Google verklagt Trickbetrüger

"389 US-Dollar pro Tag mit Google verdienen"

Google geht juristisch gegen Kriminelle vor, die leichte und gut bezahlte Heimarbeitsplätze mit Google Adwords versprechen. Tatsächlich werden Abonnements für wertlose Schulungsunterlagen verkauft. "389 US-Dollar pro Tag mit Google verdienen", so die leeren Werbeversprechen.

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Google verklagt mehrere Firmen, die den Namen des Internetkonzerns für Trickbetrügereien missbrauchen. Den Opfern wird ein von Google bezahlter Heimarbeitsplatz am Computer versprochen, was täglich mit mehreren hundert US-Dollar entlohnt würde. "389 US-Dollar pro Tag mit Google verdienen", heißt es in den Anzeigen. Die Anforderungen an die Qualifikation der Heimarbeiter werden als sehr niedrig dargestellt. Nur ein paar Links müssten im Internet gesammelt und weitergeleitet werden.

Tatsächlich werden dann aber monatliche Zahlungen über 50 US-Dollar und 79,90 US-Dollar an den Anbieter fällig. Die versprochenen Einnahmen bleiben natürlich aus. Namentlich benannt wird von Google das Unternehmen Pacific Webworks aus Nevada, das einen Kreditkartenabrechnungsdienst betreibt, über den das Inkasso laufe. 50 weitere Firmen seien von Googles Klage betroffen, die bei einem Bezirksgericht in Utah eingereicht wurde.

Die unseriösen Angebote tauchen im Internet unter den Begriffen Google Adwork, Google ATM, Google Biz Kit, Google Cash, Earn Google Cash Kit, Google Fortune, Google Marketing Kit, Google Profits, The Home Business Kit for Google, Google Startup Kit und Google Works auf. Onlineforen sind bereits voll mit Warnungen vor den Betrügern.

Die Beschuldigten, schreibt Google in seiner Klageschrift, "täuschten die Öffentlichkeit durch den Missbrauch der bekannten Marke Google und ähnlicher Handelsmarken, um Heimarbeitskits mit Schulungen zu verkaufen, die Menschen angeblich befähigten, mit Google-Services Geld zu verdienen." Die Trickbetrüger nutzen professionell gemachte Fälschungen von Zeitungs- und Blogartikeln und angebliche positive Erfahrungsberichte von Google-Heimarbeiten, um Internetnutzer vom Kauf ihrer wertlosen Produkte zu überzeugen. Geliefert würden DVDs mit Viren und Links auf anderswo kostenlos verfügbare Informationen, darunter auf das kostenlose Google Online Helpcenter.


Jakelandiar 10. Dez 2009

Nope das wäre ja dumm. Die Werbung wird erst garnicht gelanden und somit die Leitung bei...

Ftee 10. Dez 2009

... darauf reinzufallen, verdient es auch nicht besser.

freiheitfürdiee... 09. Dez 2009

Denn die erlauben sowas ja offensichtlich!

Biologe 09. Dez 2009

hat's auch nicht besser verdient. schon erstaunlich, wie blauäugig manche leute sind.

Wikifan 09. Dez 2009

Oder Pokerprofi, wobei natürlich ein gewisses Restrisiko bleibt, das Geld zu verlieren...

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