Durchblick im Linux-Dschungel

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Debian 5.0.3

Debian hat den Ruf, lediglich als Server-Linux einsetzbar zu sein. Dem wird die Linux-Distribution zwar weiterhin gerecht, doch Debian lässt sich ebenso als Desktop-System verwenden. Debian wird von zahlreichen freiwilligen und unabhängigen Entwicklern gepflegt. Das Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf Stabilität. Debian ist weniger für Linux-Anfänger geeignet, dafür umso mehr für Opensource-Puristen, angehende oder erfahrene Administratoren oder Entwickler.

Die Installation mit dem textbasierten Installer erfordert einige wenige Linux-Kenntnisse, etwa in Bezug auf Netzwerkkonfiguration, Dateisysteme, Partitionsnomenklatur oder Paketmanagement. Der grafische Installer bietet die Installationsschritte auch für Mausbenutzer an.

Die Hardware-Unterstützung ist allerdings nicht immer aktuell. Wer Debian verwenden will, sollte sich zunächst informieren, welche Treiber die gegenwärtige Version anbietet und den Kauf der Hardware danach ausrichten. Proprietäre Treiber oder Codecs finden sich stets in den Softwarequellen von Drittanbietern, etwa bei www.debian-multimedia.org.

Debian glänzt in der stabilen Variante auch nicht immer mit aktuellen Software-Paketen im Standard-Repository stable. Die Software aus den Unstable- oder gar Experimental-Zweigen sind etwas aktueller, können aber zu einem inkonsistenten oder instabilen System führen. Der Softwarefundus ist allerdings mehr als üppig. Auch aus diesem Grund dient Debian als Basis für etliche weitere Distributionen, angefangen von Ubuntu über Knoppix bis hin zur Unstable-Variante Sidux.

Debian-Versionen werden lange gepflegt, auch weil sie als Serversysteme eingesetzt werden. Sicherheitsrelevante Patches werden meist zügig angeboten. Seit der Zusammenarbeit mit Ubuntu, aus dessen aktueller Distribution Software-Patches zurück in das Debian-Projekt fließen, hat sich der Erscheinungsrythmus der Linux-Distribution beschleunigt und die Aktualität der angebotenen Software hat zugenommen.

Upgrades sind meist ohne große Probleme möglich. Die Kommandozeilen-Paketmanager Apt oder Aptitude arbeiten in dieser Hinsicht äußerst zuverlässig. Aptitude bringt auch eine Ncurses-Oberfläche für das Terminal mit. Debian-Installationsmedien gibt es auf den Servern des Projekts, inzwischen bietet ein angeschlossenes Projekt Debian auch als Live-CD an.

Debian ist als Desktop-System für alle geeignet, die großen Wert auf funktionierende Software legen und dabei wenig brandneue oder exotische Hardware verwenden. Eine tiefgreifendere Konfiguration des Systems erfordert allerdings meist fortgeschrittene Linux-Kenntnisse. Als Standard-Desktop setzt Debian auf Gnome.

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anchy 10. Nov 2010

Hallo, ich wollte mal auch sagen das ich auf Pacman Spielen stehe. Er ist wircklich...

neu 03. Mär 2010

was ist mit Puppy Linux, testen. Viel Spass

firle fanz 16. Jan 2010

... und bin bei Sidux hängengeblieben, weil die ein Ich nutze seit etwa 3 Jahren fast...

kada 07. Jan 2010

darf ich nochmal nachhaken, mint_user? Läuft die Dropbox mit des Respo von Super-OS???

Blork 05. Jan 2010

Einfach neuen Ordner anlegen und so nennen: GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C...

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Eviltux. IT & Gesellschaft / 31. Dez 2009

Welche Linux-Distribution darf es sein?

Weri's World / 30. Dez 2009

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