobat werden als gefährlich eingestuft, denn Angreifer können darüber beliebigen Programmcode ausführen und damit ein fremdes System unter ihre Kontrolle bringen. Ein Anwender muss dazu lediglich eine manipulierte PDF-Datei öffnen, um Opfer eines solchen Angriffs zu werden. Wie auch bei anderen Angriffen über den Adobe Reader hilft es wohl auch im aktuellen Fall, Javascript im Adobe Reader zu deaktivieren.

Mit dem aktuellen Update musste Adobe außerdem ein Sicherheitsleck beseitigen, das eigentlich bereits als geschlossen galt. Zwei weitere Sicherheitslöcher im Adobe Reader und in Acrobat können für einen Denial-of-Service-Angriff sowie zur Veränderung der Sicherheitseinstellung genutzt werden.

Mit dem aktuellen Sicherheitspatch probiert Adobe einen neuen Updateprozess aus, der im Hintergrund arbeitet. Noch befindet sich das neue System im Betatest, aber Adobe erwägt, bereits mit dem nächsten geplanten Sicherheitspatch das neue Updatesystem für die Allgemeinheit freizuschalten. Die neue Version des Adobe Readers wird dann vollständig im Hintergrund installiert, ohne dass der Anwender eingreifen muss. Diese Art des Updates richtet sich vornehmlich an Privatnutzer, die niemanden haben, der sich um das Softwaremanagement auf ihrem System kümmert.

Die aktuellen Versionen vom Adobe Reader und von Acrobat können über Adobes Security Bulletin geladen und installiert werden.


scansnap 13. Jan 2010

Abbyy stellt derlei Software auch her. Allerdings wurde mir nicht ganz klar, ob man für...

blub 13. Jan 2010

Danke, hätte bei der Softwareverteilung glatt vergessen, den ARM zu deaktivieren.

blub 13. Jan 2010

Das erklärt wohl auch, warum es den Patch erst jetzt gibt...

Kommentieren




Anzeige
  1. Projektleiter (m/w)
    Outcome Unternehmensberatung GmbH, Köln
  2. Projektmanager (m/w) Regional Finance
    Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Bad Homburg
  3. EDV Koordinator/in im Bereich Versorgungswesen / Fachkraft Qualitätsmanagement (m/w)
    Bayerische Versorgungskammer, München
  4. Mitarbeiter/in 1st & 2nd Level Support IT
    Christoffel Blindenmission Deutschland e.V., keine Angabe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Kein Onlinezwang für Xbox One

  2. Streaming-Video

    Appwork wehrt sich gegen Verbot von JDownloader-Funktion

  3. Kim Dotcom

    Alle Megaupload-Daten beim Hoster Leaseweb gelöscht

  4. Prism-Skandal

    Edward Snowden will Asyl in Island

  5. ICS

    Kaspersky will sicheres eigenes OS für Industrieanlagen

  6. Neuland Internet

    Merkel macht sich zum Gespött der Netzgemeinde

  7. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  8. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  9. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  10. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: "Microsofts Geschäftspolitik gefährdet Xbox-Geschäft"
Xbox One
"Microsofts Geschäftspolitik gefährdet Xbox-Geschäft"

Die Kritik an der Xbox One sei mehr als das Gegrummel enttäuschter Fans, sondern gefährde einen von Microsofts wichtigsten Geschäftsbereichen, schreibt ein Marktforscher. Dass die Lage tatsächlich ernst sein könnte, zeigt eine Umfrage von Amazon.com.

  1. We are Watching You Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA
  2. Xbox One 340.000 Asteroiden aus der Cloud
  3. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM

Sharp: Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad
Sharp
Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad

Sharp hat eine Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 44,4 Prozent entwickelt. Dafür wird eine dreischichtige Stapelsolarzelle mit einer Linse eingesetzt. Das Sonnenlicht wird auf die Zelle fokussiert.

  1. Solar Impulse Solarflugzeug fliegt nach Dallas
  2. Solar Impulse Solarflugzeug startet zur USA-Tour
  3. Sonnenenergie Spezielle Solaranlage liefert Strom und Wasser

Drosselung: Weitere Erhöhung des DSL-Inklusiv-Volumens möglich
Drosselung
Weitere Erhöhung des DSL-Inklusiv-Volumens möglich

Der künftige Telekom-Chef hat weitere Zugeständnisse bei der umstrittenen DSL-Drosselung angekündigt. Der Videoboom könne bis 2016 noch viel verändern, sagte Timotheus Höttges.

  1. Beim Teutates Asterix und Obelix siedeln für die Telekom
  2. Drosselung Telekom gibt nach - ein bisschen
  3. Sicherheit Telekom will Produkte gegen Cyberangriffe anbieten

Zum Artikel