Palm Pre: Onlinebackup führt zu Sammelklage

Datensicherung von WebOS-Geräten soll zuverlässiger werden

An einem kalifornischen Gericht wurde eine Sammelklage gegen Palm und Sprint eingereicht. Die Klage beschuldigt den Smartphonehersteller und den Mobilfunknetzbetreiber, kein verlässliches Onlinebackup der Daten von WebOS-Geräten durchzuführen.

Anzeige

Initiiert hat die Sammelklage Jason Standiford, ein Besitzer eines Palm Pre. Aufgrund von Gerätedefekten wurde sein WebOS-Smartphone mehrfach im Rahmen der Garantieleistung ausgetauscht. Dabei bemerkte Standiford, dass das von Palm angelegte Onlinebackup nur unzuverlässig funktionierte. Es gelang ihm nicht, alle auf dem alten Gerät befindliche Daten auf das neue Pre-Gerät zu übertragen.

 

Er kritisiert vor allem, dass das Onlinebackup immer nur den letzten Zustand speichert. Alle 24 Stunden sichert ein WebOS-Mobiltelefon Kontakte, Termine und ähnliche Daten auf einem Server von Palm, ein vorheriger Backupsatz wird dabei immer überschrieben. Für ein sinnvolles Backup wird normalerweise empfohlen, mehrere Generationen einer Sicherung anzulegen.

Genau das fordert Standiford von Palm und Sprint in seiner Klage, damit der Kunde eine verlässliche Backuplösung erhält. Für das Palm Pre bietet der Hersteller keine Möglichkeit, die Mobiltelefondaten selbst auf einem PC zu sichern. Außerdem hat der Kunde keine Möglichkeit zu überprüfen, ob das Onlinebackup zuverlässig funktioniert hat. Erst wenn ein Datenverlust aufgetreten ist, kann der Kunde dies bemerken und dann nicht mehr gegensteuern.

In der Klage geht Standiford davon aus, dass zahlreiche Käufer eines Palm Pre oder Palm Pixi von diesen Problemen betroffen sind.


markusM 09. Dez 2009

Warum sollte es das sein? Verklagen Sie auch den DVD-ROM-Hersteller, wenn ihr Computer zu...

markusM 09. Dez 2009

Unabhängig davon ob man die Daten selber vom Telefon ziehen kann oder nicht, glaube ich...

Bouncy 08. Dez 2009

nö. "inkrementell" ja, "inkementielle" nein :p

kendon 08. Dez 2009

jo, nur gehts hier um was anderes. der hersteller verspricht etwas, die kunden kaufen es...

Kommentieren




Anzeige
  1. Webentwickler (m/w)
    Global Group Dialog Solutions AG, Idstein
  2. SAP-Applikationsberater (m/w) Module: SD und LES
    SÜDSALZ GMBH, Heilbronn
  3. (Junior) IT Berater (m/w) Java / Datenbank-Entwicklung
    cimt ag, Düsseldorf
  4. Betriebsmanager für Telekommunikation (m/w)
    IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Ottobrunn bei München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Antifeatures

    Freie Software gegen Bevormundung

  2. Video

    Yahoo gibt Angebot für Hulu ab

  3. Google X

    Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien

  4. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  5. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  6. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  7. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  8. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  9. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  10. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Dying Light: Einsamer Kampf in großer Stadt
Dying Light
Einsamer Kampf in großer Stadt

Tagsüber sammelt der Spieler Vorräte und Waffen, nachts kämpft er gegen Zombies: Das ist das Grundkonzept von Dying Light, das Techland unter anderem für Playstation 4 und Xbox One produziert.

  1. Flying Wild Hog Der Shadow Warrior kämpft wieder
  2. Homosexualität in Spielen Bug oder Feature?
  3. Strategiespiel HTML5-Version von Freeciv veröffentlicht

Telekom: Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000
Telekom
Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

In nur vier Tagen hat eine Petition für Netzneutralität und gegen DSL-Drosselung die nötige Zahl der Mitzeichner gefunden. Jetzt will der Petent 100.000 erreichen.

  1. Telekom Bundestagspetition gegen Drosselung gestartet
  2. Drosselung Piratenchef fordert Verstaatlichung der Netze der Telekom
  3. Vectoring der Telekom Bundesnetzagentur genehmigt VDSL mit 100 MBit/s

Offene Formate in Deutschland: "Passiert ist nix!"
Offene Formate in Deutschland
"Passiert ist nix!"

Linuxtag 2013 Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern tun sich die deutschen Behörden in Deutschland mit Open-Source-Software noch schwer. Eine Podiumsdiskussion auf dem Open-IT Summit 2013 offenbart das Problem: geschlossene Dokumentenstandards.

  1. Clark Asay Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?
  2. Adobes CFF Engine Bessere Schriftdarstellung für Android, iOS und Linux
  3. Entwicklerplatinen Spark Core mit WLAN und Cortex-M3-Prozessor

Zum Artikel