Hacker machen Adobes Flash mit dem Blitzableiter sicher

Open-Source-Projekt für Windows- und Linux-Nutzer

Der Hacker FX und weitere Mitglieder der Recurity Labs gehen einen anderen Weg als gewöhnlich: Statt Sicherheitslücken aufzudecken, hacken sie um Adobes Flash herum. Der Blitzableiter soll potenziell gefährliche SWF-Dateien entschärfen und so das Surfen mit Adobes Flash Player sicherer machen.

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Wer mit einem Flash-Player unterwegs ist - und das sind die meisten Anwender - ist prinzipiell gefährdet. Zahlreiche Sicherheitslücken nerven Nutzer, die nur den Verzicht auf Flash als Alternative haben. Dazu kommt, dass Adobe beim Schließen entdeckter Lücken langsam ist und Sicherheitsprobleme prinzipbedingt plattformübergreifend sind.

Code vom Flash-Player ist veraltet

Das Fazit der Hacker der Recurity Labs: Adobe schaffe es nicht, den Flash-Player ordentlich gegen Angriffe zu schützen, da die Codebasis sehr alt und vom Design her schlecht ist. Neu schreiben wolle den Flash-Player auch keiner, nicht einmal Adobe. Es gibt aber mit Gnash immerhin ein Projekt, das diesen Versuch unternommen hat. Schwierigkeiten bei einem Neuschreiben bereitet unter anderem, dass der herkömmliche Flash-Player Fehler eines Programmierers häufig toleriert. So etwas zu emulieren ist anscheinend keine einfache Aufgabe.

Das Blitzableiter genannte Programm soll die Lösung sein und damit sicheres Surfen trotz installiertem Flash-Player erlauben. Um das Surfen sicherer zu machen, geht der Parser des Blitzableiters den Flashcode durch, prüft diesen und gibt ihn erst modifiziert an den Flash-Player weiter. Damit ist der Blitzableiter wirkungsvoller als Virenscanner, die in vielen Fällen bei Angriffen über Flash versagen. Außerdem beseitigt der Parser so auch Designschwächen, die den Flash-Player potenziell leicht angreifbar machen. Ein paar Nachteile hat dieser Weg allerdings. Der Flash-Code wird größer und die Verarbeitung des Codes dauert etwa eine Sekunde.

Portale wie Youtube funktionieren mit dem Blitzableiter jedenfalls. Alle dokumentierten 100 AVM1-Instruktionen sollen bereits unterstützt werden. Und auch andere Flash-Inhalte wie Banner und Filme arbeiten mit einer Erfolgsquote von über 90 Prozent. Getestet wurden bisher etwa 45 GByte an Daten. Was gewünschter Weise nicht funktioniert, sind 20 Tests mit bekannter Flash-Malware. Diese wird unschädlich gemacht, selbst, wenn der Anwender seinen Flash-Player nicht auf dem aktuellen Stand hat.

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Powersurge 02. Jan 2010

Nach neuer deutscher Falschschreibung leider nicht mehr....

lala1 31. Dez 2009

Bis jetzt habe ich bei den Projekten immer nur Probleme mit dem IE gehabt. Das ist mit...

Shivan 30. Dez 2009

Du solltest dir eventuell mal den Vortrag ansehen: http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4...

zernichter 30. Dez 2009

Und woher weisst du ob das Geblockte ein Videoinhalt ist oder nicht? Und hast du auch...

Peter Lustig 30. Dez 2009

So macht das Adobe leider bei allen Produkten wie ich schonmal in einem anderen Thread...

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Z! - Zeitgeist, Entwicklung, Technik - der Technik Podcast / 18. Jan 2010

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