Desktop-Supercomputer aus 13 GPUs mit 1,2 Kilowatt
Diese Netzteile sind für die Speisung von Grafikkarten gedacht und passen in einen 5,25-Zoll-Einbauschacht, wo sonst meist optische Laufwerke sitzen. Sie können zwar zwei Grafikkarten versorgen, die Antwerpener nutzen sie aber nur für je eine Karte. Die gesamte Nennleistung der Maschine summiert sich so auf 2.850 Watt, unter Volllast braucht der Fastra II aber nur 1.200 Watt.
Gemessen an der Rechenleistung ist das wenig. Schon der erste Fastra lag bei 950 Watt mit GPU-Last, Fastra II ist aber dreimal schneller und benötigt nur 27 Prozent Energie. Noch deutlicher wird die Energieeffizienz der Lösung beim Vergleich der berechneten Schnittebenen (Slices) pro Wattstunde: Fastra II kommt hier auf über 12.000 Slices/Wh, sein Vorgänger auf 4.300 Slices/Wh. Der betagte Opteron-Cluster erreicht nur gut 0,04 Schnitte pro Wattstunde. Gebaut wurde das System übrigens nicht von den Forschern allein, sondern mit Hilfe des belgischen Hardwarehändlers Tone.be. Die Gesamtkosten für den Rechner beliefen sich laut der Universität auf rund 6.000 Euro.
Die Software des Systems ist mit Ausnahme der spezifischen CUDA-Anwendungen und des modifizierten Linux-Kernels ebenfalls handelsüblich: CentOS 5.3 bildet die Basis, entwickelt wird unter Windows auf anderen Rechnern mit Visual Studio 2005 und Linux zusammen mit Matlab 2009b. Der Linux-Code für Fastra II wird dann durch den Compiler GNU C++ erzeugt.
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Ist da vorher doch glatt eine "Stunde" verlorengegangen, sowas auch!
Wie kommst du auf den schmalen Dampfer, daß eine WaKü "besser" kühlt? Solange die...
Nichtsdestotrotz hat er bzgl. der Korrelation der Werte "angegebene Teraflops" und...
Wenn ich hier wieder mal "Kim Schmitz" in Verbindung mit "Hacker" lesen muss, könnte ich...
Welche Hälfte vom Schildkrötenei hätten Sie denn gern?
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