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Neues Chassis für Nanoautos

Neues Chassis für Nanoautos

Veränderungen am Chassis sollen Nanoautos schneller machen

Nanoautos sollen in Zukunft unter anderem bei der Chipherstellung eingesetzt werden. Doch noch sind die Fahrzeuge nur schwer zu steuern. Ein neues Chassis, das Wissenschaftler in den USA entwickelt haben, soll den Nanoautos bessere Fahreigenschaften verleihen.

Das Fahrzeug erinnert zwar entfernt an einen Rennwagen, doch ein Schumi wird dieses Gefährt kaum steuern können. Denn das von Forschern an der Rice Universität in Houston im US-Bundesstaat Texas entwickelte Fahrzeug ist nur wenige Nanometer groß.

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Immerhin gibt es einige Gemeinsamkeiten zwischen dem Formel-1-Renner und dem Auto, das 50.000-mal kleiner ist als der Durchmesser eines menschlichen Haares: Beide bestehen beispielsweise aus dem gleichen Material, aus Kohlenstoff. Das Chassis des Nanoautos, das das Team um James Tour und Kevin Kelly entwickelt hat, besteht aus einem H-förmigen Gerüst aus Kohlenstoffmolekülen. Die Hinterräder sind zwei sogenannte Buckyballs, fußballförmige Gebilde aus je 60 Kohlenstoffatomen.

Neue Chassisgeometrie

Zwei wichtige Neuerungen gegenüber den Vorgängern hat das neue Nanofahrzeug: Anders also die Vorgänger, die vier gleich große Räder aus Buckyballs hatten, sind bei dem neuen Modell die Vorderräder wie bei einem Rennwagen kleiner als die Hinterräder. Sie bestehen aus je einem Carborane, das sind Borwasserstoffverbindungen, bei denen einige Bor- durch Kohlenstoffatome ersetzt sind. Außerdem haben die Konstrukteure die Vorderachse verkleinert, so dass die beiden Achsen jetzt unterschiedlich lang sind.

Diese Veränderungen sorgten für bessere Fahreigenschaften, erklären die Wissenschaftler. So rollten die Vorderräder besser als die Hinterräder, die größeren Buckyballs, die für die Bodenhaftung des Autos sorgen. Dadurch sei das Nanoauto schneller als frühere Modelle. Außerdem fahre es bei niedrigeren Temperaturen.

Fahren auf goldener Straße

Ein Nanoauto bewegt sich auf einer Goldfläche, wenn es Hitze oder einem elektrischen Feld ausgesetzt wird. Es genau zu steuern, sei jedoch nicht so einfach, sagen die Wissenschaftler. Deshalb würden Nanofahrzeuge noch selten eingesetzt. Ein mögliches Anwendungsgebiet für die Miniaturmaschinen ist beispielsweise die Fertigung von Chips oder anderen elektronischen Bauteilen.

Das Team um Kelly und Tour beschreibt den neuen Nanoracer in einem Aufsatz in den Organic Letters, einem Fachmagazin, das von der American Chemical Society herausgegeben wird. Die erste Version eines Nanoautos haben Kelly und Tour im Jahr 2005 vorgestellt.


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pipi langstrumpf 27. Okt 2010

strom und goldene straßen, wer denkt da noch an benzin ...?

Uhdj6howdz 10. Jan 2010

Wurde doch gemacht! Jedem, der etwas mit Fahrzeugtechnik zu tun hat ist dieser Begriff...

SeveQ 10. Jan 2010

Gibt's auch Leute, die sich um den wissenschaftlich relevanten Teil der Meldung scheren...

Ober-schlägt-Unter 10. Jan 2010

Würde dir Oberlehrer schon sehr gefallen, oder? ;)

vonNullAufHundert 09. Jan 2010

Mich würde mal interessieren, wie schnell das Ding von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Und...



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