Nvidia Geforce 300M - mehr Angebot für Notebookspieler

20 Grafikchips für Notebooks in den Serien 100M, 200M und 300M

Nvidia ist dabei, seine Notebook-Grafikchips um eine weitere Produktlinie zu erweitern. Die neuen Chips der 300M-Serie, die 2010 in ersten Produkten zu finden sein werden, sind allerdings nicht die schnellsten Chips des Grafikkartenspezialisten.

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Auf seiner Produktseite hat Nvidia neue Grafikchips für Notebooks angekündigt. Die Geforce-300M-Serie unterstützt PhysX und CUDA und soll das Hochleistungs-, Leistungs- und Einstiegssegment abdecken.

Die schnellsten 300er Chips mit den Namen GTS 350M und GTS 360M sind deshalb langsamer als die GTX 280M und GTX 260M, die das von Nvidia Enthusiast genannte Segment bedienen. Laut der Spezifikation beherrschen die 300er Chips zudem nur DirectX 10. Die 200M-Serie ist hingegen fähig, auch DirectX 10.1 zu unterstützen.

Unterschiede zwischen einer GTS 360M und einer GTS 260M, die nicht mit der GTX 260M verwechselt werden sollte, sind sonst kaum auszumachen. Die GTS 360M soll 413 GigaFLOPS bieten, bei der GTS 260M ist die Leistungsfähigkeit mit 396 GigaFLOPS fast dieselbe. Nvidia behauptet zwar, dass die neue Generation schneller und sparsamer ist, dies ist allerdings eine allgemeine Aussage, die nur in wenigen Fällen nachvollziehbar ist.

Bei einigen Chips der 300er Serie ist im Unterschied zum 200er Äquivalent kein DDR2-Speicher mehr vorgesehen. Dies ist etwa bei der GT 335M der Fall, die im Leistungssegment die neue Spitze darstellt und DDR3 oder GDDR3 nutzt. Sie hat jetzt außerdem 72 CUDA-Kerne. Die GT 240M hat nur 48 dieser Rechenwerke. Selbst Nvidia gibt in einer Tabelle zu, dass es hier zu keiner Leistungssteigerung kommt. Beide GPUs werden mit der Spieleleistung "20x" eingestuft. Gegenüber einem integrierten Grafikkern von Intels GM45-Chisatz sollen beide Chips bis zu 30-mal schneller arbeiten.

Im Einstiegssegment ist der neue Topchip von Nvidia mit dem Namen Geforce 310M möglicherweise sogar langsamer als der alte Geforce G 210M. Kürzel wie GT oder GTS gibt es beim 300er Modell nicht. Der 310M soll nur 512 MByte Grafikspeicher benutzen können. Beim 200er Modell ist 1 GByte vorgesehen. Dementsprechend gibt es bei Nvidia eine 5x-Wertung für die 300er Karte und eine 10x-Wertung für die Einstiegskarte G210.

Zwischen den einzelnen Marktsegmenten unterscheiden sich die Grafikchips neben der Taktfrequenz und der Breite der Speicheranbindung auch bei der Anzahl der Shader-Kerne. Ein GTS 360M hat beispielsweise 96 Kerne. Beim GT 335 sind es 72 Kerne. Der GT 330M besitzt derer nur 48 und beim Einstiegsmodell 305M reduziert sich dies auf 16 Kerne.

Letztendlich verwirrt Nvidia mit der neuen Produktlinie und unklaren Aussagen den Kunden nur noch weiter. Alleine die Serien Geforce 100, 200 und 300 kommen zusammen auf 20 Grafikchips für den Notebookmarkt. Dazu kommen noch die Geforce-9- und -8-Serie, die Nvidia ebenfalls listet.


lizardking78 01. Feb 2010

...also...ich habe mir ein Asus G60 mit einer GTS360M geholt!!..Ich schlage damit in...

Mit_linux_wär_d... 04. Jan 2010

Was soll der Quatsch? Spielen macht Spaß, aber nicht an einem Notebook. Klar kann man...

Ghost- 03. Jan 2010

nVIDIOTEN halt...

Autor 02. Jan 2010

Ich, Ich, Ich! Und ich kenn noch andere, die das genauso sehen. Klar, wenn ich mir eine...

dghdhdg 02. Jan 2010

aber es geht ja um den am nächsten rückliegenden erfolg, sozusagen. die geforce 4200 ti...

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