Onlive will PC-Topspiele ab Veröffentlichungstag streamen

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Die Techniker von Onlive schaffen das nach Angaben von Perlman: 21 Millisekunden benötigt der Versand jedes Frames im Internet in der Praxis, rund 25 Millisekunden dauert zusätzlich die Übertragung über die sogenannte letzte Meile sowie über Router, Modem und andere Geräte des Spielers. 1 Millisekunde benötigen die Onlive-Rechner für die Komprimierung des Bildes, und ein typischer Laptop braucht für die Dekomprimierung bis zu 8 Millisekunden.

Wichtig ist bei Onlive, dass die Serverfarmen nicht weiter als 1.000 Meilen (etwa 1.600 Kilometer) vom Spieler entfernt sind, damit eine flüssige Darstellung funktioniert. Onlive hat laut Perlman Verträge mit allen amerikanischen Providern geschlossen - darunter auch mit AT&T, das in das Unternehmen investiert hat. So soll es möglich sein, dass die Maximaldistanz überall in den USA eingehalten wird - lediglich der Bundesstaat Montana liegt zu sehr im Abseits. Über die Planungen für den europäischen Markt liegen noch keine Informationen vor.

Eine besondere Herausforderung war es laut Perlman, dafür zu sorgen, dass der Datenstrom vom Server zum Spieler tatsächlich über die kürzeste Distanz kommt - und nicht etwa, wie typisch für das Internet, auf zufälligen Routen. Angeblich ist dieses Problem gelöst, nähere Angaben macht der Onlive-Chef dazu nicht.

Perlman verriet auch ein paar Details, mit welchen Tricks sein Unternehmen dafür sorgt, dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. So gibt es etwa eine Automatik, die bei 2D-Spielen - Perlman nennt als Beispiel World of Goo - dafür sorgt, dass die stromfressenden Grafikprozessoren der Serversysteme nicht verwendet werden und alle Berechnungen auf der CPU ausgeführt werden.

Ein anderer Trick ist, dass die Unternehmenssysteme kalkulieren, wie lange der jeweilige Spieler typischerweise spielt, und dann nach Möglichkeit die Auslastung der vor allem in den Abendstunden belasteten Rechenzentren unter Berücksichtigung der Zeitzonen optimieren. Außerdem ist die Komprimierung der Einzelbilder anfangs auf rund 10.000 US-Dollar teuren Systemen mit Xeon-Prozessoren von Intel durchgeführt worden - die konnten inzwischen durch einfache Chips für rund 10 US-Dollar ersetzt werden.

 Onlive will PC-Topspiele ab Veröffentlichungstag streamen

offlive 22. Jan 2010

onlive hat folgende probleme: a) onlinepflicht (sehr gute anbindung) b) keine chance...

Sonic77 08. Jan 2010

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst - die Verzögerung von OnLive kommt nochmal...

Sonic77 08. Jan 2010

Was ist mit meinem obigen Einwand? Der wird von dem Werbefilmchen nicht entkräftet.

Sonic77 04. Jan 2010

Nicht nur das, Shooter wie Quake tun so, als ob Du Deine Figur direkt und...

monolo 03. Jan 2010

dann lass es und kauf dir die Games, du Pappkopp!

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