WLAN-Router DGN2200M von Netgear unterstützt UMTS und Wimax

WLAN-Router DGN2200M von Netgear unterstützt UMTS und Wimax

Mehr Ausfallsicherheit mit zusätzlichem Modem

Netgears DGN2200M ist ein WLAN-Router, der auch über UMTS- oder Wimax-Modems Verbindungen aufbauen kann. Damit kann der Anwender für zusätzliche Ausfallsicherheit sorgen, wenn etwa die letzte Meile des Telefonanschlusses ausfällt.

Anzeige

Der WLAN-Router DGN2200M ist ein Router mit ADSL2+-Modem, an dem sich per USB zusätzlich UMTS- oder Wimax-Modems anschließen lassen. Mitgeliefert wird so ein Modem von Netgear nicht, der Anwender muss es selbst kaufen. Dabei kann er aus insgesamt 50 Modems auswählen, die derzeit unterstützt werden. Der Router soll dabei selbstständig erkennen, welcher Mobilfunkbetreiber angewählt werden muss.

Sollte die ADSL-Verbindung ausfallen, kann der Router automatisch eine Mobilfunkverbindung aufbauen und den Datenverkehr umleiten. Dabei überwacht der Router auch das Volumen und soll so verhindern, dass ein festes Datenkontingent überschritten wird. Zusätzlich ist es möglich, mehrere WLAN-Netze aufzuspannen, um so etwa Gästen einen abgesicherten, aber redundanten Netzwerkzugriff zu geben.

Der Router eignet sich allerdings nicht für alle Anwendungsgebiete. Netgear hat das Gerät nur mit einem Spar-WLAN ausgestattet. Endgeräte können sich nur auf 2,4 GHz mit dem Router verbinden, was insbesondere in Innenstädten zu einem Problem werden kann. Auf dem Band wird 802.11b/g/n mit maximal 300 MBit/s (Brutto) unterstützt.

Über vier normale Fast-Ethernet-Anschlüsse lassen sich Geräte auch per Kabel mit dem Router verbinden. Der Router bietet zudem die Möglichkeit, per Adapter an einen Zigarettenanzünder angeschlossen zu werden. So wird aus der UMTS-Verbindung ein WLAN fürs Auto oder für den Parkplatz.

Ein verwandtes Modell ist der MBRN3000 ohne ADSL-Modem. An dieses Modell lässt sich auch ein DSL-Modem anschließen, wie Netgear auf Nachfrage angab. Ob hier auch automatisch bei einem Ausfall zur Mobilfunkverbindung gewechselt wird, konnte Netgear nicht sagen.

Die Router sollen in Deutschland im zweiten Quartal 2010 im Handel verfügbar sein. Einen Preis konnte Netgear noch nicht nennen. In den USA sollen die Geräte für 140 bis 180 US-Dollar ab April 2010 auf den Markt kommen.

Weitere Informationen finden sich im PDF-Datenblatt des DNG2200M des Routers. Welche Modems die Router ansprechen können, ist außerdem in einer Kompatibilitätsliste dokumentiert, die auch für die jetzt vorgestellten Modelle gültig sein soll.


Pit456 07. Jan 2010

... dass WLAN-Router mit eingebautem DSL-Modem grundsätzlich nur FastEthernet Anschlüsse...

Vorteile erstellen 07. Jan 2010

Im Prinzip ist jedes Handy ein UMTS-Modem. gprsconnect von Knoppix macht es vor. Und im...

sonnendreher 07. Jan 2010

Hallo, ich habe eine FritzBox 7240 mit aktueller Firmware und einem UMTS Stick in...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Architekt (m/w)
    Zurich Gruppe Deutschland, Köln
  2. Software Engineer (m/w) Schwerpunkt: Aufsichtliches Meldewesen
    Schwäbisch Hall Kreditservice AG, Schwäbisch Hall
  3. Security- und Netzwerktechniker (m/w)
    BAGHUS GmbH, München
  4. Senior System Architect (m/w)
    Siemens AG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. LG G3

    Update soll die Akkulaufzeit verbessern

  2. Microsoft

    Nur noch ein Windows für alle Plattformen

  3. Erste Screenshots

    Landwirtschafts-Simulator 15 mit Physically Based Rendering

  4. Offene Formate

    ODF und PDF werden Regierungsstandard im UK

  5. Lumia 530

    Microsoft stellt neues Smartphone für 100 Euro vor

  6. Firefox 31

    Malware-Blocker, Sicherheitsupdates und neuer ESR

  7. Musikstreaming

    Google wollte offenbar Spotify kaufen

  8. Paranoid Android

    Erstmals ROMs für Nicht-Nexus-Geräte veröffentlicht

  9. Shooter-Projekt Areal

    Putin-Brief und abruptes Ende der Kickstarter-Kampagne

  10. Bluetooth Low Energy und Websockets

    Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Let's Player: "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
Let's Player
"Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
  1. Transocean Handelssimulation mit Ozeanriesen
  2. Dieselstörmers angespielt Diablo plus Diesel
  3. Quo Vadis Computec Media übernimmt Mehrheit an Aruba Events

Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  2. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein
  3. Cyanogenmod-Smartphone Weitere Käufer erhalten das Oneplus One

Android Wear: Pimp my watch
Android Wear
Pimp my watch
  1. Android Wear API für Watch Faces soll bald kommen
  2. Google Camera App Kamera-Fernbedienung für Android Wear
  3. Android Wear Erstes Custom-ROM für LGs G Watch erschienen

    •  / 
    Zum Artikel