GWT 2.0 mit Speed Tracer veröffentlicht

Neue Funktionen für das Google Web Toolkit

Zusammen mit dem Google Web Toolkit (GWT) 2.0 hat Google den Speed Tracer veröffentlicht. Die Software soll Entwicklern aufzeigen, was der Browser beim Ausführen ihrer Webapplikation macht und so Aufschluss darüber geben, warum sich die Software im Browser womöglich langsam anfühlt.

Anzeige

Speed Tracer kommt als Erweiterung für Googles Browser Chrome daher und soll Entwicklern beim Aufspüren von Performance-Problemen in ihren Applikationen unterstützen. Dazu zeigt Speed Tracer den sogenannten "Sluggishness Graph" zusammen mit anderen Messgrößen. Der Sluggishness Graph zeigt an, inwiefern der Browser ausgelastet ist. Liegt die Kurve Nahe null, ist die Applikation schnell. Tendiert die Kurve im Diagramm hingegen in Richtung von 100 Prozent, so wird sich die entsprechende Applikation langsam anfühlen, da der Browser durch sie fast vollständig blockiert wird.

 

Parallel dazu kann die Netzwerkaktivität aufgetragen werden, so dass Entwickler ein recht gutes Bild davon erhalten, was bei der Ausführung einer Webapplikation wann im Browser geschieht. Realisiert ist Speed Tracer selbst als HTML-Applikation mit dem Google Web Toolkit. Google-Entwickler haben das Werkzeug daher mit sich selbst auch optimiert. Speed Tracer kann über den Dev-Channel von Chrome bezogen werden.

GWT mit inkrementellem Applikationsdownload

Der Speed Tracer ist aber nur eine von mehreren Neuerungen, die Google zusammen mit GWT 2.0 veröffentlicht hat. Ebenfalls neu ist das inkrementelle Herunterladen von Applikationen mittels Code-Splitting. Dabei wird immer nur der für die konkreten Funktionen einer Webapplikation notwendige Code heruntergeladen, was die Startzeit einer Webapplikation beschleunigen soll. Beispielsweise ist es nicht notwendig, die Funktionen für die eher selten genutzten Einstellungsdialoge einer Applikation jedes Mal herunterzuladen, wenn der Cache abgelaufen ist.

 

Mit UiBinder gibt es zudem ein neues, deklaratives UI-Framework im Google Web Toolkit. Damit sollen sich Userinterfaces für Webapplikationen schneller designen und eine klare Trennung zwischen Präsentation und Applikationslogik erreichen lassen.

Layout-Panel versprechen pixelgenaue Layouts über mehrere Browser hinweg, ohne dass sich Entwickler um die Feinheiten kümmern müssen. Dabei kommt normales CSS zum Einsatz und es wird kein Javascript benötigt.

Auch neu ist der Entwicklungsmodus, mit dem sich Projekte mit einem Plug-in in verschiedenen Browsern debuggen lassen. Das gleichzeitige Debuggen in mehreren Browsern ist ebenfalls möglich, auch über das Netzwerk, um verschiedene Kombinationen von Browser und Betriebssystem in die Tests einzubeziehen.

Details zum GWT 2.0 und Speed Tracer finden sich in einigen Blogeinträgen bei Google.


Hendrik T. 10. Dez 2009

Nennt sich Out of Process Hosted Mode (OOPHM) und ja es wurde eingeführt. * Google...

Avalanche 09. Dez 2009

Das muss man noch viel schärfer formulieren. Als C/C++ Programmierer entwickelt man als...

Kommentieren




Anzeige

  1. Consultant / Projektmanager (m/w) im Geo-IT-Umfeld
    con terra GmbH, Münster
  2. Software Lead Architekt (m/w) - Group Electronics & Motors -
    WILO SE, Dortmund
  3. IT-Manager (m/w) im Bereich Projektmanagement/IT Architektur und Qualitätssicherung
    Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH DEW21, Dortmund
  4. Product Manager User Interface Design (m/w)
    ATOSS Software AG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Oculus Rift

    Development Kit 2 ist da

  2. Android

    Zertifikatskette wird nicht geprüft

  3. Spielemesse

    Gamescom fast ausverkauft

  4. Secusmart

    Blackberry übernimmt Merkel-Handy-Hersteller

  5. NSA-Affäre

    Bundesjustizminister wegen Empfehlung an Snowden kritisiert

  6. Playstation 4

    Firmware-Update ermöglicht 3D-Blu-ray

  7. Terraform

    Infrastruktur über Code verwalten

  8. Test The Last of Us Remastered

    Endzeit in 60 fps

  9. Security

    Antivirenscanner machen Rechner unsicher

  10. Samsung

    Update für Galaxy Note 3 erreicht Geräte in Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  2. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit
  3. Datenübertragung Smartphone-Kompass spielt Musik durch Magnetkraft

Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

    •  / 
    Zum Artikel