RIM glänzt mit hohem Gewinnzuwachs

Pushmail-Verträge sind krisenfestes Geschäftsmodell

Der Blackberry-Hersteller RIM kann den Gewinn um fast 60 Prozent steigern. Feste Vertragsbindungen zu Pushmail und stabile Erfolge beim Endkunden bringen einen Quartalsgewinn von über 628 Millionen US-Dollar.

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Research In Motion (RIM) hat im dritten Quartal den Gewinn um 59 Prozent erhöht und so die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Der Blackberry-Hersteller erzielte einen Gewinn von 628,4 Millionen US-Dollar (1,10 US-Dollar pro Aktie). Der Umsatz des in Kanada beheimateten Pushmail-Anbieters stieg um 11 Prozent auf 3,92 Milliarden US-Dollar. Die Aktie des Unternehmens legte um 12 Prozent zu.

Über 80 Prozent der Neukunden RIMs kamen nicht aus dem Bereich Geschäftskunden. Die Zahlen belegen erneut, dass RIMs Expansion in den Markt für private Anwender in den letzten Jahren erfolgreich war. Noch vor zwei Jahren war die Hälfte der Neukunden aus dem Businessbereich gekommen. "Der Endkundenbereich wächst wirklich sehr stark", sagte Co-Chef Executive Jim Balsillie nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen am 17. Dezember 2009. "Und es ist nicht so, dass das kein hart umkämpftes Feld wäre, mit den großen Unternehmen, die dort sehr stark sind, und dennoch sind wir die Nummer 1."

RIM verkaufte 10 Millionen Blackberrys in seinem dritten Finanzquartal und überbot damit seine Rekordmarke von 8,3 Millionen Geräten aus dem zweiten Quartal 2009.

Bei Smartphones ist RIM die Nummer 2

Nach Angaben der Marktforscher von Canalys führte Nokia den Markt für Smartphones im dritten Kalenderquartal 2009 an. Der finnische Konzern konnte im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent zulegen und kam auf 16,41 Millionen verkaufte Geräte, was einem Marktanteil von 39,7 Prozent entspricht. RIM blieb auf dem zweiten Platz und konnte mit 40,8 Prozent am stärksten unter den Smartphoneherstellern wachsen. Insgesamt wurden 8,52 Millionen Blackberry-Modelle verkauft, das entspricht einem Marktanteil von 20,6 Prozent. Auf dem dritten Rang lag Apple. Der US-Konzern konnte mit 6,7 Prozent leicht zulegen und kam mit 7,36 Millionen verkauften iPhones auf einen Marktanteil von 17,8 Prozent, so dass der Abstand zu RIM nur dünn ist.


Leser 28. Dez 2009

Was ein Schwachsinn! Die zahlen sprechen für sich, klasse Geräte!

BlackberryUser 20. Dez 2009

Werden da jetzt wenigsten 500 Millionen in Forschung und Entwicklung investiert und nicht...

iPhone 20. Dez 2009

Liegt vor allem an der Zielgruppe. Apple zielt auf den Privatanwender, RIM primär auf den...

Sayuuk 20. Dez 2009

Wobei nur das neue 9700 in Bochum entwickelt wurde, und das wird wohl in die Bilanz kaum...

Siga43297294 20. Dez 2009

Gegenbeispiele: Aldi, Lidl, WalMart Evtl. noch Amazon. Evtl (bei Handy/Elektronik...

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