InternetX: Viele Websites wegen DNS-Problemen offline (U)

Angeblich DDoS-Angriff auf United-Internet-Tochter

Ein Ausfall der DNS-Server von InternetX sorgt seit heute Mittag dafür, dass zahlreiche Webseiten nicht erreichbar sind. Eine Stellungnahme von InternetX steht bislang aus.

Anzeige

Seit etwa 13 Uhr sind die DNS-Server von InternetX kaum oder gar nicht zu erreichen. Dadurch ist der Zugriff auf viele Websites, die ihre DNS-Einträge dort hosten, nicht mehr möglich, sofern sich nicht noch Einträge im Cache befinden.

Über InternetX wickelt United Internet sein deutsches Resellinggeschäft ab. Rund 19.500 Reseller nutzen die Dienste von InternetX, wo mehr als 2,9 Millionen Domains liegen.

Die Hotline von InternetX ist kaum zu erreichen, zumal in Bayern, wo das Unternehmen seinen Sitz hat, heute Feiertag ist. In einer E-Mail an seine Reseller hat InternetX die Störung bestätigt. Demnach findet aktuell ein massiver DDoS-Angriff (Distributed-Denial-of-Service-Angriff) auf die Infrastruktur von InternetX statt. Dieser gilt insbesondere dem Nameserverpool. Auch Golem.de ist von der Störung betroffen.

Im November 2008 hatte es bereits ähnliche Probleme gegeben. Damals fand ein aggressiver DDoS-Angriff auf die Server von InternetX statt.

Nachtrag vom 7. Januar 2010, 6:40 Uhr:

Mittlerweile sind die DNS-Server von InternetX wieder erreichbar.


IhrName9999 28. Jan 2010

Warum sollte sich vor dir IRGENDwer profilieren wollen, zumal das sogar...

Youssarian 11. Jan 2010

Die sind natürlich nicht sinnlos. Der in Zeitungen und Zeitschrif- ten übliche...

spanther 07. Jan 2010

Schön ist jedenfalls zu sehen, wie schnell das Problem scheinbar behoben wurde! :)

spanther 07. Jan 2010

http://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?t=107231 http://www.ip-phone-forum.de...

Verwirrt 07. Jan 2010

Nö du kannst VIELLEICHT auf bestimmte zugreifen die zufällig im Cache sind und auf...

Kommentieren


nexem.info / 06. Jan 2010

1&1 kämpft mit DNS- und VoIP-Ausfall

provider-stoerung.de / 06. Jan 2010

DNS Server bei 1und1 schon wieder gestört?

Premudo Blog / 06. Jan 2010

InternetX scheint Probleme zu haben



Anzeige
  1. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter "Bildgestützte Echtzeitsysteme"
    Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  2. Ingenieur/in für den Bereich Softwarelogistik Automotive
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  3. Senior Requirements Manager/in für Automotive
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Wolfsburg
  4. Solution Architect Data Warehouse (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, not specified

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Filesharing

    Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

  2. Oslic und Oscad

    Ratgeber für freie Lizenzen

  3. Datenschutz-Grundverordnung

    Chaos Computer Club fürchtet Datenschutzauflösung durch EU

  4. 3M

    Quantenpunkte sollen LCDs farbiger machen

  5. Solar Impulse

    Solarflugzeug fliegt nach Dallas

  6. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung gestartet

  7. Linuxtag 2013

    Univention Absolventenpreis für Stauvermeidung

  8. Smartphones

    Kritik an Samsungs "rabiater Vorherrschaft"

  9. Steve Wilhite

    Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates

  10. Seagate

    4-TByte-Festplatte für DVR und Videoüberwachung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Tallinn-Manual: Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern
Tallinn-Manual
Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

Das Tallinn-Manual der Nato, das im Cyberwar das Töten von Hackern erlaubt, beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. "Es obliegt nicht der Bundesregierung, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln zu führen", heißt es trocken.

  1. Cyberwar Experten halten Stuxnet-Einsatz für Gewaltanwendung
  2. Cyberwar BND errichtet Abteilung zur Abwehr von Hackerangriffen
  3. Cyber Defense Nato-Papier gibt Hacker zum Abschuss frei

Ruckus Wireless: Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots
Ruckus Wireless
Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots

Über 3.000 Telefonzellen stattet Ruckus Wireless als kostenlose WLAN-Hotspots aus. Das maximale tägliche Datenübertragungsvolumen liegt pro Nutzer bei 1 GByte.

  1. Projekt Millilink Fraunhofer-Institut überträgt 40 GBit/s über Richtfunk
  2. Metageek InSSIDer 3 mit Linkscore fürs Heim-WLAN
  3. Kabel Deutschland Kostenloses Berliner WLAN-Netz 250.000-mal genutzt

Zum Artikel