Design für tragbares Braille-Display vorgestellt

Beleuchtete Ministifte geben Muster vor

Der Designer Andrew Mitchell hat mit Squibble ein tragbares Display vorgestellt, das mit hunderten kleiner Stifte ausgerüstet ist, mit denen Braille-Zeichen erzeugt werden. Noch gibt es Squibble aber nicht zu kaufen - es handelt sich dabei um einen Designprototypen.

Anzeige

Squibble erzeugt mit 779 Ultraschallmotoren kleine Erhebungen an der Oberfläche, die von Blinden, die das Braille-System beherrschen, erfühlt und gelesen werden können. Die Stifte sind beleuchtet, so dass sich das Muster auch optisch klar hervorhebt. Das soll Anwendern helfen, die nicht vollständig erblindet sind, sondern zum Beispiel starke Helligkeitskontraste wahrnehmen können.

Squibble könnte mit dem Punktraster neben Blindenschrift auch andere Symbole erzeugen, die es auch sehenden Benutzern ermöglicht, das Gerät zu benutzen. So könnte eine eintreffende E-Mail mit einem leuchtenden Briefsymbol bekanntgemacht werden. Neben visuellen und taktilen Reizen lässt das Squibble-Konzept natürlich auch zu, dass sich das Display mit Tönen zu Wort meldet.

Die Oberfläche soll durch eine dünne Silikonmatte geschützt werden, durch die sich die Motorstifte abzeichnen und das Licht durchscheinen kann. Das größte Problem bei der Realisierung des Designs dürfte die Langlebigkeit sein - schließlich basiert ein wesentliches Element auf feinmechanischen Einzelteilen.

Über Bluetooth könnte Squibble als Display für Notebooks und Handys genutzt werden und in der Hosentasche des Benutzers getragen werden. Der Designer legte nach eigenen Worten bei der Entwicklung des Äußeren Wert darauf, dass Squibble nicht wie ein Hilfsgerät für Behinderte aussieht, sondern wie ein gewöhnliches Gadget auch andere Nutzer anspricht.

Squibble ist nur eine Designstudie. Es ist nicht bekannt, ob es in ein konkretes Produkt umgesetzt wird.


Blindfisch 14. Dez 2009

Ich folge Deinem link, lese den Artikel, aber von toter Brailleschrift ist irgendwie...

moskito 11. Dez 2009

gääääähn! dein privater, ewiger kreuzzug gegen apple ... chrchrchr ...

Blindfisch 09. Dez 2009

Das Ding sieht schick aus, kein Zweifel, auch wenn es doch ein bisschen an ein...

Siga49744927 09. Dez 2009

Ein 2D-Feld 2D verdrahten kostet Leitungen und Pins die ich sparen wollte weil das...

Blindenfunk 09. Dez 2009

Was ist denn das jetzt für ein Troll?

Kommentieren




Anzeige
  1. IT-Support-Mitarbeiter/in
    Clifford Chance, Frankfurt am Main
  2. Produktmanager / Produktmanagerin
    econda GmbH, Karlsruhe
  3. Java-Entwickler (m/w) - Bereich ERP
    HALTEC Hallensysteme GmbH, Korntal-Münchingen
  4. IT-Administrator/-in
    Oskar Frech GmbH + Co. KG, Schorndorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  4. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst

  5. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 207 | letzter Beitrag 11:09 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 113 | letzter Beitrag 11:29 Uhr

Mehr


  1. MITx

    MIT bietet ersten Onlinekurs an

  2. Apps für Windows 8

    Es darf jeden Namen nur einmal geben

  3. Jonathan Schwartz

    Ex-Sun-Chef analysiert die letzten Tage von Sun Microsystems

  4. Sicherheitslücke

    Groupware Horde enthält Backdoor

  5. Zynga

    2,9 Millionen zahlende Kunden bei Castleville & Co.

  6. Cloud-Smartphone

    Acer bestätigt Cloud Mobile mit Android 4

  7. Ron was wrong, Whit is right

    RSA-Schlüssel unsicherer als gedacht

  8. Bioware

    Kurz die Welt retten in der Demo zu Mass Effect 3

  9. Adobe

    Photoshop CS6 mit Content-Aware Move

  10. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


HTC Velocity 4G: Android-Smartphone mit LTE und 4,5-Zoll-Touchscreen
HTC Velocity 4G
Android-Smartphone mit LTE und 4,5-Zoll-Touchscreen

Im April 2012 wollen Vodafone und HTC gemeinsam das Velocity 4G als erstes LTE-Smartphone für Deutschland auf den Markt bringen. Das Android-Smartphone hat einen 4,5 Zoll großen Touchscreen und eine 8-Megapixel-Kamera.

  1. Cloud Mobile Acer plant Smartphone mit Android 4.1 und eigener Cloud
  2. Motorola Defy Mini Android-Smartphone mit IP67-Zertifizierung kommt im März
  3. Android-Smartphone Motorola bringt Motoluxe erst im März für 280 Euro

Club-Mate: Hack fürs Hirn
Club-Mate
Hack fürs Hirn

Es sprudelt, schäumt und schmeckt - nicht jedem. Macht nichts: Club-Mate ist Kult und aus der Hackerkultur nicht mehr wegzudenken. Wie es dazu kommen konnte, erzählt das Buch Hackerbrause.

  1. Retro-Gnome Cinnamon 1.2 stabilisiert API und Desktop
  2. Linux Mint Cinnamon wird wohl Standarddesktop
  3. 28C3 Hacker hinter feindlichen Linien

Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

Zum Artikel