Spieletest: James Cameron's Avatar
So schön es oft ist, durch die Welt zu streifen und sich auf schmalen Wegen unterhalb von Wasserfällen zu bewegen oder durch dichte Wälder zu laufen: An vielen Stellen geht es unübersichtlich zu. Auf der Übersichtskarte markierte Zielgebiete sind oft über Umwege zu erreichen und selten direkt, Pfade sind manchmal kaum erkennbar. Auch Feinde sieht der Spieler oft erst dann, wenn es zu spät ist - menschliche Gegner etwa verschwinden fast ganz in der dichten Flora. Überhaupt kämpft der Spieler öfter als in anderen Titeln nicht mit dem Feind, sondern mit Unzulänglichkeiten beim Design: Die Steuerung der Fluggeräte und -drachen ist wenig intuitiv, das Anvisieren von Gegnern funktioniert mit vielen Waffen nicht sehr bequem.
Das Programm bietet einen umfangreichen Multiplayermodus, in dem bis zu 16 Mitstreiter in klassischen Spielarten wie Deathmatch und Capture-the-Flag antreten können. Nett: Zusätzlich darf der Spieler in einem von den Kampagnen weitgehend unabhängigen Taktikspiel namens Conquest nach und nach Gebiete auf Pandora erobern, ähnlich wie in einer extrem vereinfachten Form des Brettspielklassikers Risiko.
Avatar erscheint am 3. Dezember 2009 für Playstation, Xbox 360 und Windows-PC zu Preisen zwischen 50 und 60 Euro. Auf PC empfiehlt der Hersteller eine CPU von Intel aus der Core-2-Duo-Serie oder einen AMD Athlon 64 X2 5200+. Die Grafikkarte kommt mit 256 MByte RAM aus, das Doppelte sorgt aber für mehr Spielspaß - in beiden Fällen muss sie Shader Model 3.0 unterstützen. Unter Windows 7 und Vista sollten 2 GByte RAM im Rechner stecken, nur unter XP genügt 1 GByte. Auf der Festplatte belegt das Programm 4 GByte. Wer mag und die entsprechende Hardware besitzt, kann auf Konsole wie am PC Stereoskopieeffekte aktivieren. Ubisoft veröffentlicht inhaltlich anders gestaltete Versionen für Nintendo Wii und DS sowie für die Playstation Portable. Die USK hat das vollständig lokalisierte Spiel ab 16 Jahren freigegeben.
Fazit
Gut, dass Avatar auch ins Kino kommt. So richtig will sich die Atmosphäre auf Konsole oder PC nämlich nicht entfalten, weil sich die langweilige Handlung viel zu wenig Zeit nimmt, den Spieler mit der neuen Welt Pandora bekanntzumachen. Sowohl die menschlichen als auch die Na'vi-Verbündeten bleiben blass, und ganz genau weiß man eigentlich nie, was für einen Krieg man da führt - Kinogänger erleben das hoffentlich anders. Immerhin: Grafisch wirkt die Welt spektakulärer und interessanter, als es Trailer und Vorabausschnitte des Films im Vorfeld vermittelt haben. Einige Bergtäler oder nächtliche Wälder sehen mit all den seltsamen Wildtieren schlicht wunderbar aus, und das trotz der vielen kleinen Grafikfehler.
Unter rein spielerischen Gesichtspunkten hat Ubisoft ein gradliniges Actionspiel ohne echte Highlights abgeliefert. Die Missionen sind halbwegs spannend gestaltet, die Waffen und das rudimentäre Rollenspiel gelungen - mal von den hässlichen Menüs abgesehen. Allerdings macht die Steuerung ab und an Probleme und die Suche nach dem nächsten Einsatzziel kann kurzzeitig sogar zur Qual werden, denn Pandora ist teils extrem unübersichtlich.
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Also ich war gestern im Kino und hab mir den Film in 3D angesehen und war einfach nur...
Also ich fand Transformers schon geil.
Schon mal der Gedanke gekommen das an einem Werk mehrere Mitarbeiten können? Cameron war...
und wenn du 10 jahre später da spiel dann wiederfindest, dich eine Welle von Nostalgie...
Ja ist schon anders. Erinnert mich aber stark, der Grafik nach, an Unreal 2. Leider gab's...
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