Ausprobiert: Chrome OS, Googles mobiles Linux

Googles Linux-Distribution als Betriebssystem-Killer?

Viel wurde über Googles neues Betriebssystem diskutiert. Golem.de hat sich angeschaut, inwieweit Chrome OS in seiner frühen Version dem Hype gerecht wird, und wie es heute ausprobiert und verändert werden kann.

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Um Googles Chrome OS hat es viel Aufregung gegeben: Von einem Angriff auf Microsofts Windows war die Rede, gar von einer neuen Generation, die die gängige Vorstellung von Betriebssystemen ins Wanken bringen soll. Grund genug, Chrome OS nach Freigabe als Open Source in einer sehr frühen Entwicklerversion genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Sicherlich ist das letzte Wort über Chrome OS noch nicht gesprochen. Es handelt sich bei der soeben veröffentlichen Version um eine frühe Vorabvariante. Dennoch fällt zunächst der Linux-Unterbau auf. Chrome OS verwendet den fast kompletten Unterbau von Ubuntu, genauer Debian GNU/Linux.

Flicken von Google

Einige Pakete - allen voran der Linux-Kernel - werden speziell angepasst. Er basiert auf der 2.6.30er Reihe, wird aber speziell für Intels Menlow-Kernel kompiliert. Hinzu kommt eine abgespeckte Version des grafischen Xservers X.org. Auch hier kommt ein spezieller Treiber für Intels Grafikchipsätze zum Zuge, der zahlreiche Chipsätze der i8xx-, i9xx-, G- und Q-Reihe unterstützt. Ansonsten bringt diese Version noch alle weiteren aktuellen Grafiktreiber aus dem X.org-Paket mit, etwa auch die Treiber "nv" und "radeon" für Nvidia respektive die AMD/ATI-Chipsätze oder für die in der virtuellen Umgebung Vmware verwendete Hardware.

Um zwischen Hardware und Software zu kommunizieren, setzt Chrome OS auf die Schnittstellen Hardware Abstraction Layer (HAL) und Dbus. Die Google-Entwickler haben Chrome OS zudem dem Log-in-Manager mit Namen Slim ein eigenes Theme verpasst. Der Verbindungsmanager kommt aus Intels Moblin-Projekt. Die restlichen Pakete, die Google mit Flicken versehen hat, betreffen die Benutzeroberfläche und schließlich den Chrome-Browser.

Ausprobiert: Chrome OS, Googles mobiles Linux 

Runkelrübe 02. Dez 2009

Das ist keine Preisfrage, sondern nur eine Frage der fachlichen Fähigkeiten und der Lust...

Runkelrübe 02. Dez 2009

Aber genau solche Gedanken sind wichtig um zu beurteilen, ob es ein Fortschritt ist und...

Thomas B. 02. Dez 2009

Und wozu braucht jemand, der auf seinem Rechner E-Mails liest, Fotos verwaltet, Spiele...

Bitkipper 02. Dez 2009

[..] Sicher, das stimmt schon. Nicht Debian, aber ein Ubuntu. Aber wenn Chrome OS mehr...

IceRa 02. Dez 2009

[++] Jup, ganz genau! Und wem haben wir das zu verdanken? Den uns selbst auferlegten...

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