Kostenloser Black Screen Fix soll Windows-Nutzer retten

Antiviren-Software-Hersteller veröffentlicht Werkzeug gegen Windows-Probleme

Die kostenlose Software "Black Screen Fix" soll Windows-Nutzer vom "Black Screen of Death" befreien. Für das Problem hat Prevx verschiedene Gründe unter verschiedenen Windows-Versionen von NT bis Windows 7 ausgemacht, deren Servervarianten eingeschlossen.

Anzeige

Zwar gibt es verschiedene Gründe für den Black Screen, die Symptome sind laut Prevx jedoch jeweils gravierend. Nach dem Start von Windows 7, Vista, XP, NT, Windows 2000, Windows 2003 oder W2008 wirke das System stabil, doch sobald sich der Nutzer anmelde, gebe es keinen Desktop, keine Taskleiste, keinen Infobereich (Tray Notification Area) und auch keine Sidebar. Stattdessen gebe es nur einen schwarzen Bildschirm und ein einzelnes Dateiexplorer-Fenster, das teils auch minimiert und damit mangels Taskleiste schwer zu erkennen sei.

Das britische Unternehmen Prevx entwickelt größtenteils kostenpflichtige Sicherheitssoftware für Windows, die vor Phishing, Viren, Trojanern, Rootkits und Bots schützen soll. Der nun veröffentlichte Black Screen Fix ist kostenlos und kann laut Blogeintrag der Firma die zehn häufigsten und teils seit Jahren bekannten Ursachen für den schwarzen Bildschirm entfernen.

Während der Download und das Ausführen auf einem unbetroffenen PC einfach ist, erfordert ein Black-Screen-betroffener Rechner einen kleinen Umweg: Nach dem gleichzeitigen Drücken der Tasten Ctrl, Alt und Del kann über den Taskmanager der Download beispielsweise mit der Befehlszeile "C:\Program Files\Internet Explorer\iexplore.exe" "http://info.prevx.com/download.asp?GRAB=BLACKSCREENFIX" gestartet, der Black Screen Fix danach aus dem Downloadfenster des Browsers aufgerufen und der Rechner anschließend neu gestartet werden.

Da es viele Gründe für den Black Screen gebe, könne das Werkzeug nicht alle davon beseitigen. Aber falls die Probleme zwei Wochen nach einem Windows-Update oder dem Ausführen eines beliebigen Sicherheitsprogramms zu Malware-Beseitigung auftreten, gibt es laut PrivX eine große Wahrscheinlichkeit, dass Black Screen Fix helfe.

Aktuell auftretende Black-Screen-Probleme könnten an einer kürzlichen Veränderung in der Verwaltung der Registry-Schlüssel liegen, wovon noch zu wenige Entwickler wüssten. Werden Anwendungen nicht angepasst, könnten mehrere wichtige Registry-Einträge ungültig werden. Anstatt selbst an der Registry herumzufummeln, empfiehlt Dave Kennerly vom Prevx-Support, das Tool zu nutzen - anstatt Windows unnötig neu zu installieren. "Wenn es funktioniert, großartig. Wenn nicht, dann seid ihr auch nicht schlechter dran als vorher. Viel Glück", so Kennerly.

Gegenüber Cnet hat ein Microsoft-Sprecher angegeben, dass Microsoft nach den Ursachen für aktuelle Black-Screen-of-Death-Häufungen sucht. Die Sicherheitsupdates vom November 2009 sollen - soweit bisher bekannt - nicht dafür verantwortlich sein. Es werde deshalb empfohlen, sie weiter einzuspielen.


SarahAngel 09. Mär 2011

Bei mir is das wie folgt. Ich farh Rechner hoch und log mich bei nem Game ein und bin am...

IhrName9999 02. Dez 2009

Genau. Das mit den speziellen Kombinationen unter Linux wusste ich noch garnicht - kommt...

ck (Golem.de) 02. Dez 2009

Danke für den Hinweis (auch an Kaiser} - es soll aber eben nicht nur Malware betreffen...

maha 02. Dez 2009

Virales Marketing - dat is doch ne feine Sache für PR Fachleute ;) Mir ist das Problem...

Kommentieren




Anzeige

  1. Akademischer Mitarbeiter (m/w)
    Hochschule Furtwangen, Furtwangen
  2. Bauingenieur / Bauingenieurin - Baubetrieb
    Ed. Züblin AG, Stuttgart
  3. Teamleiter (m/w) Software-Qualitätsdatenanaly- se
    Synatec GmbH, Stuttgart oder Dingolfing
  4. Trainee für den Bereich IT / Business Processes (m/w)
    DMG MORI SEIKI Services GmbH, Bielefeld

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  2. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  3. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  4. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  5. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  6. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  7. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  8. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende

  9. Flappy 48

    Zahlen statt Vögel

  10. Port 32764

    Netgear will angebliche Router-Lücke schließen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman
  2. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  3. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld

Techniktagebuch auf Tumblr: "Das Scheitern ist viel interessanter"
Techniktagebuch auf Tumblr
"Das Scheitern ist viel interessanter"

Im Techniktagebuch schreiben zwei Dutzend Autoren über den Alltag mit Computern, Handys und anderen Geräten. Im Gespräch mit Golem.de erläutert die Initiatorin Kathrin Passig, warum nicht jeder Artikel eine Pointe und nicht jeder Autor ein hohe Technikkompetenz haben muss.


    •  / 
    Zum Artikel