Palm Pre: Onlinebackup führt zu Sammelklage
Datensicherung von WebOS-Geräten soll zuverlässiger werden
An einem kalifornischen Gericht wurde eine Sammelklage gegen Palm und Sprint eingereicht. Die Klage beschuldigt den Smartphonehersteller und den Mobilfunknetzbetreiber, kein verlässliches Onlinebackup der Daten von WebOS-Geräten durchzuführen.
Initiiert hat die Sammelklage Jason Standiford, ein Besitzer eines Palm Pre. Aufgrund von Gerätedefekten wurde sein WebOS-Smartphone mehrfach im Rahmen der Garantieleistung ausgetauscht. Dabei bemerkte Standiford, dass das von Palm angelegte Onlinebackup nur unzuverlässig funktionierte. Es gelang ihm nicht, alle auf dem alten Gerät befindliche Daten auf das neue Pre-Gerät zu übertragen.
Er kritisiert vor allem, dass das Onlinebackup immer nur den letzten Zustand speichert. Alle 24 Stunden sichert ein WebOS-Mobiltelefon Kontakte, Termine und ähnliche Daten auf einem Server von Palm, ein vorheriger Backupsatz wird dabei immer überschrieben. Für ein sinnvolles Backup wird normalerweise empfohlen, mehrere Generationen einer Sicherung anzulegen.
Genau das fordert Standiford von Palm und Sprint in seiner Klage, damit der Kunde eine verlässliche Backuplösung erhält. Für das Palm Pre bietet der Hersteller keine Möglichkeit, die Mobiltelefondaten selbst auf einem PC zu sichern. Außerdem hat der Kunde keine Möglichkeit zu überprüfen, ob das Onlinebackup zuverlässig funktioniert hat. Erst wenn ein Datenverlust aufgetreten ist, kann der Kunde dies bemerken und dann nicht mehr gegensteuern.
In der Klage geht Standiford davon aus, dass zahlreiche Käufer eines Palm Pre oder Palm Pixi von diesen Problemen betroffen sind.






Warum sollte es das sein? Verklagen Sie auch den DVD-ROM-Hersteller, wenn ihr Computer zu...
Unabhängig davon ob man die Daten selber vom Telefon ziehen kann oder nicht, glaube ich...
nö. "inkrementell" ja, "inkementielle" nein :p
jo, nur gehts hier um was anderes. der hersteller verspricht etwas, die kunden kaufen es...
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