Linux-Malware-Attacke löst Diskussion um Sicherheit aus

Amarok-Entwickler schlägt Versionskontrolle zur Überwachung vor

Das Auftauchen eines Schadprogramms in einem Theme und einem Bildschirmschoner für den Gnome-Desktop hat eine Debatte über die Sicherheit von Fremdpaketen ausgelöst.

Anzeige

Nachdem ein weiteres Paket mit dem kürzlich entdeckten Schadcode aufgetaucht war, begann eine Diskussion darüber, wie sich das Einschleusen schadhaften Codes unter Linux künftig verhindern lasse. Vor allem Server von Drittanbietern geraten gegenwärtig wegen ihrer laxen Sicherheitsbestimmungen ins Kreuzfeuer der Kritik.

Programmierer Mark Kretschmann vom Amarok-Projekt prescht mit einem Lösungsvorschlag vor, wie in Zukunft Softwarepakete auf Schadprogramme überprüft werden könnten. Er regt in seinem Blog die Einführung einer pflichtmäßigen Versionskontrolle (VCS) an. Software von Drittanbietern soll auf einem öffentlichen Server mit VCS abgelegt werden.

Laut Kretschmann ist Software unter Linux reell von eingeschleuster Malware bedroht, das gelte auch für KDE-Programme. Er habe dabei den Mediaplayer Amarok im Sinne, der das Ausführen von Skripts von Drittanbietern nicht nur zulässt, sondern ausdrücklich begrüßt. Die Idee einer Sandbox-Umgebung oder einer automatischen Schadcodeerkennung wurde schnell als zu kompliziert verworfen.

Der Vorschlag einer Kontrolle durch Projektmitglieder würde aus personaltechnischen Gründen nicht funktionieren, so Kretschmann. Zudem stellt sich die Frage der Verantwortung, sollte doch ein Malware-Skript durch die Kontrollen schlüpfen.

Linux-Malware-Attacke löst Diskussion um Sicherheit aus 

chris109 19. Dez 2009

Windows Vista ist schon vergessen? - Die zwei Jahre lang teuer verkaufte Beta von Windows 7.

spanther 17. Dez 2009

Wohl eher genau das Gegenteil! Und genau da liegt ja auch das Problem -.- Bei UAC von...

Ralf-zwei.null 17. Dez 2009

... und habe gerade die Sicherung der Festplatte beendet. Ein gutes Gefühl, man kann dann...

Der Kaiser! 16. Dez 2009

*http://lxc.sourceforge.net/

Der Kaiser! 16. Dez 2009

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter (m/w) für die Implementierung von Softwarelösungen
    DAN Produkte Pflegedokumentation GmbH, Siegen
  2. Anwendungsentwickler (m/w) Meldewesen
    Aareal Bank AG, Wiesbaden
  3. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    Universität Passau, Passau
  4. Produktmanager Digital (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

    •  / 
    Zum Artikel