Google wird aktueller und macht Handy zum Auge und Ohr

Suchabfragen künftig auch mit Kamera, Sprache und GPS

Google will Mobiltelefone künftig als Augen, Ohren und Stimme benutzen. Außerdem präsentierte der Suchmaschinenbetreiber die Latest-Results-Funktion, mit der Suchergebnisse dynamisch aktualisiert werden.

Anzeige

Während einer Google-Präsentation wurde gezeigt, wie Googles Mobile App auf dem iPhone mittels serverseitiger Spracherkennung Suchen ausführte und dann passende Ergebnisse lieferte - was mit Englisch, Mandarin und Japanisch präsentiert wurde. Im Laufe des Jahres 2010 sollen viele weitere Sprachen hinzukommen. Googles Ziel ist es, alle großen Sprachen zu unterstützen. Auch eine Übersetzung gesprochener Sätze mit anschließender Sprachausgabe wurde demonstriert - von Englisch zu Spanisch.

 

Visuelle Suche mit Google Goggles

Auch die Kameras von mobilen Endgeräten können künftig für Suchanfragen genutzt werden. Mit der Google-Labs-Anwendung Google Goggles kann das auf Android-Geräten nun getestet werden. Google Goggles vergleicht Teile eines Bildes mit dem Bildbestand der Google Bildersuche. Werden Übereinstimmungen gefunden, gibt die Anwendung Suchbegriffe aus, die sich auf das gefundene Bild beziehen. Goggles erkennt derzeit mehrere Millionen Objekte, darunter Wahrzeichen, Kunstwerke und Logos.

Demonstriert wurde Google Goggles auch mit Etiketten von Weinflaschen, einem CD-Cover und Barcodes. Die visuelle Suche steckt aber noch in den Kinderschuhen. Google arbeitet daran, künftig möglichst viele Objekte zu erkennen. Für den Anfang ist Google Goggles wohl vor allem auf Reisen praktisch, wenn Informationen zu Sehenswürdigkeiten gefragt sind.

Außerdem ist es möglich, das Mobiltelefon einfach in Richtung eines Ortes zu halten. Google Goggles erkennt mit Hilfe der GPS-Funktion und des Gerätekompasses den gesuchten Ort und zeigt dessen Namen im Sucher der Kamera an. "Eine Zukunft, in der die visuelle Suche genauso normal ist wie das Zeigen mit dem Finger auf ein Objekt ist damit durchaus vorstellbar", so Shailesh Nalawadi, Produktmanager für Google Goggles. Goggles kann als kostenfreie Anwendung im Android-Markt heruntergeladen werden. Voraussetzung zur Nutzung ist ein Mobiltelefon ab Android 1.6, beispielsweise "Donut" oder "Eclair".

 

Erweitertes Google Mobile Maps

In Verbindung mit der GPS-Ortung können Mobiltelefone auch Suchergebnisse oder Vorschläge anhand des aktuellen Standorts liefern. So können etwa Abkürzungen oder Namen von Stadt zu Stadt unterschiedliche Bedeutungen haben. Oder es könnte angezeigt werden, wo ein bestimmtes Produkt in der Nähe zu haben ist. Eine neu veröffentlichte Version von Google Mobile Maps zeigt bei längerem Druck auf die Karte beispielsweise an, welche Geschäfte, Cafés, Restaurants oder Museen in der unmittelbaren Nähe zu finden sind.

Last Results statt statischer Suchergebnisse

Die normale Google-Website wurde ebenfalls erweitert - um eine Echtzeitsuche namens Last Results. Sie erweitert die Suchergebnisse dynamisch um neue Inhalte, sorgt für Bewegung auf der Suchergebniswebseite und steht vorerst nur in englischer Sprache zur Verfügung. Sofort nach der Durchführung einer Suche bekommen die Nutzer passende aktuelle Twitter- oder Friendfeed-Kommentare, Nachrichtenschlagzeilen und Blogbeiträge angezeigt. Unter den "Latest Results" werden immer die aktuellen, für die jeweilige Suche relevantesten Ergebnisse aufgeführt.


pool 16. Dez 2009

Ist diehser Sats richtich unt guht weil duh ihn verstehn kannzt? Das Video ist definitiv...

HubertB. 09. Dez 2009

schon passiert! http://www.netzpolitik.org/2009/nicht-google-ist-boese-sondern-us-behoerden/

hbjkl 08. Dez 2009

Man kann das so oder so sehen, dazu kommt eben noch: http://www.spiegel.de/netzwelt...

No-APPLE 08. Dez 2009

das kannst du heute schon. Mit ein bisschen glück verlangt der örtliche Recyclinghof...

Blork 08. Dez 2009

"Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie...

Kommentieren




Anzeige
  1. Inhouse Consultant (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Teamleiter (m/w) Datenbankadministration
    HAVI Logistics IS GmbH, Duisburg
  3. EWM Junior Consultant (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg (Reisebereitschaft)
  4. Solution Architect (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, Frankfurt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  2. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  3. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  4. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  5. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  6. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  7. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?

  8. Massenentlassung

    Überleben von Rapidshare steht infrage

  9. Razer Atrox

    Arcade- und Mod-Controller für die Xbox 360

  10. Opensuse

    Erster Milestone für Opensuse 13.1



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundestags-LAN: Rösler will Spiele-Champions
Bundestags-LAN
Rösler will Spiele-Champions

Wirtschaftsminister Rösler bekennt sich bei einer Gaming-Veranstaltung im Bundestag ausdrücklich zu Großproduktionen aus Deutschland - und erzählt, welchen Heimcomputer-Klassiker er als Jugendlicher hatte.

  1. Apple-Patent Mac und iPad hören es kratzen und klopfen
  2. Verfassungsgericht Anti-Terror-Datei ist in Teilen verfassungswidrig
  3. 2. Politiker-LAN Der Bundestag spielt wieder

Larry Page: "Microsoft will uns ausnutzen"
Larry Page
"Microsoft will uns ausnutzen"

Larry Page hat sich darüber beschwert, dass Microsoft bei Chatprogrammen kleingeistig sei, und sich für Interoperabilität eingesetzt. "Das ist wirklich traurig, so ist kein Fortschritt möglich", sagte er auf der Entwicklerkonferenz Google I/O.

  1. Google-Chef Larry Page leidet an einer Stimmbandlähmung
  2. Eric Schmidt Google Glass kommt später
  3. Multiscreen-Welt Google macht 3,35 Milliarden US-Dollar Gewinn

Homosexualität in Spielen: Bug oder Feature?
Homosexualität in Spielen
Bug oder Feature?

Im Spiel Tomodachi Collection: New Life für den Nintendo 3DS ist es möglich, dass Männer einander heiraten. Nintendo bezeichnet das als Bug - und erntet dafür Empörung.

  1. Strategiespiel HTML5-Version von Freeciv veröffentlicht
  2. Shadow of the Eternals 1,5 Millionen US-Dollar für vier Stunden langen Auftakt
  3. Dokumentarfilm Frauenfeindlichkeit in der Spieleszene

Zum Artikel