Google kauft Etherpad

Entwickler des webbasierten Editors arbeiten künftig an Google Wave

Google hat den Etherpad-Betreiber Appjet übernommen. Die Entwickler des webbasierten Editors, mit dem mehrere Nutzer gleichzeitig an einem Dokument arbeiten können, werden künftig an Google Wave arbeiten.

Anzeige

Etherpad erlaubt es mehreren Nutzern, über einen webbasierten Editor zeitgleich und in Echtzeit an einem Dokument zu arbeiten. Die Änderungen eines Nutzers tauchen umgehend auf den Bildschirmen aller anderen Nutzer auf.

Der Grundgedanke von Google Wave, woran die Etherpad-Entwickler künftig arbeiten sollen, ist ähnlich. Auch hier können mehrere Nutzer ein Dokument gleichzeitig in Echtzeit bearbeiten.

Etherpad hingegen wird mit der Übernahme durch Google schrittweise eingestellt. Ähnlich ist Google in der Vergangenheit auch mit anderen Angeboten verfahren. Zwar wird Etherpad noch bis März 2010 zur Verfügung stehen - neue kostenlose Dokumente, Pads genannt, können aber ab sofort nicht mehr eingerichtet werden. Ab 31. März 2010 wird das Angebot dann abgeschaltet, die Daten gelöscht.

Die kostenpflichtige Professional Edition von Etherpad wurde im Hinblick auf die Abschaltung um eine Exportoption erweitert. Nutzer können all ihre Pads als Zip-Datei herunterladen. Zudem wird Google die Nutzung der Etherpad Professional Edition ab sofort nicht mehr berechnen.

Nutzer der Private Network Edition von Etherpad können ihre Kopie der Software auch weiterhin verwenden, sie nutzt nicht die Server von Appjet. Bestehende Supportverträge will Google erfüllen, diese aber nicht mehr verlängern.


gibbetnicht 07. Dez 2009

Du siehst alle Änderungen sofort (Echtzeit), auch wenn sie ein anderer Benutzer gemacht...

Ritter von NI 06. Dez 2009

Es gibt einen Editor namens Gobby. Kostet nix. (Jaja, ich weiß, gibt ne free Edition...

SQL 06. Dez 2009

Ist es nicht ... informieren wäre toll ...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)
  3. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  4. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Big Brother Awards

    Österreich prämiert die EU Kommission und Facebook

  2. iFixit

    Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

  3. Illegales Streaming

    Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

  4. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  5. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  6. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  7. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  8. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  9. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  10. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

    •  / 
    Zum Artikel