Iraner hacken Baidu
Chinas größte Suchmaschine offensichtlich von regierungstreuen Iranern gehackt
Erst Twitter, jetzt Baidu: Die iranische Cyberarmee hat offensichtlich wieder zugeschlagen. Die Hackertruppe hat den DNS-Eintrag der größten chinesischen Suchmaschine geändert, weshalb Baidu in weiten Teilen Chinas nicht erreichbar war. Auf der Startseite hinterließen die Eindringlinge ein Bekennerbanner.
Baidu, die größte Suchmaschine in China, ist am Dienstag gehackt worden. Ab 7 Uhr Ortszeit (0:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) sei die Seite des Suchdienstes für Nutzer in vielen Orten des Landes nicht erreichbar gewesen, berichtet der Hongkonger Branchendienst China Tech News.
Die Seite war nach Angaben der Parteizeitung Renmin Ribao auch im Laufe des Vormittags (Ortszeit) nicht wieder online. Baidu habe den Angriff in einer Pressemeldung bestätigt und angegeben, die Hacker hätten den DNS-Eintrag der Suchmaschine geändert, so China Tech News.
Iranisches Bekennerbanner
Hinter der Aktion steckt offensichtlich eine Gruppe, die sich iranische Cyberarmee nennt. Die Iraner hinterließen auf der Startseite ein Banner mit der Landesflagge und der Botschaft: "Diese Seite wurde von der iranischen Cyberarmee gehackt". Es handelt sich um die gleiche Gruppe, die im Dezember den Mikrobloggingdienst Twitter angegriffen hatte. Bei den Protesten nach der Wahl im Sommer 2009 hatten viele Oppositionelle den Dienst genutzt.
Außerdem soll die Gruppe, die offensichtlich mit der iranischen Regierung sympathisiert, nach Informationen des Wall Street Journal für Angriffe auf die Website von iranischen Reformern verantwortlich sein. Das Motiv, eine chinesische Suchmaschine zu hacken, ist indes noch unklar.






Ist in der Türkei nicht Diktaturähnliche Politik?!
Info vom Wall Street Journal gestreut? Na dann wissen ja alle, die ihren Kopf auch zum...
Was haben die denn verdient und warum? Womöglich vielleicht auch nur, weil amerikanisches...
Ich glaube, hier soll (politisch äusserst inkorrekt) auf zumindest ähnliche vermutete...
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