FreeArc - Kompressionsprogramm mit eigenem Format

Deutsche Sprachfassung integriert

Das Open-Source-Kompressionsprogramm FreeArc ist in Version 0.60 erschienen. Es soll ähnliche Kompressionsraten erreichen wie diverse Zip-Programme, aber deutlich schneller zu Werke gehen. Doch das Programm hat auch einen großen Nachteil.

Anzeige

FreeArc verwendet sein eigenes Kompressionsformat mit der Endung ".arc". Mit Zip- und RAR-Dateien kann es noch nichts anfangen. Im März 2010 soll eine Version herauskommen, die auch zip, rar, 7z und weitere Archivformate unterstützt. Neben einer Version mit grafischer Oberfläche ist es auch per Kommandozeile bedienbar. FreeArc steht in einer Windows- und einer Linux-Version zur Verfügung.

Die GUI-Version kann auch über das Kontextmenü des Dateiexplorers aufgerufen werden. Mit Plug-ins kann FreeArc in die Dateimanager FAR und Total Commander eingebunden werden. FreeArc bietet Verschlüsselungsfunktionen mit AES, Blowfish, Twofish und Serpent an.

Neben selbstextrahierenden Archiven und einer Reparaturfunktion für beschädigte .arc-Dateien bietet das Programm Optionen zum Hinzufügen weiterer Dateien in das Archiv an. Außerdem können mehrere .arc-Dateien zu einer neuen zusammengefasst werden. Auch die Neukompression eines bestehenden Archivs ist möglich.

Der Autor Bulat Ziganshin hat zahlreiche Vergleichstests mit anderen Kompressionsprogrammen auf seiner Homepage verlinkt. Dabei zeigt sich vor allem, dass FreeArc bei ungefähr gleicher Kompressionsrate sowohl beim Packen und Entpacken schneller arbeitet als zum Beispiel WinRAR oder 7Zip. FreeArc wurde unter der Lizenz GNU GPL 2.0 veröffentlicht und kann im GUI auf die deutsche Sprache umgestellt werden.


salvat 26. Okt 2010

Also so wie ich das sehe ist freearc die einzige freie alterantive gegenüber winrar bei...

WowA 24. Dez 2009

sollte es nicht verständlich sein, warum sie ihr eigenes format verwenden?

LarusNagel 23. Dez 2009

Ich selbst bin da gespalltener Meinung, da beide Seiten gute Argumente haben. Ja...

Youssarian 23. Dez 2009

Gar keines. Auch nicht das verlustlose FLAC. Die c't hat schon vor Jahren bewiesen, dass...

Kommentieren




Anzeige
  1. Leiter Softwareentwicklung (m/w)
    über VeriTreff GmbH, Großraum Reutlingen
  2. Software-Entwickler Industrial Ethernet (m/w)
    Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG, Schwerin
  3. Qualitäts- und Prozessmanager (m/w) Softwareentwicklung
    dSPACE GmbH, Paderborn
  4. IT-Service Mitarbeiter (m/w) für den 1st- / 2nd-Level Support
    DATAGROUP Köln GmbH, Essen, Frankfurt/Main, Köln oder München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. 40 gefährliche Sicherheitslücken

    Aktueller Patch von Oracle nur für Java 7

  2. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  3. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  4. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  5. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  6. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  7. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  8. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA

  9. Netflix und Dreamworks

    Shrek & Co. bald in neuen Streaming-Serien

  10. LC-90LE757

    Sharp bringt 90-Zoll-TV für 13.000 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: 340.000 Asteroiden aus der Cloud
Xbox One
340.000 Asteroiden aus der Cloud

E3 2013 Wie leistungsstark Xbox One und Playstation 4 im Vergleich sind, lässt sich noch nicht endgültig sagen. Mit einer Demonstration hat Microsoft versucht, die Bedeutung der zusätzlich möglichen Cloud-Berechnungen zu belegen. Außerdem konnte Golem.de die beiden neuen Konsolencontroller ausprobieren.

  1. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM
  2. Video-Interview Cevat Yerli über Römer, Ryse und Xbox-One-Technik
  3. Xbox One Ein Halo, ein Erscheinungstermin und ein Preis

Photofast: MicroSD-Laufwerke für Macbooks
Photofast
MicroSD-Laufwerke für Macbooks

Photofast hat eine Speichererweiterung für Macbooks vorgestellt, die mit MicroSD-Karten bestückt wird. Die Konstruktion wird dann in den SD-Kartenschacht der Geräte gesteckt, wo sie fast vollständig verschwindet. Wer will, kann auch den beigelegten, winzigen MicroSD-Adapter für den USB-Port nutzen.

  1. Geplante Obsoleszenz Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
  2. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  3. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle

Opt-out-Zwang: Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein
Opt-out-Zwang
Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein

Was erst nur für Neukunden galt, bekommen jetzt alle Kunden von Internet Service Providern und Nutzer öffentlicher WLANs: Pornofilter. Doch sie lassen sich (noch) ausschalten.

  1. Eco EU streicht Mittel für Bekämpfung von Kinderpornografie
  2. Urheberrecht Schweizer Rechteinhaber wollen Websites sperren
  3. Filesharing Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

Zum Artikel