Linux-Malware-Attacke löst Diskussion um Sicherheit aus
Amarok-Entwickler schlägt Versionskontrolle zur Überwachung vor
Das Auftauchen eines Schadprogramms in einem Theme und einem Bildschirmschoner für den Gnome-Desktop hat eine Debatte über die Sicherheit von Fremdpaketen ausgelöst.
Nachdem ein weiteres Paket mit dem kürzlich entdeckten Schadcode aufgetaucht war, begann eine Diskussion darüber, wie sich das Einschleusen schadhaften Codes unter Linux künftig verhindern lasse. Vor allem Server von Drittanbietern geraten gegenwärtig wegen ihrer laxen Sicherheitsbestimmungen ins Kreuzfeuer der Kritik.
Programmierer Mark Kretschmann vom Amarok-Projekt prescht mit einem Lösungsvorschlag vor, wie in Zukunft Softwarepakete auf Schadprogramme überprüft werden könnten. Er regt in seinem Blog die Einführung einer pflichtmäßigen Versionskontrolle (VCS) an. Software von Drittanbietern soll auf einem öffentlichen Server mit VCS abgelegt werden.
Laut Kretschmann ist Software unter Linux reell von eingeschleuster Malware bedroht, das gelte auch für KDE-Programme. Er habe dabei den Mediaplayer Amarok im Sinne, der das Ausführen von Skripts von Drittanbietern nicht nur zulässt, sondern ausdrücklich begrüßt. Die Idee einer Sandbox-Umgebung oder einer automatischen Schadcodeerkennung wurde schnell als zu kompliziert verworfen.
Der Vorschlag einer Kontrolle durch Projektmitglieder würde aus personaltechnischen Gründen nicht funktionieren, so Kretschmann. Zudem stellt sich die Frage der Verantwortung, sollte doch ein Malware-Skript durch die Kontrollen schlüpfen.
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Windows Vista ist schon vergessen? - Die zwei Jahre lang teuer verkaufte Beta von Windows 7.
Wohl eher genau das Gegenteil! Und genau da liegt ja auch das Problem -.- Bei UAC von...
... und habe gerade die Sicherung der Festplatte beendet. Ein gutes Gefühl, man kann dann...
*http://lxc.sourceforge.net/
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